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Dr. Nils Zurawski

Studium der Soziologie, Ethnologie und Geographie in Münster; 1999 Promotion zum Thema "Virtuelle Ethnizität. Studien zu Identität, Kultur und Internet"; 2000-2001 Forschungsaufenthalt in Nordirland; 2001 bis 2003 Redakteur bei NDR Online in Hamburg; seit Oktober 2003 Leiter des DFG-Forschungsprojekts  "Raum, Kontrolle, Weltbild. Überwachungstechnologien, mental mapping und Identität in modernen städtischen Gesellschaften“.

E-Mail: Nils Zurawski
URL:  http://www.uni-muenster.de/PeaCon/zurawski/

 

Natalia Konradowa

Natalia Konradowa was born in Moscow, graduated Russian State University for Humanities in Mowcow (1996) with qualification in Theory of Culture, an equivalent of MA degree. She holds PhD in Cultural Research. In her PhD thesis “Kitsch as cultural and social phenomena” she proves semiotics and sociological approach to "bad taste" and naive perception of art.

At the moment she is working as a scholar in Russian Institute for Cultural Research, as a professor in Moscow State Teacher's Training University, as a cultural reporter of “Polit.ru” (www.polit.ru). Her studies concerned to contemporary naive and amateur works of art, Russian official art and kitsch, design and style of public memory places in Russia and Europe, non-professional literature in Russian Internet. In the works dedicated to Russian literary Internet she examines the nature and the character of non-professional writings, the role of literature for virtual communication in the Internet, formation of virtual communities.

 

Sergey Bolmat

Sergey Bolmat wurde 1960 in Sankt Petersburg geboren und studierte an der Staatlichen Hochschule für Kunst und Design. Bereits seit seinem 18. Lebensjahr schreibt er Drehbücher und Erzählungen. Neben Tätigkeiten als Grafik-Designer, Layouter und Set-Designer beim Film, war er auch als bildender Künstler erfolgreich. Mittlerweile ist das Schreiben zu seiner Hauptbeschäftigung geworden.

Als Sergey Bolmat im Jahre 1997 nach einigen Monaten aus New York nach Sankt Petersburg zurückkehrte, wurde ihm klar, dass er in Russland nicht mehr leben konnte.

Der Glaube, den er einige Jahre zuvor noch an das Fortkommen des Landes, in die Etablierung des Kapitalismus hatte und sich auch vorstellen konnte, Russland würde die westlichen Staaten bald überholen, bezeichnet er heute als patriotischen Quatsch. Er
hatte damals bereits ein Einreisevisum für Deutschland, das er dann sofort benutzte.

Heute fährt er ca. einmal jährlich für zwei bis drei Wochen nach Russland. Grundsätzlich könnte er sich mittlerweile vorstellen, überall, auch in Russland, leben zu können. Bevorzugte Richtung bleibt jedoch der Westen. Zur Frage, hinsichtlich seiner Identität, Sergej Bolmat wörtlich:

"Ich fühle mich, natürlich, Russisch. Trotzdem, wiederholt ab und zu das Leben die letzte Szene aus meinem zweiten Buch; neulich ist das am Flughafen Moskau gewesen. "