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Dr. Kerstin Kucharczik
Fakultät für Philologie
Germanistisches Institut
Kerstin.Kucharczik@rub.de
http://www.ruhr-uni-bochum.de/kgsr/
„Wat hasse gesacht?“
Sprachwissenschaftler nehmen das Ruhrdeutsch von heute und damals unter die Lupe
Wenn man sich nur noch „einmuckeln“ möchte, weil das Wetter so „usselig“ ist, und man „rammdösig“ wird, weil die Nachbarskinder den ganzen Tag „am bölken sind“, gibt es keinen Zweifel mehr: Dann ist man mitten im Ruhrgebiet. Das Ruhrdeutsch, das die Menschen hier sprechen, unterscheidet sich nicht nur im Wortschatz vom Hochdeutschen, auch Aussprache und Satzbau weisen Besonderheiten auf. Doch wie hat sich die Sprache im Ruhrgebiet im Laufe der vergangenen 30 Jahren verändert? Gab es durch den sozialen Wandel auch einen Sprachwandel? Diesen Fragen gehen Linguisten der RUB auf den Grund.