Leute an der
RUB
Namen
& Fakten
Neu ernannt
Seit Ende November 2004 besetzt Prof. Stefan Huster
den Lehrstuhl für Öffentliches Recht II (Staats-
und Verwaltungsrecht mit besonderer Berücksichtigung
des Sozialrechts). Als Arbeitsschwerpunkte nennt der Jurist
neben den im Lehrstuhlnamen genannten Bereichen das Europarecht
sowie Rechts- und Sozialphilosophie. Stefan Huster studierte
Jura und Philosophie, zunächst in Bielefeld, ab 1987
in Frankfurt. Dort legte er im Oktober 1990 seines 1.
Juristisches Staatsexamen ab. 1993 wurde er in Heidelberg
promoviert, im gleichen Jahr begann sein Referendariat
am Landgericht Heidelberg. Im Dezember 2001 habilitierte
Huster sich und blieb anschließend zunächst
an der Uni Heidelberg. Im Oktober 2002 ging er an die
Fernuniversität Hagen, wo er nach einer zwischenzeitlichen
Lehrstuhlvertretung ab April 2003 und bis zu seinem Ruf
an die RUB als Universitätsprofessor tätig war.
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Seit dem WS 04/05 besetzt Prof. Christian Frevel
den Lehrstuhl für Altes Testament. Zu seinen
Forschungsschwerpunkten zählen Klagelieder, Biblische
Anthropologie in alttestamentlicher Perspektive, Pentateuchexegese,
Religionsgeschichte Syrien/Palästinas in der Spätbronze-
und Eisenzeit sowie das Biblische Reallexikon. Frevel
(Jahrgang 1962) studierte ab 1982 Katholische Theologie
in Bonn, seit 1984 zusätzlich Philosophie. Im Februar
1988 erwarb er das Diplom in Katholischer Theologie, 1994
wurde er promoviert, 1998 schließlich habilitierte
er sich und erhielt die Venia Legendi im Fach "Exegese
des Alten Testaments". Zwischenzeitlich war er häufig
in Israel, seit 1996 mit regelmäßiger Lehrtätigkeit
im Theologischen Studienjahr der Dormition Abbey, Jerusalem.
Im Februar 2000 wurde Christian Frevel zum Universitätsprofessor
für Biblische Theologie an der Uni Köln ernannt.
Dort blieb er bis zu seinem Wechsel an die RUB, seit 2004
ist er zudem Mitglied im Vorstand des Deutschen Vereins
zur Erforschung Palästinas.
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Seit Herbst besetzt Prof. Josef Hausner
den Lehrstuhl für Monolithische Systemintegration
(vormals: Lehrstuhl für Integrierte Schaltungen).
Zu den Arbeitsschwerpunkten des Lehrstuhls zählen
Monolithisch-integrierte Schaltungen und Systeme für
die Kommunikationstechnik und die digitale Signalverarbeitung.
Josef Hausner studierte an der TU München Elektrotechnik;
hier erwarb er auch sein Diplom (1986) und seinen Doktortitel
(1991). Anschließend arbeitete er acht Jahre lang
für die Siemens AG, wo unter anderem half, die DSL-Technik
weiterzuentwickeln (SDSL, SHDSL). 1999 wechselte Josef
Hausner zur Infinion AG, wo er bis zu seinem Ruf an die
RUB blieb und diverse Projekte in Forschung und Entwicklung
erfolgreich leitete.
Ruf erhalten
Prof. Jochen Hundsdoerfer (Wirtschaftswissenschaften)
hat einen Ruf an die FU Berlin erhalten.
Ruf angenommen
Zum Sommersemester 2005 wechselt Prof. Norbert
Frei (Neuere und Neueste Geschichte) an die
Uni Jena.
Preise
Die Franzke'sche Stiftung lobt zusammen mit der Gesellschaft
von Freunden der TU Berlin einen mit 3.000 Euro dotierten
Preis aus. Prämiert werden Dissertationen, die
das geistes- und sozialwissenschaftliche Denken mit
dem naturwissenschaftlich-technischen verbinden. Einsendeschluss:
28.2.2005; Kontakt und Infos: (030) 31423758 oder www.Freunde.TU-Berlin.de
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Noch bis zum 11.3.2005 können sich Interessenten
am mit 15.000 Euro dotierten Kaiser-Friedrich-Forschungspreis
2005 bewerben. Thema der diesjährigen Ausschreibung
ist die Biophotonik. Darunter werden Technologien verstanden,
die es ermöglichen Funktionen und Abläufe
innerhalb lebender Zellen zu studieren und gezielt in
biologische Prozesse einzugreifen; Kontakt und Infos:
(0551) 3057222 oder www.kaiser-friedrich-forschungspreis.de
Promotionsförderung
Die RUB schreibt wieder Promotionsstipendien aus, die
Förderung beginnt am 1. Juni 2005; die Bewerbungsfrist
endet am 5. April. Unterstützt und beraten wird
man vom Dezernat 2 (s. u.). Die RUB vergibt Grund- und
(zurzeit sehr erwünscht) Abschlussstipendien in
allen Fachbereichen. Ein Grundstipendium wird für
zwei Jahre bewilligt und kann um ein halbes Jahr verlängert
werden. Abschlussstipendien mit maximal neunmonatiger
(sechs plus drei) Laufzeit erhalten Graduierte, die
ihre Promotion während der Förderungszeit
abschließen können. Die Stipendien bestehen
aus einem Grundbetrag von 750 Euro monatlich. Hinzu
kommen u.U. Kinderzuschläge (100 Euro) sowie Zuschläge
für Sach- und Reisekosten (50 Euro). Alle Geförderten
sind automatisch Mitglieder des Allgemeinen Promotionskollegs
der RUB. Daraus ergeben sich Pflichten (aktive Teilnahme
an den Veranstaltungen des Kollegs) und Rechte (kontinuierliche,
systematische Betreuung).
Infos: Reinhard Zwink, Dezernat 2 (FNO 1/142,
Tel. -25484)
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