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Nachrichten
vom Campus
Bafög-Fristen
Um eine Erst- und Weiterförderung beim Bafög
zu bekommen, müssen die Anträge für das
WS 05/06 bis zum 31.7. beim Amt für Ausbildungsförderung
eingereicht sein. Anträge gibt es im Internet (www.akafoe.de)
oder im Info-Center des Akafö (Verwaltungsgebäude,
Erdgeschoss, gegenüber Raum 32). Infos: 11606.
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Gender Studies
Zum WS 05/06 startet an der Ruhr-Uni der interdisziplinäre
Master-Studiengang Gender Studies Kultur, Kommunikation,
Gesellschaft. Beteiligt sind die Fächer Kunstgeschichte,
Medienwissenschaft, Neuere und Neueste Geschichte, Politikwissenschaft
und Soziologie. Der Studiengang kann im 2-Fach-Master
studiert werden. Pro Studienjahr gibt es 30 Plätze.
Die Bewerbung ist bis zum 15. Juli möglich (vorläufige
Zeugnisse können eingereicht werden). Zugangsvoraussetzung
ist ein erfolgreich abgeschlossenes, mindestens 6-semestriges
Hochschulstudium in einem geistes- oder gesellschaftswissenschaftlichen
Fach.
Infos: genderstudies@rub.de,
www.rub.de/genderstudies,
Infos zur Bewerbung: www.rub.de/studierendensekretariat
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Ranking
Im Mai haben Die Zeit und das Centrum
für Hochschulentwicklung ein neues Hochschulranking
auf den Markt bracht. Für fünf der 27 präsentierten
Studiengänge gibt es aktuelle Zahlen: Jura, BWL,
VWL, Sozialwissenschaft/Politik und Medienwissenschaft.
Gut schneiden die Bochumer Medienwissenschaftler ab:
Sie bekommen zwei grüne Punkte (Studienorganisation,
Betreuung), weil sie bundesweit in der Spitzengruppe
liegen. In den anderen drei Feldern (Gesamturteil Studierende,
Praxisbezug, Reputation bei Professoren) gibt es je
einen gelben Punkt für einen Platz im Mittelfeld.
In den anderen Fächern mit neuen Zahlen bleibt
alles beim alten: Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
läuft wie üblich (fälschlicherweise)
unter BWL und bekommt dreimal Rot für Schlussgruppe.
Nicht besser ergeht es Sozialwissenschaft und Jura:
Alles ist Gelb, Rot oder Grau, weil keine Daten vorlagen.
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Startklar
Was in den USA längst üblich ist, gehört
nun auch an der Fakultät für Sportwissenschaft
zum Studium: ein Mentoring-Programm. Es heißt
Startklar und ist in den neuen Masterstudiengang Sports
Science integriert. Es ermöglicht Studierenden
einen Einblick in den Berufsalltag sowie den Erfahrungsaustausch
mit beruflich erfolgreichen Mentoren. Der Startschuss
für die ersten elf Sportstudierenden fiel Ende
April.
Spätestens wenn das Ende des Studiums in greifbare
Nähe rückt, kommt die große Verunsicherung:
Was kommt nach der Uni? Gerade Sport ist ein weitreichendes,
aber auch diffuses und für Studierende kaum überschaubares
Feld. Häufig findet er noch nicht die nötige
Anerkennung in der Gesellschaft. Sportstudierende haben
vergleichsweise viele Hindernisse zu überwinden,
um einen ihrer akademischen Ausbildung adäquaten
Arbeitsplatz zu finden.
Nur wenige können während ihrer Ausbildung
einen ungeschönten Blick in den beruflichen Alltag
werfen und eigene Erfahrungen sammeln. Deshalb hat die
Fakultät für Sportwissenschaft das Mentoring-Programm
Startklar ins Leben gerufen. Der Name soll die
Verbindung zum Sport deutlich machen und steht dafür,
dass die Fakultät mit dem Programm ihre Studierenden
auf den Start in das Berufsleben vorbereiten will,
erklärt Dr. Mechthild Schütte, die das Projekt
zusammen mit Marianne Bäcker organisiert.
