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RUBENS 97

1. Mai 2005

Elternservicebüro

Die Ruhr-Uni verbessert die Kinderbetreuung



Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist derzeit ein zentrales politisches Thema. Viele Eltern, meist Frauen, erleben nach der Geburt ihres Kindes einen Karriereknick oder verzichten aus Angst vor beruflichen Nachteilen von vornherein auf Kinder. Dies betrifft auch Wissenschaftlerinnen in besonderer Weise, wie aktuelle Untersuchungen bestätigen.
Die Ruhr-Uni will dieses Problem aktiv angehen. Sie hat sich im Januar 2005 in der Zielvereinbarung mit dem nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerium verpflichtet, die Bedingungen für den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs zu verbessern. Zudem wird sich die Uni um das Zertifikat „Familienfreundliche Hochschule“ der Hertie-Stiftung bewerben.
Was bedeutet das für die Uniangestellten? Bereits vor drei Jahren wurde das Projekt Pro Kids ins Leben gerufen. Damals wurden zunächst die Bedürfnisse von Eltern zum Thema „Kinderbetreuung“ erfragt. Ein Teilbereich, die Ferienfreizeit, ist gut etabliert und wird weiter ausgebaut (RUBENS 96). Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Suche nach Betreuungsangeboten vor allem für Kinder unter drei, die keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Kindergartenplatz haben. Dabei wurden insbesondere zwei Punkte genannt: einerseits der Wunsch nach wohnortnahen Kindertagesstätten, -horten oder Tagesmüttern, andererseits der Bedarf nach zeitlicher Flexibilität. Denn Gremien, Prüfungstermine und Laborexperimente richten sich nicht nach den starren und oft unzureichenden Öffnungszeiten von Betreuungseinrichtungen.
Wegen dieser vielfältigen Bedürfnisse wird Pro Kids zum Elternservicebüro ausgebaut. Ab Juni wird es zusammen mit der Firma B.u.K (Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung) an der Ruhr-Uni beschäftigte Eltern bei der Suche nach individuellen Betreuungsmöglichkeiten unterstützen. Wer eine Betreuung im Raum Bochum sucht, wendet sich an Pro Kids. Falls ein Platz außerhalb Bochums, eine Tagesmutter, eine Kinderfrau oder eine Kurzzeitbetreuung gesucht werden, wird B.u.K aktiv.
Die Ruhr-Uni geht damit einen neuen Weg, um der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerecht zu werden. Als Querschnittsaufgabe sind die Aktivitäten im Bereich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und damit auch das Elternservicebüro in der Abteilung für Organisationsentwicklung des Dezernats 8 angesiedelt. Bestenfalls werden alle Beteiligten vom neuen Service profitieren: Kinder, die professionell betreut werden, Eltern, die guten Gewissens arbeiten können, und die Ruhr-Uni, die es ihren Angestellten erleichtert, Familie und Beruf zu vereinbaren.

Info: Das neue Konzept „Elternservicebüro“ wird am 11. Mai (10.30 h, Senatssaal) vorgestellt. Dazu sind alle Interessierten eingeladen. Kontakt: Andrea Kaus, Dezernat 8, Tel. -25556, Uwe Koßmann, Pro Kids, Tel. -27772

Dezernat 8
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Letzte Änderung: 29.04.2005| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik