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RUBENS 95

1. Februar 2005

Leute an der RUB

Namen & Fakten


Neu ernannt
Seit Ende November 2004 besetzt Prof. Stefan Huster den Lehrstuhl für Öffentliches Recht II (Staats- und Verwaltungsrecht mit besonderer Berücksichtigung des Sozialrechts). Als Arbeitsschwerpunkte nennt der Jurist neben den im Lehrstuhlnamen genannten Bereichen das Europarecht sowie Rechts- und Sozialphilosophie. Stefan Huster studierte Jura und Philosophie, zunächst in Bielefeld, ab 1987 in Frankfurt. Dort legte er im Oktober 1990 seines 1. Juristisches Staatsexamen ab. 1993 wurde er in Heidelberg promoviert, im gleichen Jahr begann sein Referendariat am Landgericht Heidelberg. Im Dezember 2001 habilitierte Huster sich und blieb anschließend zunächst an der Uni Heidelberg. Im Oktober 2002 ging er an die Fernuniversität Hagen, wo er nach einer zwischenzeitlichen Lehrstuhlvertretung ab April 2003 und bis zu seinem Ruf an die RUB als Universitätsprofessor tätig war.
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Seit dem WS 04/05 besetzt Prof. Christian Frevel den Lehrstuhl für Altes Testament. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Klagelieder, Biblische Anthropologie in alttestamentlicher Perspektive, Pentateuchexegese, Religionsgeschichte Syrien/Palästinas in der Spätbronze- und Eisenzeit sowie das Biblische Reallexikon. Frevel (Jahrgang 1962) studierte ab 1982 Katholische Theologie in Bonn, seit 1984 zusätzlich Philosophie. Im Februar 1988 erwarb er das Diplom in Katholischer Theologie, 1994 wurde er promoviert, 1998 schließlich habilitierte er sich und erhielt die Venia Legendi im Fach "Exegese des Alten Testaments". Zwischenzeitlich war er häufig in Israel, seit 1996 mit regelmäßiger Lehrtätigkeit im Theologischen Studienjahr der Dormition Abbey, Jerusalem. Im Februar 2000 wurde Christian Frevel zum Universitätsprofessor für Biblische Theologie an der Uni Köln ernannt. Dort blieb er bis zu seinem Wechsel an die RUB, seit 2004 ist er zudem Mitglied im Vorstand des Deutschen Vereins zur Erforschung Palästinas.
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Seit Herbst besetzt Prof. Josef Hausner den Lehrstuhl für Monolithische Systemintegration (vormals: Lehrstuhl für Integrierte Schaltungen). Zu den Arbeitsschwerpunkten des Lehrstuhls zählen Monolithisch-integrierte Schaltungen und Systeme für die Kommunikationstechnik und die digitale Signalverarbeitung. Josef Hausner studierte an der TU München Elektrotechnik; hier erwarb er auch sein Diplom (1986) und seinen Doktortitel (1991). Anschließend arbeitete er acht Jahre lang für die Siemens AG, wo unter anderem half, die DSL-Technik weiterzuentwickeln (SDSL, SHDSL). 1999 wechselte Josef Hausner zur Infinion AG, wo er bis zu seinem Ruf an die RUB blieb und diverse Projekte in Forschung und Entwicklung erfolgreich leitete.

Ruf erhalten
Prof. Jochen Hundsdoerfer (Wirtschaftswissenschaften) hat einen Ruf an die FU Berlin erhalten.

Ruf angenommen
Zum Sommersemester 2005 wechselt Prof. Norbert Frei (Neuere und Neueste Geschichte) an die Uni Jena.

Preise
Die Franzke'sche Stiftung lobt zusammen mit der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin einen mit 3.000 Euro dotierten Preis aus. Prämiert werden Dissertationen, die das geistes- und sozialwissenschaftliche Denken mit dem naturwissenschaftlich-technischen verbinden. Einsendeschluss: 28.2.2005; Kontakt und Infos: (030) 31423758 oder www.Freunde.TU-Berlin.de
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Noch bis zum 11.3.2005 können sich Interessenten am mit 15.000 Euro dotierten Kaiser-Friedrich-Forschungspreis 2005 bewerben. Thema der diesjährigen Ausschreibung ist die Biophotonik. Darunter werden Technologien verstanden, die es ermöglichen Funktionen und Abläufe innerhalb lebender Zellen zu studieren und gezielt in biologische Prozesse einzugreifen; Kontakt und Infos: (0551) 3057222 oder www.kaiser-friedrich-forschungspreis.de

Promotionsförderung
Die RUB schreibt wieder Promotionsstipendien aus, die Förderung beginnt am 1. Juni 2005; die Bewerbungsfrist endet am 5. April. Unterstützt und beraten wird man vom Dezernat 2 (s. u.). Die RUB vergibt Grund- und (zurzeit sehr erwünscht) Abschlussstipendien in allen Fachbereichen. Ein Grundstipendium wird für zwei Jahre bewilligt und kann um ein halbes Jahr verlängert werden. Abschlussstipendien mit maximal neunmonatiger (sechs plus drei) Laufzeit erhalten Graduierte, die ihre Promotion während der Förderungszeit abschließen können. Die Stipendien bestehen aus einem Grundbetrag von 750 Euro monatlich. Hinzu kommen u.U. Kinderzuschläge (100 Euro) sowie Zuschläge für Sach- und Reisekosten (50 Euro). Alle Geförderten sind automatisch Mitglieder des Allgemeinen Promotionskollegs der RUB. Daraus ergeben sich Pflichten (aktive Teilnahme an den Veranstaltungen des Kollegs) und Rechte (kontinuierliche, systematische Betreuung).
Infos: Reinhard Zwink, Dezernat 2 (FNO 1/142, Tel. -25484)



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Letzte Änderung: 01.02.2005| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik