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Editorial |
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Von wegen „Kalter Kaffee“ |
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Wohl noch nie in der Menschheitsgeschichte hat menschliches Tun ähnlich dramatische und globale Veränderungen bewirkt wie im Zuge der Industrialisierung: Ausbeutung der Bodenschätze, Megastädte, Klimawandel, Vernichtung der Regenwälder, Wiedererstarken der Religionen, Internet-Kommunikation, Billigflüge um den Globus, Re-Ethnisierung, Weltkonzerne – endlos ließe sich die Liste der „Schlagwörter der Moderne“ verlängern...
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„Wenn wir unsere Anstrengungen statt auf ein Imperium des Bösen auf Starbucks-Kaffee konzentrieren, könnten wir unseren Gewinn verfünffachen“. Diese Weisheit entstammt [..] der 1999er James-Bond-Persiflage Austin Powers 2, einer von der Kritik als „fröhliches Dumpfbackenkino in Reinform“ (Filmspiegel.de) bezeichneten Klamotte. Der eingangs zitierte Satz lädt zu der Überlegung ein, wie und warum imperiale Herrschaft „des Bösen“, Starbucks-Kaffee und potentielle
Gewinnmaximierung in einer überaus erfolgreichen amerikanischen Filmkomödie verquickt werden.
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Recht und Gewalt |
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Hinter dem
europäischen Horizont |
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Wie stellt sich eine Rechtsordnung dar, wenn ihr die Gewalt fehlt? Ein Phänomen, das sich an der Europäischen Union (EU) beobachten lässt. Vielleicht bleibt gerade deshalb das Bild der EU in der öffentlichen Wahrnehmung so unscharf, weil die Staatengemeinschaft über keine eigene physische Gewalt verfügt. Bezeichnend ist, dass heute kein EU-Staat ein ihm übergeordnetes Gewaltmonopol akzeptieren würde.
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Laufen den Kirchen in Deutschland seit Jahren die Mitglieder weg, so entwickelte sich in den Vereinigten Staaten der Katholizismus zur stärksten konfessionellen Gruppe. Was ist der Grund, wenn sich die äußeren Strukturen auf beiden Seiten des Atlantiks gleichen? Den religiösen Global Player „katholische Kirche“ haben Kirchenhistoriker ins Auge gefasst: Aus dem vitalen Gemeindeleben in den USA erhoffen sie neuen Zugang zu den religiösen Umbruchprozessen in Deutschland.
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„Frauenfrühling“ oder
modernisierte Ungleichheit? |
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Zwischen den Welten zu Hause |
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Globalisierungsbefürworter sprechen meistens von Effizienz auf den globalen Märkten, Kritiker von zunehmender Armut und Ungleichheit. Vor diesem Hintergrund bietet die – in dem Zusammenhang selten gestellte – Geschlechterfrage ein interessantes Feld, um zu einer differenzierten Sicht der Globalisierung zu kommen. Was hat die Globalisierung tatsächlich für die Geschlechtergleichheit gebracht?
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Guadalupe ist in den Vereinigten Staaten geboren, studierte in Mexiko und pendelt seither zwischen beiden Ländern. Wie einige ihrer Familienmitglieder gehört sie zur Gruppe so genannter Transmigranten. Migrationsforscher haben herausgefunden, dass deren grenzüberschreitende Wanderungen – im Vergleich zur Migration – auch in den Folgegenerationen nicht abnehmen. Die ortsstabile Lebensweise im nationalstaatlichen Sinn scheint ohnehin eine historische Ausnahmeerscheinung zu sein.
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Verändern die Medien das
Völkerrecht? |
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Die Heimat ist die Fremde |
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„Eindringen in die Logistik des Grauens“, titelte die Süddeutsche Zeitung am 14. September 2001, drei Tage nach dem Anschlag auf das New Yorker World Trade Center. „Der Kampf gegen den Terror“, unter dieser Überschrift findet bis heute die mediale Auseinandersetzung um weltweit verübte Terroranschläge statt. Die Fragen sind geblieben: Wie werden Informationen recherchiert? Verändert sich das Weltbild? Wie steht es um Recht und Freiheit?
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Wenn der Wechsel verschiedener Sprachen und Lebensformen immer mehr Lebensläufe bestimmt, dann schlägt sich das auch in der Literatur nieder: Romane und Erzählungen spiegeln kulturelle Differenzen oder lösen das Konzept stabiler nationaler und kultureller Identitäten auf. Nicht nur die Migrantenliteratur bedient sich dafür zunehmend fremdsprachiger Elemente bis hin zum bilingualen Schreiben. Nationale Grenzziehungen werden der Gegenwartsliteratur als Ordnungsmuster nicht mehr gerecht.
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Wer liest schon die Bilanzen? |
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Weg frei fürs Ehrenamt |
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Hase und Igel auf dem Börsenparkett: Wer an internationalen Kapitalmärkten erfolgreich sein will, braucht einschlägige Informationen. Doch nicht jeder „Börsianer“ kann Bilanzen lesen oder Cashflow-Statements interpretieren. Einheitliche Standards zur Vergleichbarkeit börsennotierter EU-Unternehmen sollten Abhilfe schaffen. Der Geschäftsbericht – (k)ein Buch mit sieben Siegeln?
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Mit dem Ziel, die Lebensgrundlagen und Entwicklungschancen für jetzige und zukünftige Generationen zu sichern, greift eine internationale Vereinigung erstmals auf eine innerstaatliche Handlungsebene zu: Die Lokale Agenda 21, beschlossen auf der UN-Konferenz von Rio ‘92, fördert seither ehrenamtliches Engagement in der Staatengemeinschaft. Haben sich die Hoffnungen auf eine breite Bürgerbeteiligung erfüllt? Entwicklungsforscher ziehen erstmals Bilanz.
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„Global Player“ des
18. Jahrhunderts |
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Forschungsprofil |
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„Eine überragende Gestalt, ein Zauberer, der mit den Sinnen zu spielen wusste. Sprache und Überlieferung hatte er ganz und gar durchmessen, alle Tiefen des Wissens ergründet.“ – schreibt der Astronom und Historiker Jabarti über seinen Freund und Lehrer al-Zabidi. Interessant machen ihn heute aber auch seine weitläufigen Beziehungen zu anderen Gelehrten, die von Indien und Zentralasien bis nach Marokko und Westafrika reichten. Zabidis spektakuläre Karriere gibt überraschende Einblicke in die Gelehrten-Netzwerke des 18. Jahrhunderts.
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Forschungsinitiativen auf diesem Gebiet hat die Ruhr-Universität seit langem vorzuweisen, jetzt formiert sich aus fünf Themenfeldern heraus ein neues Forschungsprofil – die Global-Change-Forschung in den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften.
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