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Milla Aufermann,
Alexej Bojkov,
Liudmila Burova,
Lilit Erojan,
Luba Fisman,
Elizabeta Grgicevic,
Galina Katzyrowa,
Boris Khorev,
Lena Kuksova,
Anna Lange-Böhmer,
Nila Lobanova,
Maria Makarova,
Tamara Oberhofer,
Veronika Prantner,
Cornelia Saxer,
Ludmila Scharnagl-Nidzelska,
Sandra Wenzel |
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Milla Aufermann |
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Mein Name ist Milla Aufermann, ich bin 25 Ihre alt
und studiere Germanistik und Slavistik im 9. Semester an der Ruhr
– Uni Bochum. Ich bin russische Muttersprachlerin, geboren
im Minsk, Weißrussland. Ich habe ein abgeschlossenes Studium
an der Weißrussischen Staatlichen Universität in Bereich
Germanistik/ Anglistik und bin diplomierte Philologin und Dolmetscherin.
An der Ruhr-Uni erstrebe ich Magisterabschluss, da mein Diplom
nicht anerkannt wurde.
Ich interessiere mich für dieses Seminar, weil ich selber
mit dem Thema zu tun habe, in dem Sinne, dass ich meine eigene
Werke im Internet veröffentliche (
www.proza.ru).
Das Seminar bittet die Möglichkeiten an, mehr über Autoren/innen
sowie Künstler/innen zu erfahren, die mir bis jetzt noch
unbekannt waren. Außerdem ist es interessant, eine für
mich neue Teaching - Form zu entdecken.
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Alexej Bojkov |
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Mein Name ist Alexej Bajkov. Ich bin 21 Jahre alt
und studiere im 5. Studienjahr an der Rjazaner Staatlichen Pädagogischen
Universität Programmierung und Englisch. Ich besuche auch
den wahlweise angebotenen Deutschkurs.
Ich interessiere mich für verschiedene Gebiete: elektronische
und industrielle Musik, bildende Künste, Sport: Radfahren
und Schwimmen, Lesen von Underground-Büchern. Ich mache auch
gerne Web-Seiten und schreibe zur Zeit meine Diplomarbeit über
Programmdesign.
Ich bin gerne mit meinen Freunden zusammen und gehe
mit ihnen ins Cafe, in die Disco oder durch die Stadt spazieren.
Was dieses Proseminar angeht, so ist es für mich interessant,
mit Studenten aus anderen Ländern durch das Internet interaktiv
verbunden zu sein und gemeinsam mit ihnen an diesem Projekt zu
arbeiten. Ich hoffe, neue Kontakte zu knüpfen und Informationen
auszutauschen.
Meine Homepage:
http://www.art8design.narod.ru
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Liudmila Burova |
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Ich heiße Liudmila Burova und bin Promovendin
an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster.
Das ist mein erstes Fachsemester, in dem ich meine Dissertation
in Psychologie schreiben werde. Mein Forschungsbereich sind suizidgefährdete
Menschen, vor allem im Jugendalter. Soziologie habe ich im Nebenfach,
und würde daher gern an diesem Kurs teilnehmen.
Ein weiterer Grund ist, dass ich mich in Deutschland
ein wenig als Emigrantin fühle. Obwohl ich in Deutschland
nur mein Promotionsstudium absolvieren möchte, kann ich mir
schon jetzt ziemlich schwer den Rückkehr nach Russland vorstellen.
Sonst interessiere ich mich für extreme Sportarten,
wie Klettern und Bergsteigen. Außerdem für verschiedene
interkulturelle Bereiche.
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Lilit Erojan |
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Ich heiße Lilit, bin 20 Jahre alt und Studentin
der Abteilung für Internationale Beziehungen. Ich interessiere
mich für Fremdsprachen und Literatur und habe deshalb ein
grosses Interesse an diesem Projekt zum Thema "Literatur
der E-Migration". Auch möchte ich daran teilnehmen,
weil ich gern lese und diskutiere.
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Luba Fisman |
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Ich heiße Luba Fisman, bin 24 Jahre alt, wohne
in der schönen Uni-Stadt Münster und studiere Geographie
( 8 Semester). Meine Nebenfächer Politik und Soziologie bewogen
mich an diesem Seminar teilzunehmen. Ich bin schon sehr gespannt
auf die internationalen Diskussionen , verspreche mir hierdurch,
nicht nur interessante Erfahrungen, sondern auch neue Bekanntschaften.
Kurz zu mir: ich bin in Moldawien geboren , wohne nun schon seit
7 Jahren in Münster. Ich jobbe in einem russischen Geschäft
, wo ich in Kontakt mit russischen Immigranten stehe. In meiner
Freizeit gehe ich aus, tanze oder entspanne mich einfach nur.
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Elizabeta Grgicevic |
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Mein Name ist Elizabeta Grgicevic. Ich wurde am
17.07.1980 in der kroatischen Hafenstadt Split geboren, habe aber
meine ersten vier Schuljahre in der südbosnischen Stadt Livno
verbracht, da meine Mutter von dort stammt.
Im Jahre 1992, zu Beginn des Krieges im damaligen Jugoslawien,
bin ich mit meiner Familie nach Deutschland (Frankfurt am Main)
geflüchtet, wo wir 8 Monate verbracht haben, und von dort
aus sind wir dann nach Österreich (Innsbruck) gezogen, wo
wir auch jetzt noch wohnen. Hier studiere ich seit dem Wintersemester
2000/2001 Russisch, Englisch (und ein wenig Spanisch :).
Ich habe mich schon immer für andere Länder und Kulturen
interessiert, aber man fragt mich in meinem Bekanntenkreis trotzdem
immer wieder, wie ich auf die Idee gekommen bin, gerade Russisch
zu studieren. Als ich klein war, hat mir meine Mutter oft russische
Kindergeschichten vorgelesen und ich erinnere mich gut daran,
was für ein besonderes Gefühl der Wärme diese russische
Kinderliteratur in mir hervorgerufen hat. Ich weiß nicht,
ob das mit ein Grund für die Wahl meines Studiums war, aber
ich bin der Meinung, dass mich das tief in meinem Inneren dazu
bewegt hat, mich mit dieser Sprache auseinander zu setzen.
Für dieses Proseminar, an dem ich jetzt teilnehme, interessiere
ich mich vor allem deswegen, weil es eine ganz neue Erfahrung
für mich ist, mit Studenten aus anderen Städten und
Ländern durch das Internet zu kooperieren und gemeinsam mit
ihnen an einem solchen Projekt zu arbeiten. Das Thema "Emigration
russischer Schriftsteller" kam mir sehr interessant vor,
da mich sowohl Literatur als auch Emigration sehr beschäftigen.
Neben meinem Studium arbeite ich in der Hilfsorganisation "Caritas"
an einem Lernhilfe-Projekt, wo Kinder betreut werden und bei ihren
täglichen Hausaufgaben Unterstützung finden. Beim Großteil
handelt es sich um Kinder aus Emigrantenfamilien aus der ganzen
Welt und da ich nun schon seit mehr als 4 Jahren an diesem Projekt
mitarbeite, habe ich auch sehr viel Erfahrung im Bereich der Emigration
in Österreich sammeln dürfen.
Was meine Freizeit betrifft, so gehe ich sehr viel und sehr gerne
aus. Ich liebe es, lateinamerikanische Tänze zu tanzen, Freunde
zu treffen, Sport zu treiben, Musik zu hören, mich in der
Natur aufzuhalten, zu lesen, zu schreiben und noch so vieles mehr.
