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MINT

Schülerinnenprojekte in Mathematik, Ingenieur-, Naturwissenschaft und Technik

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Startseite » Schüler/innen » Startseite MINT » Projektwochen » Sommer-Projektwochen

Die nächste MINT-Sommerprojektwoche wird vom 19.07.-23.07.2010 stattfinden.

MINT - das steht an der Ruhr-Universität Bochum für:
Schülerinnenprojekte in Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik

Auch im Jahr 2009 besuchten Schülerinnen aus dem gesamten NRW Gebiet die RUB
zur
Sommerprojektwoche.
79 Anmeldungen von Schülerinnen der Oberstufe sind eingegangen, damit war die Sommerprojektwoche ausgebucht!
Das vielfältige Programm mit 33 Seminaren, Workshops und Experimenten wird in Kooperation der Zentralen Studienberatung mit den MINT Fakultäten sowie dem Akafö ermöglicht.

Veranstaltungsprogramm der vergangenen Sommerprojektwoche: 

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

So war die Sommerprojektwoche 2009

Die ersten Fotos aus der Sommerprojektwoche 2009 findet Ihr auf dieser Website im Pressebereich!

Bericht der Siegerin des Schreibwettbewerbs

1. Platz: Maja Koschel

"Ebene 04, Tür öffnet"

Einblicke ins Gedankenleben einer Studentin auf Zeit

Erster Ferientag. Herrlich! Ausschlafen, den ganzen Tag im Schlafanzug auf der Couch liegen und Nichtstun. Naja, nicht ganz. Mein erster Ferientag sah da dann doch etwas anders aus, als der vom deutschen Durchschnitt.
Um halb acht wurde ich also mehr oder weniger liebevoll von meinem Wecker aus meinen Träumen geholt. Als ich meine Sinne dann einigermaßen beisammen hatte und begriff, dass ich heute ja den ersten von 5 Schnuppertagen in den MINT-Fächern an der Ruhr-Uni in der Nachbarstadt Bochum antreten würde, wurde mir etwas übel. Ich mein... Wer weiß, was da für Leute sind? Würde ich jemanden kennenlernen? ...."

... den vollständigen Bericht gibt es hier!

 

 

Wir gratulieren der Autorin des besten Berichts!

Herzlichen Dank allen anderen Schülerinnen, die Beiträge zum Wettbewerb geschrieben haben!

 

 

So war die Sommerprojektwoche 2009

Veranstaltungsprogramm 2009

Hier findest Du den Flyer zum Download

Eröffnung der Sommerprojektwoche im Veranstaltungszentrum unter der Mensa

Montag 06.07.2009

10.00 Check In / Stundenplanausgabe
10.30 Begrüßung durch die Prorektorin Prof. Dr. Uta Wilkens und die Gleichstellungsbeauftragte Frau Dr. Gerding
11.00 Führungen und Mittagessen
ab 13.00 erste Veranstaltungen

Dienstag 07.07.2009 - Freitag, 10.07.2009
10.00 - 12.00 und 13.00 - 15.00 Veranstaltungen


Veranstaltungen

Zentrale Studienberatung
Workshop zu psychologischen Aspekten der Studien- und Berufswahl
In diesem Workshop wird mit verschiedenen Methoden der Blick gelenkt auf Ihre Wünsche, Erwartungen, Stärken und Fähigkeiten und auch auf Ihre Ängste und Befürchtungen, die bei der Studien- und Berufsentscheidung eine Rolle spielen können. Von den Teilnehmerinnen erwarten wir eine aktive Mitarbeit und Interesse an dieser Art der Entscheidungsfindung. Achtung: keine Informationsvermittlung zu Studien- und Berufsmöglichkeiten! (Dipl.-Psych. Eva Fischer, Dipl.-Supervisorin Annette Wolff)

Geistes- und Gesellschaftswissenschaften
Psychologie

Get a picture of neuroscience – ein Jahrmarkt der Möglichkeiten
In den unterschiedlichsten Wissenschaftszweigen, die sich mit der Natur des Menschen beschäftigen, findet sich in den letzten Jahren eine permanent wachsende Bedeutung der Neurowissenschaften. Es scheint kaum ein Wissenschaftsgebiet zu geben, welches sich nicht mit der Vorsilbe „Neuro“ verbinden lässt! Neurobiologie, Neuroanatomie, Neuropsychologie sind längst Alltagsbegriffe geworden, aber auch weniger naturwissenschaftlichen Richtungen ist diese Anlehnung nicht fremd, wie die Begriffe der Neuropädagogik, Neuroethik, Neuroökonomie und Neurotheologie verdeutlichen. Die hier angebotenen Einzelveranstaltungen geben aus unterschiedlichen Perspektiven Einblicke in die aktuellen Forschungen und Methoden auf diesem Gebiet und ermöglichen den direkten Austausch mit NeurowissenschaftlerInnen zu Themen wie: - Kreativität/ Problemlösen - Was ist Parkinson? - Alle sprechen von Darwin – wir auch: Evolution und Emotion - „last but not least” – Unser Gehirn (Prof. Dr. IreneDaum, Neuropsychologie; Dipl. Biochem. Nina Patzke, Neuroanatomie; Prof. Dr. Dr. h.c. Onur Güntürkün, Biopsychologie; Prof. Dr. Oliver Wolf, Kognitionspsychologie)

Sportwissenschaft
Sportmedizinische Leistungsdiagnostik
Die Überprüfung der Funktionstüchtigkeit der verschiedenen Organsysteme, die im Zusammenwirken für das Niveau der körperlichen Leistungsfähigkeit verantwortlich sind, stellt eine der wesentlichen Aufgaben der Sportmedizin dar. Nach einer kurzen theoretischen Einführung werden beispielhafte Testverfahren vorgestellt und erprobt, mit deren Hilfe Ausdauerleistungsfähigkeit und Sehleistung geprüft werden können. (Prof. Dr. Petra Platen, Dr. Ulrich Bartmus, Dr. Gernot Jendrusch, Julia Franke)

Ingenieurwissenschaften
Bau- und Umweltingenieurwissenschaften

Über Stock und Stein
Woraus besteht eine Straße und welche Materialien sollte man zu ihrer Konstruktion verwenden? Diesen Fragen gehen wir nach und forschen bei praktischen Versuchen im Labor welche Materialien man zum Bau einer Straße verwenden kann und welche man besser nicht verwenden sollte. (Dipl.-Ing. Christian Gottaut; Dipl.-Ing. Reha Cetinkaya)

Geheimnisse des Straßenverkehrs
Warum weiß die Polizei eigentlich Bescheid, wenn man zu schnell fährt? In dieser Veranstaltung dreht sich alles um Geschwindigkeitsmessung und deren statistische Auswertung im Straßenverkehr. (Dipl.-Ing. Anja Estel)

Beton ist bunt – Über die Vielfältigkeit eines ganz besonderen Baustoffs
In dem vom Lehrstuhl für Baustofftechnik in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Stahlbeton- und Spannbetonbau angebotenen Projekt "Bauen mit Beton" soll den Schülerinnen der häufig eingesetzte und vielseitige Baustoff Beton eingehender vorgestellt werden. Beton hat häufig einen schlechten Ruf in der öffentlichen Meinung. Zu Unrecht! Beton ist ein kostengünstiger, sehr belastbarer und auch dauerhafter Baustoff. Viele moderne Bauwerke wären ohne Beton nicht denkbar. Um den Baustoff Beton besser zu verstehen, stellen die Schülerinnen im Labor unterschiedliche Betone selbst her. Durch die Zugabe von Zusatzmitteln und Zusatzstoffen werden bestimmte Betoneigenschaften verändert und anschließend getestet. (Dipl.-Ing. Bou-Young Youn; Dipl.-Ing. Karsten Winkler)

Panta Rhei – Alles fließt
Ob es um Hochwassergefahr oder Trinkwasserversorgung geht – fließendes Wasser bestimmt unser Leben genauso elementar wie Luft oder Nahrung. Aber wie, wann und wo fließt Wasser in der Natur eigentlich? Um diese Fragen zu beantworten, führen wir sowohl im Gelände an einem kleinen Bach als auch im Labor an Modellen verschiedene Experimente durch und lernen dabei, wie Wasser in einem Fluss fließt und wie es sich unter der Erde bewegt. (Dipl.-Ing. Markus Schulte)

Elektro- und Informationstechnik
Audiotechnik im Tonstudio
Was passiert eigentlich bei der Übertragung von Sprache, Musik und Geräuschen? Was sind die Grundlagen von MP3? Dieses Projekt zeigt, wie Tonsignale aufgenommen, bearbeitet und abgehört werden. Dabei kommt es nicht nur auf die Technik an: Die menschliche Hörwahrnehmung ist die entscheidende Grundlage dieser Technik. In diesem Projekt hören die Teilnehmer u. a. in eine virtuelle Welt hinein. (Timo Gerkmann)

Elektronischer Würfel
Wie baut man einen elektronischen Würfel? Prinzip verstehen – Schaltung zusammenbauen – selber löten. Jede Teilnehmerin baut einen eigenen Würfel, der mit nach Hause genommen werden kann. (Michael Leske)

Ultraschallbildgebung
Anhand von kleineren Experimenten werden zunächst die Physik des Schalls und die Funktionsweise eines Ultraschallgeräts anschaulich erklärt. Anschließend werden Ultraschallbilder mit einem medizinischen Ultraschallsystem aufgenommen. Mitmachen und ausprobieren ist dabei ausdrücklich erwünscht! (Dipl. Ing. Karin Hensel, Dipl. Ing. Monica Siepmann)

Sicherheit im Internet und in anderen IT-Systemen
In fast allen modernen, technischen Systemen, vom Computer über die Waschmaschine bis zum Auto und dem Handy, spielen Aspekte der IT-Sicherheit eine wichtige Rolle. Für Unternehmen kann die Verletzung von Sicherheitszielen katastrophale Konsequenzen haben: Versicherungen können es sich nicht leisten, dass Kundendaten veröffentlicht werden. Banken möchten ihre Geldautomaten vor unbefugtem Zugriff schützen. Online-Geschäfte sind auf die ständige Verfügbarkeit ihres Internetauftritts dringend angewiesen. Künstler möchten verhindern, dass ihre Werke unerlaubt vervielfältigt werden. Vertrauliche Daten (z.B. aus Gesprächen mit Ärzten oder Anwälten) dürfen Dritten nicht zugänglich sein. Spezialisten auf dem Gebiet der IT-Sicherheit sind deshalb in allen Unternehmen heiß begehrt. Hier übernehmen sie führende Positionen in Beratung, Forschung und Entwicklung. Neben der Privatwirtschaft zeigen auch die Bundesämter, z.B. das BSI (Bundesministerium für Sicherheit in der Informationstechnik), sehr großes Interesse an unseren Absolventen. Um euch die Themen und Fragestellungen dieses schönen Arbeitsgebietes näher zu bringen könnt ihr in diesem Projekt…
... allein, zu zweit oder in Gruppen unser Netzwerklabor kennenlernen und nutzen.
... Angriffe auf Internetseiten verstehen und erkennen lernen.
... Angriffe auf Telefongespräche (VOIP) kennenlernen und nachspielen.
... geeignete Gegenmaßnahmen austüfteln und anwenden. (Dipl.-Ing. Sven Schäge)

Softwaretechnik - Programmieren auf Knopfdruck
Modellgetriebene Softwareentwicklung bedeutet, dass zuerst Modelle entworfen (Diagramme gezeichnet) werden, aus denen dann ein beträchtlicher Teil des Programms generiert wird. Auf diese Weise wird eine höhere Produktivität erreicht. In dieser Veranstaltung soll das am Lehrstuhl entwickelte Werkzeug Janus2 vorgestellt werden. Zusammen mit den Schülerinnen werden dann Klassendiagramme erstellt, aus denen dann mithilfe dieses Werkzeugs lauffähige Web-Anwendungen entwickelt werden. (Dipl.-Inform. Mutlu Özdemir)

Mobilfunk und Telefonieren per Internet (VoIP)
Warum können zwei Leute, die direkt nebeneinander stehen, mobil telefonieren, ohne sich zu stören? Wie kann man über das Internet telefonieren? Der geeignete Einsatz intelligenter Mikroelektronik macht dies möglich. Im ersten Teil dieser Veranstaltung werden Handygespräche sichtbar gemacht. Im zweiten Teil können die Teilnehmerinnen in einem internen Netz per Computer in verschiedenen Räumen miteinander telefonieren. Im dritten Teil wird jede Teilnehmerin eine elektronische Schaltung aufbauen, welche mit nach Hause genommen werden kann. (Dipl.-Ing. Yuheng He, Dipl.-Ing. Christoph Schmits, Horst Gass)

Die Welt der Neuroinformatik – Versuche zum Mitmachen
Wie plant das Gehirn unsere Bewegungen? Sind Autos ohne Fahrer möglich? Können Roboter selbstständig und intelligent sein? Das sind Fragen, die am Institut für Neuroinformatik beantwortet werden sollen. Ihr könnt Euch aktiv an ihrer Beantwortung beteiligen, indem Ihr selbst Autofahrten simuliert, Roboter steuert und im „Motion Lab“ Bewegungen analysiert. (Claudia Dekomien, Jan Salmen)

 

Maschinenbau
„Das Geheimnis der Instantgetränke“
Wir werden mit Kakao, Milchpulver und Zucker experimentieren. Diese drei Stoffe werden in einem Versuch unter einem Luftstrom durcheinandergewirbelt und anschließend mit feinem Wassernebel besprüht. Dadurch entsteht eine sogenannte Brombeerstruktur, die sich bestens für die Anwendung eignet, da sie nicht staubt und bestens wasserlöslich ist. Im Anschluss können wir unsere Erfindung probieren. (M.Sc. Silvia Gallegos López)

Dreidimensionale Digitale Konstruktion
Das Bild des Maschinenbauers, der mit Tusche an einem Zeichenbrett arbeitet, gehört der Vergangenheit an. Heute stammen die Produkte aus dem Computer: Mit CAD-Systemen (Computer Aided Design) können Ingenieure Produkte dreidimensional modellieren, den Entwicklungsprozess simulieren und am Bildschirm darstellen.
(Dipl.-Ing., Thomas, Schindler)

Brennstoffzellen - Strom aus der Flasche
Die Brennstoffzelle ist der Energiewandler der Zukunft: Sie eignet sich sowohl für den Einsatz zur Strom- und Wärmeerzeugung u. a. in Gebäuden als auch für den Einsatz im Auto zum Antrieb und als Lichtmaschinenersatz…
Die Schülerinnen lernen, wie die Brennstoffzelle als Energiewandler funktioniert. Das Projekt kombiniert Inhalte aus Chemie, Elektrotechnik, Maschinenbau und Ökologie. Nach einer Einführung in die theoretischen Grundlagen experimentieren die Teilnehmerinnen selbstständig mit der Brennstoffzelle und untersuchen dabei ihre elektrischen und thermischen Eigenschaften. (Dipl.-Ing. Clemens A. Trudewind)


