Brain Day - 2014
Auf der Suche nach dem Engramm: Wie das Gehirn Gedächtnisinhalte speichert

Priv.-Doz. Dr. med. Nikolai Axmacher,
Klinik für Epileptologie, Universität Bonn

Die Fähigkeit, sich an Erlebnisse zu erinnern und neue Fähigkeiten zu erlernen, ist grundlegend für unsere Existenz; ohne Gedächtnis würden Ereignisse spurlos an uns vorüberziehen. Seit langem wird untersucht, welche psychologischen Prozesse und neuronalen Mechanismen zu den verschiedenen Formen des Gedächtnisses beitragen, und wie sie bei verschiedenen neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen beeinträchtigt sind. Trotz vieler Fortschritte gelang es aber lange Zeit nicht, die neuronale Spur einzelner Gedächtnisinhalte – das "Engramm" – zu identifizieren. In meinem Vortrag möchte ich eine Übersicht über aktuelle Studien geben, die sich die Suche nach dem Engramm zum Ziel gesetzt haben, und die bereits einige beeindruckende Ergebnisse erzielt haben. Diese Studien betreffen auch die Rolle des Schlafes und von Träumen für die Gedächtnisbildung. Diese faszinierende Forschungsrichtung könnte es eines Tages erlauben, aus der Beobachtung der Gehirnaktivität vorherzusagen, woran wir uns gerade erinnern, und besser zu verstehen, welche Prozesse zur Deformation von Erinnerungsinhalten bei neurologischen und psychiatrischen Krankheiten führen

Die Alzheimer Krankheit: nicht nur eine Frage des Schicksals

Prof. Dr. Denise Manahan-Vaughan,
Sprecherin SFB 874, Ruhr-Universität Bochum

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(21 MB | 45:48 min)

Stottern im Gehirn: Neuronale Korrelate des Stotterns

Prof. Dr. med. Katrin Neumann,
Leitende Ärztin der Abteilung für Phoniatrie und Pädaudiologie, St. Elisabeth-Hospital Bochum

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(20 MB | 43:06 min)

Morbus Huntington- Beispiel für eine vererbte neurologische Erkrankung

Prof. Dr. med. Carsten Saft,
Leiter des klinischen Teils des Huntington-Zentrums NRW am St. Josef-Hospital Bochum

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(12 MB | 27:08 min)