Bei Startklar wird jeder Student (Mentee) von einem
persönlichen Mentor betreut. Die beiden bilden
während des sechsmonatigen Projekts ein Tandem.
Für das Pilotprojekt konnten Bäcker und Schütte
Mentoren aus verschiedenen Zweigen des Sports gewinnen:
u.a. Sporttherapie, Coaching, Sportmarketing und Journalismus.
Die Mentees erhoffen sich vom Programm vor allem eine
Orientierungshilfe für ihren zukünftigen Berufsweg
und den Aufbau von Kontakten und Netzwerken. Die Mentoren,
unter ihnen ehemalige Sportstudierende aus Bochum, sehen
es als ihre soziale Verantwortung, die jüngere
Generation mit ihrem Wissen zu unterstützen. Sie
hoffen auch, selbst zu profitieren, indem sie wieder
am Puls der Zeit sind und durch ihren Mentee neue Perspektiven
gewinnen.
Ob das Pilotprojekt erfolgreich verläuft, werden
die in den nächsten sechs Monaten stattfindenden
Treffen der Tandems zeigen. Doch die Auftaktveranstaltung
im April konnte bereits eine große Sorge der Teilnehmer
beseitigen: Bei allen Tandems war schnell eine gegenseitige
Sympathie vorhanden, so dass der erfolgeichen Zusammenarbeit
nichts im Wege steht; Infos: www.rub.de/spowiss/mentoring
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Verlosung
Wenn am 22. Juli die Vorlesungen enden und damit der
Unibetrieb etwas langsamer läuft, sollen sich drei
Mitglieder der Ruhr-Uni doppelt freuen dürfen:
RUBENS verlost drei TÜV-geprüfte und patentierte
SALITOS Grilleimer aus dem Hause Miller Brands Germany.
Im Eimer stecken neben dem Grillrost fünf Flaschen:
Bier, Eisbier sowie Ginger Ale. Info: Wir verlosen die
Eimer unter allen, die bis zum 15.7. eine Postkarte
schreiben: Rubens, Pressestelle der RUB, UV 366, 44780
Bochum; Stichwort ist die Antwort auf die Frage: Welcher
Verein wurde am 31. Mai an der Ruhr-Uni gegründet?
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Preise
Die Wolfgang-Seel-Stiftung vergibt zum vierten Mal den
Preis zur Förderung der Promotion von Lehrerinnen
und Lehrern (2.500 Euro) an der RUB. Er wird als
Anerkennung für herausragende Staatsexamina und
für die Bereitschaft einer wissenschaftlichen Vertiefung
in Biologie, Chemie, Mathematik und Physik vergeben.
Interessierte können sich bis zum 30.8.2005 bei
den vier genannten Dekanaten bewerben +++ Was
wird aus dem 21. Jahrhundert? fragt das Magazin
Cicero in seinem Essay-Wettbewerb alle Studierenden.
Gesellschaftspolitische Visionen sind gefragt, klare
Standpunkte und kühne Thesen. Vor allem aber geht
es um die Lust am geschriebenen Wort, um die Freude
an der geschliffenen Formulierung. Teilnahmeberechtigt
sind Studentinnen und Studenten aus allen Fachbereichen
der Hochschulen und Fachhochschulen in Deutschland,
Einsendeschluss ist der 15.7.2005, es winken insgesamt
5.000 Euro sowie Reisen (St. Petersburg, Rom, Paris);
Infos: www.cicero.de/essay-preis/
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Neues Graduiertenkolleg
Die Ruhr-Uni erhält für die Doktorandenausbildung
in der Mathematik ein neues Graduiertenkolleg: Homotopie
und Kohomologie. Das hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft
(DFG) im Mai beschlossen. Die Bochumer Mathematiker
werden ihre Arbeit im Oktober beginnen, zusammen mit
dem Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn
und der Uni Düsseldorf.
