IP Subnetznummern

Ein Rechner der "vernetzt" ist, befindet sich nicht einfach in einem alles umfassenden Netz, das ohne irgendeine Struktur ist, sondern in einer hierarchisch organisierten Umgebung von Unternetzen, Netzen, die weitere Netze zusammenfassen, das Netz einer Universität usw.

Jeder Rechner besitzt eine IP-Nummer, die in der Form 123.66.77.17 (allgemein "a.b.c.d") geschrieben werden kann. Jede der 4 Zahlen darf im Bereich von 0 bis 255 laufen. Allerdings haben einige Zahlenkombinationen Spezialbedeutungen.
Eine IP-Nummer besteht aus 2 Teilen:

Die Nummer eines Subnetzes ist dann beispielsweise 134.147.77.0 und die Rechner in diesem Subnetz dürfen dann beispielsweise von 129 bis 254 (in Eigenverantwortung des lokalen Netzbetreuers) durchnumeriert werden. (Die Nummern 128 und 255 haben eine besondere Bedeutung auf die hier nicht eingegangen werden soll.)

Übrigens alle Rechnernummern der Ruhr-Universität haben die Form 134.147.x,y.

Die Vergabe der zugeordneten Netznummern und der Nummernbereiche erfolgt durch das Rechenzentrum, Ansprechpartner ist Herr Zoller.


Die IP-Nummer wird zwar typischerweise als ein Quadrupel von Zahlen geschrieben, eigentlich ist sie jedoch eine Zahl, die 4 Bytes lang ist. Der Zahlenanteil, der das Subnetz und die Rechnernummer bestimmt, braucht nälich nicht genau auf Byte-Grenze zu enden. So können an der Ruhr-Universität die Bereiche in denen die Rechner eines Subnetzes durchnumeriert werden 5,6,7 oder 8 Bit lang sein.
Dies führt dann in Kombination mit der Netzmaske zu folgenden möglichen Konstellationen:

SubnetzNetzmaske Adressenerlaubte RechnernummernSondernummern
8 Bit 255.255.255.0 2561-2540,255
7 Bit 255.255.255.128 1281-1260,127
128129-254128,255
6 Bit 255.255.255.192 64 1-62 0,63
64 65-126 64,127
64 129-190128,191
64 193-254192,255
5 Bit 255.255.255.224 32 1-30 0,31
32 33-62 32,63
32 65-94 64,95
32 97-126 96,127
32 129-158128,159
32 161-190160,191
32 193-222192,223
32 225-254224,255


Norbert Schwarz, Rechenzentrum / 01.03.1996