Brain CafÉ 2013
Alle Brain Cafés finden jeweils um 18 Uhr in der Universitätsbibliothek (UB), Etage 1, Raum 9 der Ruhr-Universität statt.
Brain CafÉ - JANUAR bis MÄrz 2013
23.01.2013 Allgemeine Grundlagen der Stammzellforschung, aktuelle Kontroversen und Perspektiven fÜr die Neurowissenschaften
Prof. Dr. Andreas Faissner, Zellmorphologie und Molekulare Neurobiologie, Fakultät für Biologie und Biotechnologie
Die Stammzellbiologie erfährt seit mehreren Jahren einen dramatischen Zuwachs. Die Bedeutung des Wissenschaftsfeldes spiegelt sich auch in der Verleihung des Nobelpreises für Physiologie und Medizin an die Stammzellforscher J.B. Gurdon und S. Yamanaka im Jahre 2012. Die Analyse der embryonalen sowie der gewebsspezifischen Stammzellen beschäftigt die Grundlagenforschung und führt zu raschen Erkenntnisfortschritten. Darüber hinaus bieten Fragestellungen zur Haltung, Vermehrung und Anwendungen der Stammzellen zahlreiche Bezüge zur Biotechnologie und zur medizinischen Anwendung. Die Möglichkeiten der Expansion und Manipulation von Stammzellen werfen aber auch allgemeine Fragen auf, die in zahlreiche Bereiche der Ethik, Rechtsprechung und Gesellschaftspolitik hineinreichen und seit Jahren europaweit kontrovers diskutiert werden.
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20.02.2013 Lernen und Vergessen im gesunden Hirn
Prof. Dr. Denise Manahan-Vaughan, Neurophysiologie, Medizinische Fakultät
Wenn wir lernen, speichern wir das, was wir gelernt haben, im Gehirn. Genauer gesagt, wir speichern diese Information in unseren Hirnzellen. Wie geht das, dass wir in der Lage sind so viele Erinnerungen zu bilden, die wir zum Teil ein Leben lang beibehalten können? Heisst Vergesslichkeit, dass das Gehirn nicht mehr gesund ist? In diesem Vortrag wird die Physiologie der Gedächtnisbildung erklärt.
20.03.2013 Lernen unter Stress: Funktioniert das? Und wenn ja, wie?
PD Dr. Lars Schwabe, Kognitionspsychologie, Fakultät für Psychologie
Jeder von uns kennt Stress. Ob in der Schule, in der Uni oder im Büro, für viele von uns gehört Stress zum Alltag. Doch wussten Sie, dass Stress einen Einfluss darauf haben kann, wie und wie viel wir lernen und erinnern?
Macht Stress vergesslich? Lernen wir unter Stress, mehr, weniger oder einfach anders? Wie beeinflusst Stress Lern- und Gedächtnisprozesse in unserem Gehirn? Auf diese und weitere spannende Fragen gibt Dr. Lars Schwabe in seinem Vortrag erste Antworten.
Alle Brain Cafès finden jeweils um 18:00 Uhr in der Universitätsbibliothek (UB), Etage 1, Raum 9 der Ruhr-Universität Bochum statt.
Hier finden Sie den Flyer vom Brain Café Januar bis März 2013 mit einer genauen Wegbeschreibung.
Brain CafÉ 2012
Alle Brain Cafés finden jeweils um 18 Uhr in der Universitätsbibliothek (UB), Etage 1, Raum 9 der Ruhr-Universität statt.
Brain CafÉ - September bis November 2012
19.09.2012 MEIN LINKES UND MEIN RECHTES ICH: WIE UNSERE BEIDEN HIRNHÄLFTEN ZUR ENTWICKLUNG EINES SELBSTKONZEPTS BEITRAGEN
PD Dr. Martina Manns, Biopsychologie, Institut für Kognitive Neurowissenschaften, Fakultät für Psychologie
Wenn wir über uns selbst nachdenken, so nehmen wir uns in der Regel als eine Person wahr: unser Ich, unser „Selbst“ erscheint uns nicht geteilt. Tatsächlich ist dies aber gar nicht selbstverständlich; schließlich haben wir zwei Hirnhälften, die sich in Struktur und Funktion unterscheiden und deshalb Informationen in unterschiedlicher Art und Weise verarbeiten und bewerten. So spricht die „Alltagspsychologie“ gerne von unserer rationalen linken und unserer emotionalen rechten Hirnhemisphäre. Hat dann vielleicht jede Hemisphäre ihr eigenes Konzept vom Selbst? Anhand aktueller Forschung aus den Kognitiven Neurowissenschaften wird der Vortrag von Martina Manns der Frage nachgehen, worin sich unsere Hirnhälften unterscheiden und wie sie dabei zur Entwicklung eines Selbstkonzeptes beitragen. Eine Reihe von faszinierenden, bizarren Phänomenen und Störungsbildern illustriert, dass das Bild von uns Selbst eine Interpretation des Gehirns ist, an welcher unterschiedliche Netzwerke der beiden Hirnhälften beteiligt sind.
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24.10.2012 AUF DEN HUND GEKOMMEN: NEUROGENETIK
Prof. Dr. Jörg T. Epplen, Humangenetik, Medizinische Fakultät
Der „beste Freund des Menschen“, der Hund, kann ebenso wie Frauchen und Herrchen unter vielen verschiedenen Erbkrankheiten leiden. Je nach Rasse kommen sie beim Haustier sogar viel häufiger vor. Mit der Abklärung, welche Ursachen es für diese Krankheiten gibt, können nicht nur sogenannte Gen-Tests entwickelt werden, mit denen eine Rasse durch gezielte Zuchtwahl von einem Erbleiden befreit werden kann. Moderne Forschungsansätze lassen sogar tiefere Einblicke in die entsprechenden Krankheiten beim Menschen zu. Prof. Dr. Jörg T. Epplen zeigt dies in seinem Vortrag am Beispiel erblicher Sehstörungen auf. Dabei wird auch angestrebt, ganz neue Strategien der Behandlung von Erbleiden für Hund und Mensch zu entwickeln.
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21.11.2012 ZEN UND NEUROWISSENSCHAFTEN: WENN KÖRPER UND GEIST SICH NÄHER KOMMEN.
Dipl. Phys. Sebastian Thomas Philipp, Neuroinformatik, LMU München & Ruhr-Universität Bochum
Meditative Praktiken sind seit Jahrtausenden in fast allen Kulturkreisen der Erde beheimatet; ihr gemeinsamer Kern ist eine präsente Lebenshaltung im Hier & Jetzt, ihre gemeinsame Übung ist das „Sitzen in der Stille“. Äußerlich passiert beim Meditieren eigentlich nichts, innerlich jedoch kann sehr viel passieren. Der Vortrag von Sebastian Philipp möchte vermitteln, dass innere Zustände während der Meditation das Potential haben, Lernprozesse im Gehirn auszulösen und, dass damit Meditation die Wahrnehmung von uns selbst und der Welt radikal verändern kann. Die Basis für den Vortrag bilden hierbei Forschungsergebnisse aus einem Kollaborationsprojekt der LMU München und dem Institut für Neuroinformatik der RU Bochum.
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Alle Brain Cafès finden jeweils um 18:00 Uhr in der Universitätsbibliothek (UB), Etage 1, Raum 9 der Ruhr-Universität Bochum statt.
Hier finden Sie den Flyer vom Brain Café September bis November 2012 mit einer genauen Wegbeschreibung.