Insgesamt können zehn Stipendien an Doktoranden
vergeben werden. Für zunächst viereinhalb
Jahre erhält das Graduiertenkolleg eine Förderung
über 864.000 Euro. Unsere Doktoranden werden
an den neuesten Entwicklungen der Topologie mitarbeiten,
erklärt der Projektleiter des Kollegs in Bochum,
Prof. Gerd Laures (Lehrstuhl für Topologie). Wir
erforschen komplizierte, hochdimensionale geometrische
Objekte, darunter Knoten oder gekrümmte Raum-Zeit-Kontinua,
wie sie die Physik benutzt.
Schon seit Jahren arbeiten die jetzt am Kolleg beteiligten
Wissenschaftler eng zusammen. Sie werden die Kooperation
nun durch wöchentliche Treffen ausbauen. Das Studienprogramm
sieht Vorlesungen und Doktorandenseminare sowie Blockseminare
in den Semesterferien vor. Neben kleineren Symposien
soll alle zwei Jahre eine größere internationale
Tagung stattfinden.
An der Ruhr-Uni fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft
nun insgesamt acht Graduiertenkollegs. In ihnen fertigen
Nachwuchswissenschaftler ihre Doktorarbeiten im Rahmen
eines koordinierten, von mehreren Hochschullehrern getragenen
Forschungsprogramms an. Absolventen von Graduiertenkollegs
sind in der Regel umfassender qualifiziert und laut
Statistik durchschnittlich zwei Jahre jünger als
andere Doktoranden.
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Eltern-Mentoring
Studierende Eltern sind besonders motiviert, den Abschluss
zu schaffen, aber der Zeitmangel aufgrund der Mehrfachbelastung
durch Studium, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung
macht das oft schwer. Laut einer Untersuchung zum Teilzeitstudium
an der Fakultät für Sozialwissenschaft (RUBENS
92) wünschen sie sich u.a. mehr Netzwerke mit
anderen Eltern und regelmäßiges Mentoring
(Förderung, Beratung und Begleitung). Deshalb lädt
die Fakultät am 7. Juli (10-12 h) in GC 05/606
bei Kaffee und Kuchen zum ersten Eltern-Mentoring ein.
Mentor/innen sind Prof. Ilse Lenz und Prof. Peter Strohmeier.
Beide kennen das Leben mit Kindern und Hochschule gut.
Worum geht es? Studierende Eltern können sich kennen
lernen und vernetzen (Austausch, gegenseitige Unterstützung
und Selbstorganisation). Sie können sich die nächsten
Schritte für ihr Studium überlegen und fachkundigen
Rat einholen. Kleinere oder größere Probleme
können besprochen werden. Wir bitten um verbindliche
Anmeldung unter: sowi-vertrauensfrau@rub.de.
Kinder können selbstverständlich gerne mitgebracht
werden!
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Mehr Spielraum
An der Ruhr-Uni gibt es seit dem 31. Mai einen neuen
Verein. Spielraum e.V. greift allein erziehenden
Studierenden finanziell unter die Arme. Mitglieder sind
Studierende, Wissenschaftler/innen und Beschäftigte
der Ruhr-Uni. Sie wollen Spenden sammeln und damit Studierende
mit Kindern in der Abschlussphase ihres Studiums fördern.
Gesucht werden Geldgeber, die den Verein längerfristig
oder einmalig finanziell unterstützen. Marta Pello
García, studentische Gleichstellungsbeauftragte
der Ruhr-Uni und eine der Initiator/innen des Spielraums,
spricht aus eigener Erfahrung als Mutter und als Beraterin:
Gerade am Ende des Studiums ist die Zeit oft knapp.
Zwischen Bibliothek und Kindergarten noch zum Nebenjob
anzutreten, ist nahezu unmöglich. So entstünden
schnell finanzielle Engpässe, besonders wenn das
Bafög ausläuft. Spielraum soll verhindern,
dass es dabei zum Studienabbruch kommt.
Die Angehörigen der Ruhr-Uni werden die Vereinsmitglieder
bei einer Veranstaltung am 7. Juli kennen lernen. Auf
dem Campus werden sie erstmals Spenden sammeln; dazu
gibt es Diskussionen, Infos für allein erziehende
Studierende und ein Programm für Kinder.
ad,
jw, Mareike Begemann, Charlotte Ullrich, Nadine Franco
Gellhaus
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