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Bericht vom 1. Bochumer BRAIN DAY

Prof. Dr. Kathrin Marcus, Abteilungsleiterin "Funktionelle Proteomik" vom Medizinischen Proteom-Center Bochum führt in die moderne Proteomik und zeigt, was sie leisten kann.

Rektor Prof. Dr. Elmar Weiler und SFB-Sprecherin Prof. Dr. Denise Manahan-Vaughan freuen sich über die rege Teilnahme am ersten Bochumer BRAIN DAY.

(v. l. n. r.) Rektor Prof. Dr. Elmar Weiler, Prof. Dr. Oliver Wolf, Prof. Dr. Kathrin Marcus, Staatssekretär Helmut Dockter, Prof. Dr. Denise Manahan-Vaughan, Prof. Dr. Martin Tegenthoff, Prorektor für Lehre Prof. Dr. Ulf Eysel, Prof. Dr. Hanns Hatt.

"Von Mäusen zu Menschen": Der Direktor der Neurologischen Klinik am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil, Prof. Dr. Martin Tegenthoff, erläutert innovative Therapien in der Neuro-Rehabilitation.

Prof. Dr. Ralf Gold, Direktor der Neurologie am St. Josef-Hospital Bochum erläutert, wie akademische Einrichtungen bei der Therapie von Multipler Sklerose noch Impulse geben können.


Das Gehirn unter Stress: Kognitionspsychologe Prof. Dr. Oliver Wolf erklärt, wie Stresshormone unsere Erinnerung beeinflussen.


Begrüßung des Staatssekretärs Helmut Dockter (li. außen)
und Dr. Dirk Schnitzmeier (2. von li.) vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW durch SFB-Sprecherin Prof. Dr. Denise Manahan-Vaughan und den Rektor der RUB, Prof. Dr. Elmar Weiler.
Mehr als 350 Gäste folgten der Einladung des SFB 874 zum ersten Bochumer BRAIN DAY 2011.


Grußwort des Staatssekretärs im NRW-Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Helmut Dockter.

Neurologe PD Dr. Peter H. Kraus vom St. Josef-Hospital (Mitte) präsentiert seine Messmethode, anhand von Spiralzeichnungen den Krankheitsverlauf von Parkinson- und Huntington-Patienten verfolgen zu können.
Selbsthilfegruppen neurologischer Erkrankungen aus der Region berichten von ihrer Arbeit.

Scheibchenweise das Gehirn entdecken: Das Rahmenprogramm
bietet viele Informationen rund um die grauen Zellen.

Der Bastelworkshop 'Das menschliche Gehirn' der Arbeitseinheit Biopsychologie gefällt jung…


… und alt.


Großhirn, Kleinhirn & Co: Was liegt wo? Und wozu dient es? Ein Team der Bochumer Biopsychologen steht Rede und Antwort.

Tanzen hält jung. Theoretische Anschauung…


… und Praxistest.


Antoni Olkusznik von Tonis Tanzschule bietet in der Pause eine Kombination aus tänzerischer und rhythmischer Gymnastik.


Das Publikum macht begeistert mit.


Geruchsforscher Prof. Dr. Hanns Hatt spricht über die Macht der Düfte und ihren Weg vom Molekül zur Therapie.


Fotos: Alexander Grünsel

Sie können die Bilder in besserer Qualität hier anschauen.

VortrÄge, Informationen und Mitmachaktionen rund um das Gehirn

Lebendiges Treiben herrscht am Nachmittag des 7. September 2011 im Veranstaltungszentrum der RUB. Hier eine Gruppe ins Gespräch vertieft. Dort ein Markt der Möglichkeiten, auf dem Selbsthilfegruppen der Region ihre Arbeit präsentieren. Mittendrin zeigen Neurologen des St. Josef-Hospitals ihre Messmethode, mit der sie den Verlauf der Parkinson-Krankheit genau bestimmen können. Aus Saal 3 dringt Tanzmusik. Tonis Tanzschule aus Gelsenkirchen begeistert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit rhythmischer Gymnastik, denn Tanzen hält Körper und Geist jung. So das Ergebnis einer Studie des Instituts für Neuroinformatik der RUB in Kooperation mit der Tanzschule. Nebenan kneten Besucher eifrig Gehirnmodelle und erfahren so mehr über Lage und Funktion von Großhirn, Kleinhirn & Co.
Der SFB 874 hat zum ersten Bochumer BRAIN DAY geladen und über 350 Gäste sind gefolgt. Sie lernen in Vorträgen die neuesten Erkenntnisse über Proteomik, Schlaganfall- und MS-Therapie, die Rolle von Stress im Gehirn und die Macht der Düfte kennen und besuchen in den Pausen die Informationsstände und Mitmachaktionen.
Der SFB 874 befasst sich mit Sinneseindrücken und Gedächtnisbildung. 14 Forscherinnen und Forscher aus den Disziplinen Biologie, Chemie, Psychologie, Medizin und Neuroinformatik werden dafür von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Grundlagenforschung, die unter anderem dabei helfen soll, in Zukunft neurologische Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson besser heilen zu können.
Dem Publikum gefällt die besondere Mischung von Information und Aktion. „Ich bin 63 Jahre alt und habe doch einiges dazugelernt“, urteilt ein Besucher, sein Fazit: „Ich komme gerne nochmal wieder nach Bochum“. Und eine Besucherin fügt hinzu „Super Idee – unbedingt wiederholen“.

Brain Day 2011

Flyer


ANSPRECHPARTNERin

Ursula Heiler, MA

Tel.: +49(0)234-32-26682

Fax.: +49(0)234-32-14490

E-mail: sfb874@rub.de


Angeklickt

Programm 2011

Brain Day 2017

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Brain Day 2015

Brain Day 2014

Brain Day 2013

Brain Day 2012


Podcasts

Vortrag Prof. Dr. Marcus
"Was kann die moderne Proteomik leisten?"

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(80 MB | 33:58 min)

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Vortrag Prof. Dr. Tegenthoff
"Von MÄusen zu Menschen"

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(69 MB | 29:17 min)

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Vortrag Prof. Dr. Gold
"TherapieansÄtze der Multiplen Sklerose"

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(77 MB | 32:57 min)

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Vortrag Prof. Dr. Wolf
"Gehirn unter Stress"

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(77 MB | 32:37 min)

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Vortrag Prof. Dr. Hatt
"Die Macht der DÜfte"

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(90 MB | 38:20 min)

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