| Inline-Skating ist die Sportart mit den weltweit rasantesten Zuwachsraten in den 90er Jahren. Die Begeisterung für die "in einer Linie" angeordneten Rollen wuchs zu Beginn dieses Jahrzehnts besonders in den USA. In den letzten vier Jahren stieg auch in Deutschland die Zahl der Inline-Skater deutlich an. Während 1993 nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung nur etwa 370.000 Skater diesen Sport betrieben hatten, wird die Anzahl derzeit auf etwa 11-12 Mio. geschätzt. | |
| Inline-Skating boomt, nicht nur bei "den Jungen" |
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| Waren es zu Beginn des Booms fast ausschließlich Kinder und Jugendliche - nach einer Trendstudie des Instituts Markt+Sport aus dem Jahr 1997 nimmt Inline-Skaten unter den beliebtesten Sportarten bei 12-19jährigen Jugendlichen mit 59% hinter Basketball (70%) und Fußball (60%) den dritten Platz ein - so breitet sich die Inline-Faszination nun auch immer mehr unter den Erwachsenen aus. |
| Es gibt verschiedene Varianten, das Inline-Skaten zu betreiben: An der Spitze stehen die Fitness-Skater mit etwa 72%. Ein deutlich geringerer Anteil entfällt auf das Inline-Hockey (15%), das Aggressive Skaten (10%) und das Speedskaten (3%) [2]. |
| Beim SPEED-SKATEN werden Wettkämpfe ähnlich dem Eisschnellaufen durchgeführt, wobei jedoch die Sportler nicht in getrennten Bahnen starten, so daß auch "Windschatten fahren" möglich ist. Offizielle Meisterschaften werden auf Strecken von 300 m bis Marathon (42,195 km) ausgetragen. |
| INLINE-HOCKEY wird als Mannschaftssport von Kindern und Jugendlichen auf der Straße oder Plätzen sowie professionell in Turnieren und Ligen betrieben. Im Gegensatz zum Eishockey ist ein extremer Körpereinsatz nicht erlaubt, um unnötige Verletzungen zu vermeiden. |
| Unter AGGRESSIVE-SKATEN werden die Disziplinen Halfpipe (13 m lange und 3 m hohe Halbröhre) und Street (Straßenparcours mit Rampen, Geländern und Treppen) zusammengefaßt. Diese Formen des Inline-Skatens sind durch spektakuläre Sprünge, Figuren und Stunts gekennzeichnet. Dabei werden insbesondere Anforderungen an Koordination, Gewandtheit und Gleichgewicht gestellt. |
| Das FITNESS-SKATEN ist die als Freizeitsport betriebene Ausdauerform des Inline-Skatens. Dabei werden die Inline-Skates entweder als Fortbewegungsmittel oder zum Zwecke eines Ausdauer- oder Gesundheitstrainings genutzt. |
| Da diese Gruppe den weitaus größten Anteil der Inline-Skater darstellt, soll im folgenden besonders auf diese Inline-Variante eingegangen werden. |
| Fitness-Skater trainieren den gesamten Körper. Der Einsatz vieler Muskelgruppen ist erforderlich, um die Körpermasse fortzubewegen und gleichzeitig das Gleichgewicht zu stabilisieren. Damit stellt das Inline-Skaten eine Ausdauerbeanspruchung dar, bei der der Energiestoffwechsel und das Herz-Kreislaufsystem leistungsbegrenzend sind. |
| Wie bei jeder anderen Ausdauersportart werden bei einem regelmäßig durchgeführten Inline-Ausdauertraining die Leistungsfähigkeit verbessert, die Lebensqualität und das Lebensgefühl gesteigert. Außerdem werden körpereigene Schutzmechanismen gefördert, die Herzkreislauferkrankungen und möglicherweise auch Tumorerkrankungen vorbeugen können (s. Info, S.11). |
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| Ausdauertraining mit geringer Belastungsintensität |
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| Es gibt einige Untersuchungen, die darauf hindeuten, daß die dargestellten gesundheitlich positiven Effekte eines Ausdauertrainings - insbesondere die Effekte auf die Blutfette und das Immunsystem - bevorzugt dann zu erzielen sind, wenn die Intensität der Ausdauerbelastung niedrig ist bei gleichzeitig langer Belastungsdauer (über 30-40 min). |
| Ein geeigneter Parameter zur Beurteilung der Belastungsintensität ist das Laktat (Milchsäure), das in der beanspruchten Muskulatur gebildet wird und im Blut relativ einfach bestimmt werden kann. Dazu wird ein Ohrläppchen punktiert und ein Bluttropfen (20 µl) entnommen. Das Vorgehen entspricht dem bei der Blutzuckerbestimmung. |
| Um die Beanspruchung beim Inline-Ausdauertraining festzustellen, wurden von uns Inline-Skater während des Trainings angesprochen, ob sie mit einer Laktatbestimmung einverstanden wären. Insgesamt 276 Inline-Skater (192 Männer im Alter von 27,2±6,9 Jahren und 84 Frauen im Alter von 25,8±7,6 Jahren) waren dazu bereit und machten anschließend in einem Fragebogen Angaben über die Streckenlänge und Dauer der aktuellen Trainingseinheit sowie allgemeine Angaben zum Training (Trainingshäufigkeit und -umfang in der Woche, andere Sportarten). |
| Drei Viertel der Ausdauer-Skater waren in anderen Sportarten (Laufen, Schwimmen, Radfahren, Ballspiele) zusätzlich zum Inline-Skaten aktiv. Das Inline-Training wurde etwa 2-3mal in der Woche über eine durchschnittliche Distanz von jeweils 10-15 km durchgeführt. |
| Die Skategeschwindigkeit der untersuchten Trainingseinheit lag im Mittel bei 15,8 (Männer) bzw. 14,8 km/h (Frauen). Die mittlere Laktatkonzentration lag bei 2,44 mmol/l. Ein signifikanter Geschlechtsunterschied war nicht nachzuweisen. |
| Damit liegt die Laktatkonzentration beim Inline-Skaten deutlich niedriger als in einer vergleichbaren von uns durchgeführten Untersuchung bei Freizeitläufern. Dort wurden mittlere Laktatwerte von 3,60 mmol/l registriert. |
| Die Untersuchungsergebnisse zeigen, daß die Belastungsintensität beim Inline-Ausdauertraining überwiegend in dem günstigen Stoffwechselbereich liegt, der zur Erzielung gesundheitlich positiver Anpassungserscheinungen notwendig ist. |
| Für die im Vergleich zum Laufen geringere Laktatkonzentrationen kommen folgende Ursachen in Betracht: Zum einen können Inline-Skater zum Teil nicht so schnell skaten, wie sie von der Leistungsfähigkeit ihres Stoffwechsels her in der Lage wären. |
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| Skater gehen nicht an die Grenzen der Leistungsfähigkeit |
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| Dies kann einmal in einer unzureichenden Skate-Technik (z.B. bei Anfängern) oder in der Beschaffenheit der Trainingsstrecke (z.B. enge oder nicht einsehbare Kurven, Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer oder Fußgänger) begründet sein, so daß entsprechend hohe Skategeschwindigkeiten nicht erreicht werden. Dies kann im Hinblick auf die gesundheitlichen Effekte durchaus als eine sinnvolle "Bremse" angesehen werden. |
