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Der "Virtuelle Lesesaal" ist eines der Spezialprojekte von
Russkij Zhurnal. Hier findet der Besucher alle renommierten literaturwissenschaftlichen
und -kritischen Zeitschriften von Nowy mir bis zu Nowoje literaturnoe
obozrenije unter einem Dach versammelt. Einige der besonders traditionsreichen
Zeitschriften wie Nowy mir und Znamja erscheinen hier sogar im eigens
geschneiderten online-Gewand. Die elektronischen Versionen unterscheiden
sich zumindestens in Teilen (Forum, Kulturkalender etcetera) von der
gedruckten Ausgabe. Eine Vielzahl weiterer literaturkritischer und -wissenschaftlicher
Publikationen macht einzelne wichtige Artikel in einer Art Digest im
Internet zugänglich. Besonders hilfreich für die Recherche
ist das Autorenregister: hier sind die Publikationen aller Autoren der
im Lesesaal vorhandenen Zeitschriften übergeordnet zusammengefasst.
Im Lesesaal finden sich auch die Netzkritiken des Literaturwissenschaftlers
und Mitarbeiters von Nowy mir, Sergei Kostyrko, dessen kritische Kommentare
bezüglich des ästhetischen Status der Internet-Literatur in
der Vergangenheit vielfältige Diskussionen unter den russischen
Netzliteraten auslösten. Der Lesesaal ist insbesondere für
slavistische Literaturwissenschaftler, unabhängig von der thematischen
Ausrichtung des Forschungsschwerpunktes, ein wichtiger Ausgangspunkt
für eine Recherche im Netz.
Stand Juni 2003, freie Analyse ohne
Leitfaden

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