
Väter sind im Alltag kleiner Kinder noch immer weniger präsent als Mütter. Dafür ist ihr Einfluss auf die kognitive Entwicklung und damit auf den Schulerfolg der Kinder überraschend groß. Das stellt jetzt eine Studie zur Entwicklung im Vorschulalter bei türkischstämmigen und deutschen Familien heraus. Doch vor allem sprechen die Ergebnisse für neue Initiativen, die gerade zugewanderten Müttern einen besseren Zugang zur deutschen Sprache und Kultur verschaffen sollen.

Punktmännchen bringen es an den Tag: Schon ab vier Jahren unterscheidet sich der Gang von Jungen und Mädchen. Anhand des Gangs können wir nicht nur das Geschlecht, sondern auch das Alter ablesen. Und in Abhängigkeit davon finden wir den Gehenden attraktiv oder nicht. Im Umkehrschluss lässt die Einschätzung der Attraktivität Rückschlüsse auf die sexuelle Orientierung des Betrachters zu. Von Bedeutung kann das etwa bei der Therapie von Pädophilie sein.

In New York gehen Amerikaner schick Sushi essen, in Tokyo legen Mickey und Minnie zu Neujahr den Kimono an (Abb. 1): Statt weltweitem amerikanischen Einerlei bringt die Globalisierung hybride Kulturen hervor, die sich untereinander austauschen und aus dem bunten internationalen Angebot das Beste für sich aussuchen.

Vom Computerlehrgang bis zum Töpferkurs (Abb. 1) ist im Programm von VHS und Familienbildungsstätten eigentlich für jeden was dabei. Aber nicht jeder geht hin. Die Frage, wer warum teilnimmt und wer es warum nicht tut, beschäftigt Bildungsforscher. Ihre These: Neben dem sozialen Status zählen auch die räumliche Nähe zur Weiterbildungseinrichtung und viele weitere Faktoren bis hin zur mentalen Zugehörigkeit zu einem Stadtviertel.

Titel RUBIN Frühjahr 2008