Ruhr-Universität Bochum zur Navigation zum Inhalt Startseite der RUB pix
Startseite UniStartseite
Überblick UniÜberblick
A-Z UniA-Z
Suche UniSuche
Kontakt UniKontakt

pix
 
Das Siegel
Naturwissenschaften Ingenieurwissenschaften Geisteswissenschaften Medizinische Einrichtungen Zentrale Einrichtungen
pix
RUBENS - Zeitschrift der RUB
RUBENS- Startseite

Lesen
Aktuelle Ausgabe
Archiv
¤Ausgabe Nr. 95
  ¤Artikel
pdf-Dateien

Service & Kontakt
Mediadaten
Redaktion
E-Mail Service
Kontakt

Volltextsuche
pix RUBENS - Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
 
 
 
    
pix
Artikel » Ausgabe 95 »Archiv » RUBENS » Pressestelle » Ruhr-Universität
pix pix
RUBENS 95

1. Februar 2005

Studiengang Humanitäre Hilfe

Neues Zentrum


Von Bochum über Groningen direkt ins von der Flutkatastrophe teilweise zerstörte Sri Lanka? Der Master-Studiengang Humanitäre Hilfe bildet junge Menschen genau für solche Einsätze aus: an der RUB, in Aix-Marseille, Bilbao, Dublin, Louvain, Groningen und in Uppsala. Diese Standorte gehören - genau wie der Studiengang selbst - zu NOHA (Network on Humanitarian Assistance). NOHA ist neuerdings im Wettbewerb um die besten Köpfe aus aller Welt ganz vorn mit dabei. Verantwortlich ist das Ende 2004 erstmals aufgelegte EU-Programm ERASMUS-MUNDUS. Aus ihm wird NOHA für fünf Jahre gefördert. Es wurde zuvor unter 200 wissenschaftlichen Einrichtungen aus ganz Europa ausgewählt.
Am 10. Januar eröffneten NRW-Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft, Rektor Prof. Gerhard Wagner und NOHA-Präsident Prof. Horst Fischer (Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der RUB, IFHV) das neue ERASMUS-MUNDUS-Zentrum in der Universitätsbibliothek (UB). Bisher hatten die Teilnehmer am Studiengang Humanitäre Hilfe ihre Arbeitsplätze am IFHV und anderen Einrichtungen der RUB. Bücher, Dokumente, Computer und Drucker waren auf dem Campus in verschiedenen Räumlichkeiten untergebracht. Nun wurden die vorhandenen Ressourcen gebündelt und ausgebaut. Im nur NOHA-Teilnehmern zugänglichen Zentrum stehen zehn Laptops, fünf weitere Internetanschlüsse sowie ein Drucker mit "Wireless Lan". Jeder Student hat seinen eigenen Arbeitsplatz, Dokumente und Bücher der Vereinten Nationen und der EU stehen griffbereit, hinzu kommen diverse Datenbanken.
Der Master-Studiengang Humanitäre Hilfe richtet sich an Absolventen der Medizin, Geographie, Wirtschaftswissenschaft, Rechtswissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Geschichte und Psychologie. Im ersten Semester studieren die Teilnehmer in Bochum, das zweite Semester können sie in einer der an NOHA beteiligten Partneruniversitäten absolvieren (s.o.). Behandelt werden stets aktuelle wissenschaftliche, politische und praktische Probleme, aktuell z.B. die Flutkatastrophe in Südostasien.

Spontane Spenden
Noch bevor das Ausmaß der Naturkatastrophe im Indischen Ozean abzusehen war, kam es an der RUB zu verschiedenen Spendenaktionen. Bereits am 29. und 30. Dezember 2004 sammelte die Fachschaft Medizin in der Bochumer Innenstadt Gelder zur Unterstützung der Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes im Katastrophengebiet in Südasien. Innerhalb von zwei Tagen kamen knapp 1.000 Euro zusammen. Anfang Januar sammelten Studierende aus Sri Lanka 5.320 Euro, die nun direkt ins von der Flutwelle massiv getroffene Sri Lanka fließen.


ad/md
pfeil  voriger Artikel Themenübersicht nächster Artikel   pfeil
 
 
Zum Seitenanfang  Seitenanfang | Druckfassung dieser Seite
Letzte Änderung: 01.02.2005| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik