Leserbrief
Falschparker abgeschleppt
Interessiert haben wir in der letzten Rubens den Bericht
Falschparker
abgeschleppt gelesen. Nicht vorenthalten möchten
wir dem interessierten Leser unsere Erfahrung mit dem
Dezernat 5: Wir parken seit Jahren an der G-Weststraße,
bis wir eines Tages im Januar mit Erstaunen ein Knöllchen
an unseren Autos entdeckten. Wir mussten feststellen,
dass am Vortage in Zusammenarbeit mit der Stadt Bochum
(und dem Dezernat 5) Parkverbotsschilder aufgestellt
wurden, direkt am nächsten Tag die Stadt Bochum
ihres Amtes waltete und Knollen verteilte, das Dezernat
5 es aber in keinster Weise für nötig hielt,
die Angestellten der RUB darüber zu informieren.
Aber der Witz schlechthin war: Einige Tage später
wurden diese Verbotsschilder wieder abmontiert und man
durfte dort also (genau wie Jahre zuvor) wieder parken.
Was aber geschah mit den Mitarbeiten und Studenten,
die eine Knolle kassiert hatten? Auf Nachfrage ließ
uns Frau Ertelt (ebenfalls Dezernat 5) wissen: Alles
kein Problem, der Schildbürgerstreich
war lediglich ein Versehen, wir sollten Widerspruch
einlegen und uns auf sie berufen. Hat uns viel genutzt:
Die Stadt stellte sich absolut quer und bestand auf
Bezahlung der Strafmandate (in Zeiten von leeren Stadtsäckeln
war das eigentlich zu erwarten). Aber wer sich da im
Dezernat 5 so hervorragend für uns eingesetzt hat,
den suchen wir heute noch! Also liebe Leute: Informiert
eure Angestellten doch bitte rechtzeitig, wenn ihr wieder
mal Beschilderungen ändert, ein kurzer Rundbrief
im Intranet hätte es doch getan.
Patricia
Chrose, Fakultätsbibliothek Wirtschaftswissenschaften,
Beate Preuß, Lehrstuhl für Internationale Unternehmensrechung,
Dagmar El-Khalil, Lehrstuhl für Finanzwissenschaften
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