Neben meiner Leidenschaft für die Arbeit mit Kindern gilt
mein großes Interesse auch der Geschichte und Ethnologie
Lateinamerikas, da hier so viele verschiedene Völker, Kulturen,
Religionen und Rassen, ja ganze Welten so stark aufeinander geprallt
sind, sich vermischt und eine unglaubliche Vielfalt entstehen
haben lassen, die mich fasziniert. Und da ich finde, dass sich
dies auch besonders gut in der lateinamerikanischen Musik widerspiegelt,
bin ich von ihr beeindruckt und tanze dazu, so oft und so viel,
wie ich nur kann.
Das wäre also in Kürze eine Beschreibung meiner Persönlichkeit
und meines Lebens.
Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass ich mich auf dieses
Seminar sehr freue und hoffe, dass es eine schöne und erfolgreiche
Zusammenarbeit werden wird.
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Galina Katzyrowa |
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Mein Name ist Galina Katzyrowa. Ich studiere im 9. Semester Geographie
an der Westfälischen Wilhelms -Universität Münster.
Meine Nebenfächer sind Soziologie und Politik. Ich beschäftigte
mich schwerpunktmäßig mit Tourismus und würde
auch gerne in dieser Branche arbeiten.
Ursprünglich komme ich aus der Ukraine, spreche auch Ukrainisch,
aber meine Muttersprache ist Russisch. In Deutschland "genieße"
ich den Status einer Emigrantin und muss mich manchmal zwischen
verschiedenen Kulturen durchkämpfen.
Meine Freizeit nutze ich für Musikchöre, Lesen, Spazieren,
aber das aller wichtigste ist für mich meine Familie.
Ich freue mich sehr an dem Seminar teilnehmen zu können,
auf eine neue Erfahrung und auf interessante Diskussionen. Hoffentlich
werden mir meine mangelhaften Computerkenntnisse nicht im Weg
stehen.
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Boris Khorev |
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ich befinde mich im letzten Semester meines Studiums
an der Staatlichen Pädagogischen Universität Rjasan,
Fakultät für Recht und Politikwissenschaft. Ich hoffe,
mein Leben mit der Wissenschaft verbinden zu können.
Meine wissenschaftlichen Interessen liegen in folgenden Bereichen:
Europäischer Antiglobalismus, politische Prozesse in den
Staaten Äquatorialafrikas, Maschinenbaupolitik in der EU
und in der RF. Meine Veröffentlichungen in diesem Zusammenhang:
"Zwei Wege des Antiglobalismus. Aussichten des dritten Weges",
"Antiglobalismus in Mexiko", "Radikalflügel
des europäischen Antiglobalismus", "Antiglobalismus
in Europa", "Mentalität und Massenbewusstsein in
den Staaten Äquatorialafrikas", "Einfluss von Aussen
auf die Staaten Aquatorialafrikas", "Herausforderungen
der Demokratie und der Gefahrlosigkeit in den Staaten Äquatorialafrikas",
"Maschinenbaupolitik der russischen Regierung", "Maschinenbaupolitik
in der EU". Meine Diplomarbeit ist dem Thema "Vorbedingungen,
Abstammung und Aussichten des Antiglobalismus in Europa"
gewidmet.
Meine freie Zeit widme ich der Journalistik und
Literatur. Mein besonderes Interesse gilt dabei den Beziehungen
zwischen verschiedenen Kulturen.
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Lena Kuksova |
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Ich heiße Lena, bin 19 und wohne in Rjasan.
Rjasan ist keine große Stadt, aber berühmt, weil hier
viele weltbekannte Menschen gelebt haben.
Ich studiere an der Fakultät für Geschichte und Internationale
Beziehungen der Universität Rjasan die Fächer Deutsch,
Englisch und Italienisch. Ich interessiere mich für dieses
Projekt, weil ich mein Deutsch verbessern möchte.
