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Einer besonders populären 'Marginalie'
der russischsprachigen Netzliteratur widmet sich eine Froschteich
genannte Publikation. Der überwiegende Teil dieser literarischen Amphibien
entstammt dem japanischen Kulturraum, denn in diesem poetischen Feuchtbiotop
werden vorzugsweise literarische Genres der japanischen Poetik wie Renga
und Hokku kultiviert. Wie diese poetischen Miniaturen, die gerade in
der zeitgenössischen russischen Poesie über eine große Beliebtheit verfügen,
"gebaut" sind, erfährt der Leser vor Ort. Auch "kollektive
Formen des Schreibens", für die das Medium des Internet ja geradezu
prädestiniert erscheint, werden in der Rubrik "Renguru" spielerisch
erprobt. Des Weiteren schreibt auch der Froschteich den im russischen
Internet inzwischen bereits obligatorischen Wettbewerb aus, ohne den
eine Web-Publikation schon gar nicht mehr vollständig zu sein scheint.
Redaktionell betreut wird die graphisch schön aufbereitete Seite von
Aleksei Andrejew.
H.S.
Stand
Juni 2003, freie Analyse ohne Leitfaden, Website nicht mehr online

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