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Lehrstuhl Werkstofftechnik

Jun.-Prof. Dr.-Ing. Stephan Huth
Institut für Werkstoffe, RUB
huth@wtech.rub.de

Tel. 0234/32-28623

Aufmacher

Widerstandsfähig gegen Rost und Reibung

Pumpenzentrum kümmert sich um das allgegenwärtige Stiefkind der Forschung

Ob in der Heizung, im Auto, in der Industrie oder im Wasserkraftwerk: Pumpen und ihre engen Verwandten, die Wasserturbinen, sind allgegenwärtig. Sie schlucken insgesamt etwa ein Fünftel der in Deutschland verbrauchten Energie, ihre wirtschaftliche Bedeutung ist somit riesig. Merkwürdig, dass sie bislang ein Stiefkind der Wissenschaft waren. Diese Lücke füllt seit kurzem das „Kompetenzzentrum für hydraulische Strömungsmaschinen“ an der RUB. Hier kommt die Pumpe zu Ehren, und zwar sämtliche ihrer Teile vom Laufrad bis hin zur Steuerelektronik. Gegenstand der Forschung sind unzählige unterschiedliche Arten von Pumpen bzw. Turbinen, denn so vielfältig die Einsatzgebiete der Pumpen so unterschiedlich sind die Herausforderungen an ihre Einzelteile.

Eine besondere Herausforderung sind Pumpen, die zugleich mehreren Schädigungsmechanismen widerstehen sollen: Ölschlammpumpen zum Beispiel arbeiten nicht nur unter feuchten Bedingungen, die Korrosion fördern, sondern werden von harten Bestandteilen des Schlamms zusätzlich auch gefurcht. Für beide Probleme allein – Korrosion und Abrasion – hat man widerstandsfähige Stähle entwickelt. Leider lassen sich die Einzellösungen aber schlecht kombinieren. Juniorpfrof. Dr. Stephan Huth eine Lösung gefunden.

English abstract

In hydraulic fluid-flow engines, materials are needed that resist both wear and corrosion. These kind of materials are investigated in a new centre of competence. The development of steels with the desired properties is hindered by the dichotomy of the role of chromium in corrosion and wear resistance. A new production method called ‘Diffusion Alloying’ was developed to enable the production of high Nb-containing corrosion resistant tool steels which overcome this problem.