Starker Nachwuchs
Leute
an der RUB
Ruf angenommen
Prof. Joachim Suerbaum (zuletzt Privatdozent
der Juristischen Fakultät) hat einen Ruf an die
Uni Würzburg angenommen. Dort besetzt er den Lehrstuhl
für Öffentliches Recht, insb. Verwaltungsrecht.
Neu ernannt
Seit April 2004 besetzt Prof. Volkhard Krech
den Lehrstuhl für Religionswissenschaft (Evangelische
Theologie). Er gehört zu den Initiatoren des Religionswissenschaftlichen
Kolloquiums, das im Sommersemester 05 startet. Es widmet
sich religionsgeschichtlichen Motiven wie Opfer, Inzest,
Tabu oder Jenseits. Volkhard Krech (Jahrgang 1962) studierte
zum Teil parallel Evangelische Theologie
in Heidelberg und Soziologie in Bielefeld und schloss
beides erfolgreich ab. 1996 wurde er in Bielefeld zum
Doktor der Sozialwissenschaften promoviert; dort habilitierte
er sich auch (2001). Von 1995 bis 2004 war Krech Referent
für Soziologie an der Forschungsstätte der
Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg.
Foto: Sponheuer
Marie-Jahoda-Gastprofessur
Dr. Eve Rosenhaft wird im Sommersemester 05 Marie-Jahoda-Gastprofessorin
der Ruhr-Uni. Die Sozialhistorikerin ist Dozentin für
German Studies an der Uni Liverpool. Ihre
Schwerpunkte im Bereich der Sozialgeschichte Deutschlands
sind u.a. Nationalsozialismus, Arbeit, Geschlecht und
urbane Kultur. Während ihres Aufenthaltes an der
Ruhr-Uni (bis Juli) wird Rosenhaft ein Seminar zu Gender
and Business History anbieten. Es wird auf Englisch
stattfinden und steht Interessierten aller Fächer
offen. Am 29. Juni wird Rosenhaft einen Vortrag halten:
Gender and Holocaust: The Case of Sinti and Roma.
Neue Suchtbeauftragte
Die Ruhr-Uni hat eine neue Suchtbeauftragte. Renate
Heckmann arbeitete seit 1980 im Studienbüro
bzw. im Selbsthilfe- und Kommunikationszentrum OASE,
zuletzt als dessen Leiterin. Aufgrund ihrer dort gewonnenen
Erfahrungen erweitert sie die Suchtberatung um eine
soziale Komponente und berät auch in persönlichen
Krisen.
Ansonsten hilft Heckmann Beschäftigten der RUB
bei den verschiedenen Arten von Sucht. Sie berät
sowohl direkt Betroffene als auch Kollegen und Vorgesetzte;
Verschwiegenheit ist selbstverständlich. Grundsätzlich
wird zwischen stofflichen (z.B. Alkohol, Drogen, Medikamente)
und nichtstofflichen Abhängigkeiten (u.a. Arbeitssucht,
Spielsucht) unterschieden. In allen Fällen kann
Heckmann Therapien und/oder Selbsthilfegruppen vermitteln.
Auf dem Campus wird Heckmann von fünf Ansprechpartnern
Sucht unterstützt, die aus allen Bereichen
der Uni kommen. Wie Heckmann wurden auch sie intensiv
für die Suchtberatung geschult. Der Bereich der
betrieblichen Sucht- und Sozialberatung wird durch den
Arbeitskreis Sucht komplettiert.
Kontakt: Renate Heckmann, Studierendenhaus 218,
Tel. -23863, Mi 9-16.30, Do 14-16.30 h, Krisenhilfe
in der OASE, Mo 18-20 h.
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