Naturwissenschaften
Biologie und Biotechnologie

Chemosensorik - Geruch und Geschmack bewusst erleben
Gelangen Speisen und Getränke in den Mund, treten sie mit Rezeptoren im Bereich der Zunge in Kontakt, wobei die Geschmacksempfindungen „süß“, „sauer“, „salzig“, „bitter“ und „umami“ hervorgerufen werden. Gleichzeitig erreichen flüchtige Bestandteile der Nahrungsmittelsubstanzen die in der Nasenhöhle lokalisierten Riechsensoren, die so genannten olfaktorischen Rezeptoren. Erst aus der Kombination dieser beiden Sinne resultiert das, was wir allgemein als „Schmecken“ bezeichnen. In dieser Versuchsreihe erleben Sie bewusst die Leistungsfähigkeit sowie das Zusammenspiel des menschlichen Geruchs- und Geschmackssinns. (Dr. Heike Benecke)

Stammzellen der Netzhaut: Mikroinjektionen in Maus Embryonen.
Thema dieser Arbeit ist die Untersuchung von Stammzellen der Netzhaut und der mögliche therapeutische Einsatz nach Verletzungen. Die Zellen werden in die Netzhaut von Embryonen der Maus injiziert. (Dipl. Biol. Manuela Besser)

Chemie und Biochemie
Ein blaues Wunder erleben: Lavendelöl unter der chemischen Lupe
Was haben Mottensäckchen, Teemischungen und Parfums gemeinsam? Richtig! Diese Produkte erhalten Bestandteile des Lavendels, einer charakteristisch riechenden Pflanze, die im Süden Frankreichs die Provence in ein blaues Farbenmeer verwandelt. Wir werden der Frage auf den Grund gehen, aus welchen Komponenten eigentlich das Lavendelöl besteht. Ganz nebenbei lernen wir Analysemethoden des modernen Chemikers kennen. (Andre Schuhmann)

Leuchtende Botenstoffe in Nervenzellen aus dem medizinischen Blutegel
Mit Hilfe der Glyoxylsäure-Kondendationsreaktion werden die Botenstoffe Serotonin und Dopamin in fluoreszierende (gelb und blaugrün leuchtende) Moleküle umgewandelt. Unter dem Fluoreszenzmikroskop werden wir beobachten, welche Nervenzellen aus dem zentralen Nervensystem des medizinischen Blutegels diese auch für das menschliche Gehirn wichtigen Botenstoffe enthalten. (PD Dr. Irmgard Dietzel-Meyer)

Das visuelle System der Fruchtfliege (Drosophila melanogaster)
Einführung; Die Fruchtfliege unter dem Mikroskop; Elektrische Ableitung am Fliegenauge (ERG - Elektroretinogramm); Läuft die Fliege zum Licht? (Phototaxistest) (Dipl. biochem. Guido Uhlenbrock)

Geowissenschaften
Reise durch die Vegetationszonen der Erde
Bei einer Führung durch den botanischen Garten werden die verschiedenen Vegetationszonen der Erde mit ihren charakteristischen Arten dargestellt. Dabei lernt ihr etwas über die Anpassungsstrategien von Pflanzen auf die Veränderung ihrer Umwelt (Evolution). (Dipl.-Geogr. Peter Gausmann)

Dem Wasserverbrauch auf der Spur: Analyse von luftgestützten Indikatoren in Tourismusregionen auf Mallorca
Mallorca bietet Sonne, Strand und Spaß am Ballermann, aber auch Golfplätze, Yachthäfen und luxuriöse Ferienhäuser mit Pool und Meerblick. Mallorca lebt vom Tourismus, aber dieser stellt stetig wachsende Ansprüche an die knappsten Ressourcen auf der Insel: Das Wasser. Sichtbar ist dies nicht direkt, aber messbar durch die Erfassung der Dichte und Verteilung von Indikatoren, die den touristisch bedingten Wasserverbrauch auf der Insel Mallorca anzeigen. Die Schülerinnen arbeiten mit digitalen Geodaten (Luftbildern, Katasterdaten) in Geoinformationssystemen (GIS) und lernen, durch Luftbildinterpretation von sichtbaren Raum- und Bildinhalten (Indikatoren) auf nicht-sichtbare Prozesse im Raum zu schließen. Durch Kombination mit konkreten Wasserverbrauchszahlen untersuchen und vergleichen sie den Wasserverbrauch in unterschiedlichen touristisch genutzten Gebieten. (Helene Püllen, B.Sc. und Dr. Angela Hof)

Mathematik
Wiegen mit dem Maßband
In den Ländern der Dritten Welt ist der Besitz von vielen Rindern gleichbedeutend mit Reichtum. Doch die Menge ist nicht alles. Es kommt auch auf das Gewicht des einzelnen Tieres an. Das zu bestimmen ist in so armen Gegenden wie zum Beispiel der Sahel-Zone nicht so einfach, denn kaum jemand besitzt eine Waage zum Wiegen der Tiere.
Man hat jedoch entdeckt, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Gewicht und dem Brustumfang der Tiere gibt. Wir werden uns ansehen, was für ein Zusammenhang das ist und wie man ein Maßband, mit dem man wiegen kann, herstellt. (Dr. Melanie Birke, Dipl.-Math. Stefanie Titoff)

Physik und Astronomie
Physik in der Medizin
In diesem Projekt werdet ihr die Physik des Ultraschalls kennen lernen. Dazu werden grundlegende Versuche zur Schallentstehung, Schallausbreitung, Reflexion und Transmission durchgeführt. Mit Hilfe weiterführender Experimente werden anschließend Verfahren der Bildgebung erklärt und Bezüge zu Medizin und Technik hergestellt. (Dr. Ivonne Möller)

Windenergie: Gute Luft für die Physik
Wie erzeugen Windräder elektrischen Strom? Das "Geheimnis" verbirgt sich vor allem in der Form ihrer großen Flügel. In diesem Projekt lernen die Teilnehmerinnen, was Energie eigentlich ist und wie aus Wind effizient Energie gewonnen werden kann. (Prof. Dr. B. Priemer und S. Kirchner)

Augen im All – Vorstoß ins unsichtbare Universum (Planetariums-Show und Diskussion)
Von Galileo Galileis Heimat, der Toskana des Jahres 1609, bis in das Kontrollzentrum der europäischen Weltraumagentur ESA im Jahr 2009, von den Planeten des Sonnensystems bis zu den Grenzen des beobachtbaren Universums – diese außergewöhnliche Planetariums-Show spannt einen Bogen, wie er größer kaum denkbar ist. Immer ist die spannend und anschaulich erzählte Geschichte auf der Spur des menschlichen Entdeckergeistes. Am Beispiel der beiden europäischen Weltraumteleskope Herschel und Planck folgt sie dem Teleskop auf seinem Weg ins All. Neue Technologien erschließen den Kosmos weit jenseits dessen, was menschliche Augen sehen können. Die Geburt neuer Sterne und Planetensysteme wird ebenso sichtbar wie das dramatische Ende des Sternlebens. Und der Blick reicht sogar bis zum ältesten Licht des Universums, das Aufschluss über die Entstehung des Kosmos selbst gibt. Und auch in der Nachbarschaft der Erde wagen sich die Entdecker immer weiter vor ins All. Raumsonden landen auf dem Mars und erkunden dort die Bedingungen, unter denen Leben entstehen kann...
Erstmals kooperierten in der Produktion dieser Show die ESA und die deutschsprachigen Planetarien. Anlass ist das Internationale Jahr der Astronomie 2009. (Prof. Dr. Susanne Hüttemeister)

 

 

 

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Letzte Änderung: 20.04.2009 | Ansprechpartner/in: Inhalt