In der Herbst-Ausgabe von RUBIN lesen Sie:

Die Kluft zwischen theoretischem Modell und tatsächlicher Beobachtung in der Astronomie lässt sich nur mit der rätselhaften „dunklen Materie“ und der noch mysteriöseren „dunklen Energie“ schließen. Untersuchungen von Galaxien am Lehrstuhl für Astronomie der Ruhr-Universität bestimmen die Verteilung der dunklen Materie in solchen Objekten und erlauben so Rückschlüsse auf die „dunkle Seite des Universums“.

Mikrobläschen bringen nicht nur neuen Schwung in die altbewährte Ultraschalltechnik, wo sie als Kontrastmittel zunächst die Darstellung von Gefäßen verbessern sollen. Die Chancen stehen gut, dass sich die gasgefüllten Bläschen zukünftig auch für den lokalen Transport von Medikamenten nutzen lassen, Tumore finden und markieren sowie Zellwände vorübergehend öffnen können. Jedenfalls beschäftigt dieses faszinierende Forschungsfeld schon heute zahlreiche Wissenschaftler ganz verschiedener Disziplinen.

Muskelerkrankungen sind für die betroffenen Patienten schicksalhaft. Sie bedeuten unaufhaltsam fortschreitende Einschränkungen, die schließlich sogar zum Tod führen können. Für Mediziner bedeuten sie Detektivarbeit, denn sie sind äußerst vielgestaltig. Findet man die verursachende Genveränderung, kann man auf die Suche nach Therapiemöglichkeiten gehen. Bochumer Mediziner haben jetzt nach jahrelangen Studien eine neue Muskel-erkankung und die dazugehörige Mutation entdeckt.

Niemand im Abendland sah im ausgehenden Mittelalter die Möglichkeit einer dauerhaften friedlichen Koexistenz zwischen Christentum und Islam. Doch während „Hardliner“ in ihren Schmähschriften kein gutes Haar an der „Sekte“ Muhammads ließen und zum Kreuzzug gegen die Türken trommelten, machten sich andere für ein vertieftes Verständnis des Islams stark – etwa durch eine penibel genaue Koran-Übersetzung: „...damit die Menschen ihn Schritt für Schritt durchlesen und ihn entweder glauben, oder eben nicht.“

Titel RUBIN Herbst 2008