| Zum anderen ist der Energiebedarf bei gleicher Geschwindigkeit um das 2- bis 3-fache niedriger als beim Laufen. Dies kann besonders für Personen mit geringer Ausdauerleistungsfähigkeit von Vorteil sein. So ist z.B. eine 25jährige, 60 kg schwere untrainierte Frau beim Laufen mit einer Geschwindigkeit von 9 km/h (6:40 min pro 1000 m) bereits mit 90% ihrer maximalen Leistungsfähigkeit belastet. Bei dieser Leistungsfähigkeit beträgt die Sauerstoffaufnahme etwa 2,1 l/min. Beim Inline-Skaten mit einer Geschwindigkeit von 9 km/h tritt für dieses Beispiel lediglich eine Beanspruchung von 31% der Sauerstoffaufnahme auf. |
| Die Befunde zeigen, daß Personen mit geringer Ausdauerleistungsfähigkeit beim Inline-Skaten die Trainingsbelastungen in dem für die Gesundheitseffekte relevanten Intensitätsbereich besser dosieren können als beim Laufen. |
| So empfehlenswert das Inline-Skaten aus sportmedizinischer Sicht ist, es kommt bei der Ausübung dieses Sports zu Verletzungen. Inline-Skating gilt als eine Sportart mit hohem Verletzungsrisiko, was insbesondere aus dem Datenmaterial der Unfallkrankenhäuser hervorgeht [1, 3]. Dort werden allerdings in der Regel nur die schweren Verletzungen behandelt, so daß die leichteren Verletzungen, die ambulant versorgt werden, und Inline-Skater, die sich nicht verletzt haben, in diesen Statistiken keine Berücksichtigung finden. |
| Aufgrund der unterschiedlichen Belastungsstruktur ist für die einzelnen Inline-Disziplinen ein anderes Verletzungsrisiko zu erwarten. Aggressive-Skater nehmen bei ihren Sprüngen und Figuren bewußt ein höheres Sturz- und Verletzungsrisiko auf sich, und beim Inline-Hockey treten zusätzliche Risiken durch Gegner- und Schlägerkontakte in Zweikampfsituationen auf. Daher ist es sinnvoll, das Verletzungsrisiko beim Inline-Skaten nicht pauschal, sondern in den einzelnen Disziplingruppen getrennt zu untersuchen. |
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| Verletzungsgefahr bei Erwachsenen deutlich größer |
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| Um die Verletzungshäufigkeit der Fitness-Skater zu untersuchen, wurden von uns insgesamt 485 Skater mit einem standardisierten Fragebogen erfaßt. Das Untersuchungskollektiv setzte sich aus 186 Jugendlichen (Alter zwischen 12 bis unter 18 Jahren) und 299 Erwachsenen (18 Jahre und älter) zusammen. Die Mehrzahl der Jugendlichen war 13 - 16 Jahre (87%), die erwachsenen Inline-Skater überwiegend unter 35 Jahre alt (84%). Es wurden Angaben zur Dauer und Häufigkeit des Inline-Skatens, Sturzhäufigkeit, Verletzungsart und -lokalisation, zu den beherrschten Skatetechniken sowie zum Tragen von Protektoren und Brillen bzw. Kontaktlinsen gemacht. |
| Inline-Skater, die zusätzlich zum Ausdauersport noch im Bereich des Aggressive-Skatens (Halfpipe, Street) oder im Inline-Hockey aktiv waren, wurden in der Auswertung nicht berücksichtigt. |
| Von den befragten Inline-Skatern gaben 8% eine Verletzung an, bei der eine ärztliche Behandlung notwendig war. Bei den Jugendlichen (11,8%) traten mehr ärztlich behandelte Verletzungen auf als bei den Erwachsenen (5,7%). Der größere Anteil der Verletzten bei den Jugendlichen erklärt sich durch die längere Dauer, die diese auf den Inline-Skates aktiv sind (durchschnittlich 10,3 gegenüber 3,6 h pro Woche). |
| Werden die Verletzungen auf eine gleiche Dauer der Sportaktivität bezogen, liegt das Verletzungsrisiko der Erwachsenen deutlich über dem der Jugendlichen (0,37 gegenüber 0,16 ärztlich behandelte Verletzungen pro 1000 Skatestunden). Dieser Unterschied läßt sich darauf zurückführen, daß Erwachsene Bewegungen schlechter erlernen, und die Qualität der Bewegungskoordination dann oft nicht das Niveau von frühzeitig, bereits im Kindes- oder Jugendalter erlernten Bewegungen erreicht. Daneben kommt es bei Erwachsenen aufgrund der größeren Körpermasse zu einer größeren kinetischen Energie beim Sturz. |
| Beim Vergleich der Verletzungshäufigkeit mit anderen Sportarten liegt das Fitness-Skaten mit 0,24 ärztlich behandelten Verletzungen pro 1000 Stunden (Jugendliche und Erwachsene zusammen) deutlich hinter den Mannschaftssportarten Handball (1,2/1000 h), Fußball und Basketball (1,0/1000h) sowie Volleyball (0,9/1000 h), die aufgrund der Zweikampfsituationen ein höheres Verletzungsrisiko aufweisen [unpublizierte Befunde der ARAG-Sportversicherung]. Die Verletzungshäufigkeit liegt aber mit an der Spitze der Individualsportarten etwa in der Größenordnung des Alpinen Skilaufs (0,3/1000 h) [unpublizierter Befund der Auswertestelle für Skiunfälle]. |
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| Verletzungen: die meisten an den Beinen, die schwersten am Kopf |
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| Die meisten Verletzungen waren an den Beinen lokalisiert. Dabei handelte es sich überwiegend um Weichteilverletzungen wie Schürfwunden oder Prellungen. Unter den schweren Verletzungen fanden sich dagegen mit einem Anteil von 72,7% Frakturen an den oberen Extremitäten, was den Befunden aus Unfallkrankenhäusern entspricht. |
| Bemerkenswert ist der relativ hohe Anteil an Kopfverletzungen. Obwohl bei den Stürzen nur sehr selten der Kopf betroffen ist (ca. 1%), ist die Wahrscheinlichkeit, sich dabei eine schwerwiegende Verletzung zuzuziehen, größer als bei den anderen Körperteilen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, einen Helm zu tragen. Bei 15% der ärztlich versorgten Verletzungen war eine stationäre Behandlung mit einer durchschnittlichen Dauer von 6 Tagen erforderlich. |
| Unsere Untersuchung zeigt, daß das Verletzungsrisiko beim Inline-Skating zwar deutlich unterhalb dem der Mannschaftsballsportarten liegt, die Zahl und die Schwere der Verletzungen beim Inline-Skaten für eine Individualsportart dennoch hoch ist. Das Verletzungsrisiko läßt sich durch einige präventive Maßnahmen, die bisher bei den Inline-Skatern nur wenig Berücksichtigung finden, reduzieren. |
| Die Grundtechniken des Inline-Skatens, insbesondere das Bremsen, wird von vielen Skatern nicht ausreichend beherrscht. Etwa ein Viertel der Inline-Skater bremsen durch Festhalten z. B. an Geländern, Ampeln, Laternen. Auch das Fallen wurde relativ häufig als Notstop angewandt. |
| Daher ist es unbedingt erforderlich, das Inline-Skaten unter fachkundiger Anleitung zu erlernen, wie auch beim Skilaufen die ersten "Gehversuche" in einer Skischule absolviert werden. Nur so lassen sich Kompetenzen erwerben, die notwendig sind, um Situationen zu "meistern", in denen sich die Inline-Skater häufig unsicher fühlen: abschüssiges Gelände, unebener Untergrund, enge Kurven und Straßenverkehr. |
| Dennoch lernen bisher nur etwa 3% das Inline-Skaten unter fachkundiger Anleitung. Die Technik des Inline-Skatens bringen sich die Erwachsenen (73%) und die Jugendlichen (65%) überwiegend selbst bei, zum Teil mit der Hilfe von Freunden (Erwachsene 24%, Jugendliche 34%). |
