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RUBINWissenschaftsmagazin der Ruhr-Universität Bochum

Wissenschaftsmagazin RUBIN Sonderforschungsbereich 398

Im Sonderheft 2009 von RUBIN lesen Sie:

Prof. Dr.-Ing. Friedhelm Stangenberg

Interview

Über zwölf Jahre hinweg unterstützte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Sonderforschungsbereich 398 „Lebensdauerorientierte Entwurfskonzepte“ – die längste überhaupt mögliche Förderperiode für einen SFB. Rund 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschten die Einflüsse, die auf Bauwerke einwirken, welche Schädigungsmechanismen sie im Bauwerk auslösen können und wie das alles schließlich deren Lebensdauer bestimmt. Im Gespräch mit RUBIN zieht der Sprecher des SFB Prof. Dr.-Ing. Friedhelm Stangenberg Resumee und beschreibt Aspekte des Technologietransfers.

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Beitrag 1

Simulierte Alterung

Mit dem Fernziel, den „Gesundheitszustand“ eines Bauwerks täglich abzurufen, entwickeln Ingenieure ein möglichst realistisches Lebensdauermodell. Da kommt der Abbau einer fünfzig Jahre alten Brücke gerade recht, um die tatsächlichen Schäden mit dem simulierten Endzustand zu vergleichen.

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Beitrag 2

Die an den Fundamenten rütteln

Bis zu 50 Windparks sind vor der deutschen Nord- und Ostseeküste geplant und der Bau soll bald beginnen. Weil mit zunehmender Schiefstellung der Fundamente die Anlagen ausfallen könnten, legen sich Ingenieure mit Hochdruck für eine Lebensdauerprognose ins Zeug.

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Beitrag 3

Straßen im Stress

Tausende täglich über eine Straße hinweg rollende Autos oder unzählige Wellen gegen einen Brückenpfeiler im Meer bedeuten für den Baustoff Beton erhebliche Belastungen. Was genau dadurch im Beton passiert haben Bochumer Ingenieure jetzt experimentell untersucht.

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Beitrag 4

Der Beton lebt  

Feuchtigkeit, Temperatur und mechanische Belastungen setzen dem Beton schon zu, wenn er auszuhärten beginnt. Mit einem Simulationsmodell, das alle Belastungsarten des Werkstoffs berücksichtigt, lassen sich Alterungserscheinungen und Lebensdauer des Betons vorhersagen.

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Beitrag 5

Eigendynamik unerwünscht

Mit Aufnahme der Hochgeschwindigkeitsstrecke Köln-Rhein/Main in den europäischen Fahrplan fahren dort täglich etwa 200 Züge. Schon bald brachen Paneele der Lärmschutzwände an ihren Nahtstellen auf. Ingenieure leisten Ursachenforschung und beschreiben Druckwellen bei Hochgeschwindigkeitszügen.

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Beitrag 6

Müde Metalle    

Ermüdungserscheinungen sind besonders tückisch, weil das Versagen scheinbar aus heiterem Himmel kommt: Eine Schädigung ist nicht erkennbar. Ingenieure entwickeln Simulationsprogramme, mit denen sie die Lebensdauer von Metallbauteilen errechnen können.

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Beitrag 7

Mit Zufällen rechnen

Zufällig wie ein Wurf im Roulette wirkt der Wind auf Bauwerke ein. Richtig kompliziert wird das Zusammenspiel von Verkehrslast und Bauwerksdynamik. Mit einem neuen Ansatz des parallelen Rechnens lösen Ingenieure das Problem. Die Methode: stochastische Strukturoptimierung.

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Läuferinnen

SFB 398: Projekte

A: Modelle zur Quantifizierung von Lebensdauereinflüssen
B: Methoden zur Verfolgung von Lebensdauereinflüssen in Tragwerken
C: Zukünftige, lebensdauerorientierte Entwurfsstrategien
D: Evaluation an einem Referenzbauwerk

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Titelbild RUBIN
Titel RUBIN Sonderheft 2009

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