Ich bin gesellig, finde schnell Kontakt und reise gern. Ich war
schon in Finnland, Schweden und Ägypten. Ausserdem mag ich
es zu lesen und mich mit anderen Menschen zu unterhalten. Ich
treibe gerne Sport und tanze östliche Tänze. Ich habe
viele Freunde. Mit großem Vergnügen unternehmen wir
Reisen durch unser Heimatland. Wir haben viel Spass. Wenn wir
Zeit haben, gehen wir ins Kino, Theater oder in die Bar. Wenn
das Wetter im Sommer schön ist, kann man sich gut erholen.
Ich gehe dann schwimmen und angeln.
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Anna Lange-Böhmer |
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Hallo!
Ich bin Anna Lange-Böhmer. Ich bin 23 Jahre
alt und habe den größten Teil meines Lebens in der
wundervollen Stadt Omsk in Sibirien verbracht. Dort habe ich Literaturwissenschaft
an der Staatlichen Universität studiert, bis mich meine Begeisterung
für die Deutsche Literatur als Austauschstudentiin nach Deutschland
gebracht hat. Nun lebe ich in Düsseldorf und studiere Slawistik
und Germanistik in Bochum.
Ich freue mich darauf, an diesem Kurs teilzunehmen,
weil er ein "Mix" beider Kulturen ist, die sich mit
dem gleichen Thema beschäftigen.
Wir alle haben das Problem, dass wir das Internet in unserem Studium
nicht ausblenden können. Und wenn man einmal angefangen hat,
mit dem Internet zu arbeiten, will man es nicht mehr aufhören.
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Nila Lobanova |
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Ich heiße Nila und studiere an der Staatlichen Pädagogischen
Universität Rjasan, an der Abteilung für Internationale
Beziehungen. Ich interessiere mich für geisteswissenschaftliche
Fächer. Ich studiere zwei Fremdsprachen: Englisch und Deutsch.
Die englische Sprache lerne ich seit zwölf Jahren und die
deutsche Sprache erst zwei Jahren. Ich lese sehr gerne deutsche
Bücher und interessiere mich für Geschichte. Viel Zeit
widme ich dem Selbstunterricht.
Ich reise viel, besuche gern Museen, historische Plätze,
Theater. Ich treibe Sport und nehme an verschiedenen Konferenzen
teil. Das macht mir wirklich Spaß!
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Maria Makarova |
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Mein Name ist Maria Makarova, bin 24 Jahre alt und
promoviere seit 2002 an der Westfälischen Wilhelms-Universität
Münster in Politikwissenschaft und Soziologie. Ich habe den
gleichen Hochschulabschluss, wie manche anderen Teilnehmer: Diplom-Politologin
der Rjasaner Staatlichen Pädagogischen Universität.
Meine Forschungsschwerpunkte, bzw. Interessen unter anderem sind:
Hochschulpolitik in Deutschland und Russland, Hochschulkooperation,
politische Psychologie, PR, etc.
Im Rahmen meiner universitären Tätigkeit bin ich für
organisatorische Aufgaben in einem internationalen Austauschprojekt
zuständig.
Meine Hobbies sind Wandern, Lesen, Malen, Basteln und Tanzen.
Zu meinen Erwartungen von diesem Kurs:
Die neuen Medien interessieren mich als Medium der internationalen
Kommunikation, sowie als potentielles Instrument der Massenmanipulation
und virtuelle Plattform für die Bildung neuer Identitäten.
Aus diesem Grund möchte ich mich näher mit diesen Themen
beschäftigen und nebenbei neue Kontakte knüpfen.
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Tamara Oberhofer |
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Mein Name ist Tamara Oberhofer, ich bin 23 Jahre
alt und studiere im 6. Semester an der Leopold-Franzens Universität
in Innsbruck Französisch und Russisch.
Ich komme aus Italien, bin aber deutscher Muttersprache, da die
Provinz in der ich wohne eine Minderheit ist. Ich bin sozusagen
zweisprachig aufgewachsen und spreche sehr gut Deutsch und Italienisch.
In meiner Freizeit bin ich gerne in Gesellschaft und trinke gerne
Kaffee. Ich mag Brettspiele, Musik aller Art, sehe gerne fern
und liebe es mit meinem Hund spazieren zu gehen.
Ich interessiere mich für dieses Seminar, weil ich mich gerne
mit dem Internet beschäftige welches heutzutage zu einem
besonders wichtigem Medium geworden ist. Deshalb hoffe ich, dass
ich durch die Teilnahme an diesem Seminar einmal etwas für
andere tun kann, die so wie ich oft, auf der Suche nach Informationen
im Internet sind. Wichtig ist mir natürlich auch der Austausch
von Informationen und Meinungen, die andere Studenten aus anderen
Ländern, haben.
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Veronika Prantner |
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Ich heiße Veronika Prantner, bin 26 Jahre
alt, komme aus Österreich und studiere seit 2001 Sprachwissenschaft
und Russisch (wechselte dazu vom Übersetzer- und Dolmetscher-Studium),
und seit 2003 Psychologie.
Zur russischen Sprache bin ich eher zufällig gelangt - damals
konnte es für mich nicht "exotisch" und unkonventionell
genug sein. Deshalb also Russisch, als am wenigsten populäre
Fremdsprache, die man bei uns studieren kann. Mittlerweile stehe
ich kurz vor meiner Diplomarbeit und damit dem Abschluß
des Studiums. Dieses Seminar wollte ich aber dennoch besuchen,
da Titel und Inhalt sehr viel versprechen, und ich auch neugierig
bin auf eine solche moderne und mir bislang unbekannte Form der
Lehre.
Ich freue mich schon darauf, die anderen Studierenden, vor allem
aus Deutschland und Rußland kennenzulernen.
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Cornelia Saxer |
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Mein Name ist Cornelia Saxer und wahrscheinlich
bin ich mit 44 die älteste Studentin dieser Internetrunde.
Bereits vor 15 Jahren, nach der Geburt meiner Tochter, habe ich
meine ersten Sprachkurse in Russisch (Österreichisch-Sowjetische
Gesellschaft) absolviert. Als mein in der Zwischenzeit geborener
Sohn eine gewisse Selbständigkeit erreichte, konnte ich mich
wieder intensiver der russischen Sprache widmen.
Hoffe auf angeregte Diskussionen via Internet und guten Verlauf
dieses Experiments.
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Ludmila Scharnagl-Nidzelska |
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Privet!
Mein Name ist Ludmila Scharnagl-Nidzelska, kurz Mila. Ich bin
25 Jahre alt. Wie bereits aus meinem Namen hervorgeht, bin ich
slawischer Abstammung, nämlich Ukrainerin, die seit drei
Jahren mit einem Tiroler glücklich verheiratet ist. Um meine
Wurzeln nicht zu vergessen, habe ich nach der Heirat einen Doppelnamen
angenommen. Der ist zwar sehr lang, wärmt aber mein und meines
Vaters Herz.
Bis zu meinem 22. Lebensjahr studierte ich Germanistik und Anglistik
an der Universität für Sprachwissenschaft in Kiev, wo
ich ein Diplom in deutscher Philologie und Literatur erwarb. Seit
2003 studiere ich wieder und zwar hier, an der Innsbrucker Universität
mit dem schönen Namen Leopold-Franzes Slawistik und Anglistik
für Lehramt im 4. Semester.
Was hat mich eigentlich dazu bewogen noch einmal studieren zu
gehen und warum ausgerechnet Russisch? Erstens wollte ich, abgesehen
davon, dass mir studieren Spass macht, nicht fünf Jahre harten
Lernens über Bord zu werfen, nur weil mein Diplom hier nicht
anerkannt wird. Zweitens, habe ich bis heute Komplexe "nicht
gut genug ausgebildet zu sein". Man lernt aber das ganze
Leben, und ein Teil meines Wissens möchte ich auf klassische
Art und Weise erwerben, durch die Universität. Drittens mag
ich russische Kultur, Literatur, Musik. Obwohl ich perfekt ukrainisch
spreche und mein Land und unsere Kultur liebe und schätze,
muss ich den Hut ziehen vor dem geistigen Erbe Russlands. Eigentlich
bin ich ein Kind der Perestrojka. Ich erlebte die Sowjetunion
(war Pionierin, sprach wie alle russisch, lernte russische Literatur,
war stolz auf das grösste Land der Welt ), das Kollabieren
des Vielvölkerstaates, die Bildung der unabhängigen
Ukraine (neue Werte: Demokratie, Konsumismus, Auslandsreisen,
die vergessene ukrainische Literatur usw., die Wiedergeburt der
eigenen Sprache, Puschkin auf ukrainisch, Horror! ), alle möglichen
Wirtschafts- und Politikkrisen im Land.
Mit der Politik der Osterweiterung ist das Interesse
am Russischen gestiegen. Irgendwann möchte ich Russisch und
russische Kultur "in die Massen tragen", mich damit
beschäftigen. In der Slawistik bekomme ich einen anderen,
für mich neuen Blickwinkel auf russische und postsowjetische
kulturelle und geistige Werte.
Neben meinem Studium, bin ich für die Swarovski
Kristallwelten tätig - sowohl als Museumsführerin für
russisch und ukrainisch sprechende Gäste als auch im Verkauf.
Dieser Job ist für mich nicht nur eine finanzielle Unterstützung,
sondern auch eine Möglichkeit andere Kulturen und Menschen
kennenzulernen. Ich entdecke immer wieder etwas Neues in einer
Nation, entweder bei unseren Gästen aus der ganzen Welt oder
bei meinen Kolleginnen, die aus allen Kontinenten kommen und 30
verschiedene Nationen vertreten. Einfach die eigene Welt des Multi-Kulti.
Ausserdem mag ich über alles Zweisamkeit und gleichzeitig
ein volles Haus von Gästen, Kinder, Reisen (in der letzten
Zeit habe ich eine Vorliebe für die asiatischen Länder
entwickelt: Burma war mein schönstes Reiseland), Lesen,
klassische Musik, Kino, mit Freunden ausgehen und im Wasser sein,
egal wo:
Meer, See oder in der Badewanne.
Ich glaube, dieses Seminar erweitert meinen Horizont
im Hinblick auf die für mich neuen Seiten der russischen
Kultur. Offen gesagt, ist dieses Thema ein lange Zeit unerforschtes
Gebiet der sowjetischer Literatur. Man kennt zwar Nabokov und
Bunin, aber über das geistige und kulturelle Leben in der
Emigration und die Bedeutung des Wortes an und für sich ist
wenig bekannt, und das interessiert mich brennend.
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Sandra Wenzel |
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Ich heiße Sandra und studiere im 10. Semester
Englisch und Russisch auf Lehramt an der Universität Bochum.
Im Studium konzentriere ich mich vor allem auf postmoderne amerikanische
Literatur. Ich habe praktisch nie Zeit, bzw. ein Zeitmanagementproblem
der besonderer Art, weil ich immer alles will: Tanzen, Freunde,
Arbeiten, Uni, die Familie… Nach diesem Semester kommen
die Prüfungen; aber eigentlich freu ich mich schon auf das
Unterrichten und schau in Gedanken über die Prüfungszeit
hinweg. Außerdem zieht es mich in die Ferne. Der Kurs: Ich
mag Frau Schmidt. Und die Postmoderne.
Den Computer mag ich nur, wenn er funktioniert,
ebenso das Internet, und alles was nicht schnell lädt.
Ich hoffe die Technik wird weniger Raum einnehmen als die Inhalte.
Bis bald! Ich freu mich auf den Gedankenaustausch. |
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