| Daher ist es auch nicht verwunderlich, daß 58% der Verletzungen der erwachsenen Inline-Skater sich innerhalb der ersten 6 Monate ereignen, während das Verletzungsrisiko bei den Jugendlichen möglicherweise aufgrund der günstigeren Voraussetzungen für das Erlernen von Bewegungen unabhängig von der Skateerfahrung ist. |
| Durch das Tragen einer kompletten Schutzausrüstung (Helm, Handgelenk-, Ellenbogen- und Knieschützer) kann das Verletzungsrisiko verringert werden, wie Untersuchungen gezeigt haben. Die Schutzausrüstung ist für die richtige Falltechnik eine notwendige Voraussetzung. Dennoch tragen 32% der jugendlichen und 14% der erwachsenen Inline-Skater gar keine Schutzausrüstung. Am häufigsten werden von Erwachsenen die Handgelenkschützer benutzt, sicherlich beeinflußt von Meldungen in den Medien, daß die meisten Verletzungen an diesem Gelenk auftreten. Schon deutlich seltener werden die anderen Schützer getragen. |
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| Kaum ein Skater trägt Helm |
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| Sehr bedenklich ist, gerade im Hinblick auf die bereits erwähnten Kopfverletzungen, die geringe Bereitschaft, einen Helm zu tragen: Fast alle Erwachsene (97,3%) tragen keinen Helm, bei den Jugendlichen ist die Tragequote zwar höher (9,7%), aber immer noch völlig unzureichend. |
| Als wesentliche Gründe, warum die Schutzausrüstung nicht oder nur unvollständig getragen wird, werden genannt: Die Schutzausrüstung stört (56%), 34% der Inline-Skater fühlen sich sicher genug - was allerdings nicht immer deren skatetechnischen Fähigkeiten entspricht - und für 22% sind die Kosten zu hoch. Während 23% der Jugendlichen das "Aussehen mit Schützer" als Hinderungsgrund angeben, scheint dies für die Erwachsenen ohne Bedeutung zu sein. |
| Beim Inline-Skaten sollte eine Fehlsichtigkeit durch eine Brille bzw. Kontaktlinsen ausgeglichen werden. 38,2% der erwachsenen und 22,4% der jugendlichen Inline-Skater gaben an, fehlsichtig zu sein. Davon trugen 12,5% (Erwachsene) und 50% (Jugendliche) keine Visuskorrektur beim Skaten. Dadurch können diese Inline-Skater Bodenunebenheiten oder Hindernisse möglicherweise nicht richtig erkennen und sich durch einen unerwarteten Sturz eine schwere Verletzung zuziehen. |
| Inline-Skating ist eine abwechslungsreiche und vielseitige Sportart, die viele Menschen unterschiedlichen Alters zu mehr körperlicher Aktivität motiviert. Als Ausdauertraining ist Inline-Skating eine reizvolle Alternative zu anderen Sportarten. Regelmäßiges Inline-Skaten läßt gesundheitlich vorteilhafte Wirkungen erwarten, was aus sportmedizinischer Sicht positiv zu bewerten ist. Die für eine Individualsportart hohe Verletzungsrate kann durch konsequent genutzte präventive Maßnahmen (Schulung der Inline-Basistechniken, Tragen der kompletten Schutzausrüstung, Korrektur einer Fehlsichtigkeit durch Brille bzw. Kontaktlinsen) reduziert werden. |
| Literatur |
| 1. Hilgert R. E., Dallek M., Radonich H., Jungbluth K. H.: Das Verletzungsmuster beim Inline-Skating, Verletzungsmechanismen und Prävention. Dtsch. Z. Sportmed. 47, 574-576, 1996. |
| 2. Nagel V., Hatje T.: Inline-Skating. Sport-Verlag, Berlin 1997. |
| 3. Schieber R. A., Branche-Dorsey C. M., Ryan G. W.: Comparison of inline skating injuries with rollerskating and skateboard injuries. JAMA 271, 1856-1858, 1994. |
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