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RUBENS 93

1. Dezember 2004

Personalia

Leute an der RUB


Nachruf
Am 14. November verstarb Prof. em. Dr. Joachim Süchting im Alter von 71 Jahren. „Bankwissenschaft für die Bankpraxis“ – unter diesem Motto stand das Werk eines der bis heute wichtigsten Vertreter der deutschen Bankbetriebslehre: Prof. Süchting war bis 1998 Inhaber des Lehrstuhls für Finanzierung und Kreditwirtschaft an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der RUB. Mit dem von ihm gegründeten Institut für Kredit- und Finanzwirtschaft hat er eine Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis auf höchstem Niveau geschaffen. Hiervon haben in den letzten drei Jahrzehnten Generationen von Studenten profitiert. Joachim Süchting wurde am 27. März 1933 in Wismar geboren. Nach einer kaufmännischen Lehre bei der Commerzbank AG in Essen und dem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Köln promovierte er dort 1962. Es folgte – aus der Praxis heraus – die Habilitation in Frankfurt. Schon 1970 wurde er auf den Lehrstuhl für Finanzierung und Kreditwirtschaft an die RUB berufen, der er trotz mehrerer ehrenvoller Rufe (Gießen, Mannheim, Münster) bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1998 treu bleiben sollte. Die RUB trauert um einen herausragenden Forscher und begeisternden Lehrer. Sie wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Neu ernannt
Seit dem WS 04/05 leitet Prof. Dr. Klemens Störtkuhl die neugegründete Arbeitsgruppe Sinnesphysiologie (Fakultät für Biologie). Die AG beschäftigt sich in erster Linie mit der Geruchsverarbeitung und wählt für ihre Studien (Biochemie, Verhalten, Genetik) beispielhaft die Fruchtliege. Klemens Störtkuhl studierte von 1981 bis 1988 Biologie in Würzburg und ging anschließend nach Fribourg, wo er 1993 promoviert wurde. Mit einem Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft blieb zunächst ein weiteres Jahr in der Schweiz, bis er im Juni 1994 für zwei Jahre nach Yale ging. Im Juli 1996 kehrte Störtkuhl nach Deutschland zurück und arbeitete als wissenschaftlicher Hochschulassistent in der Arbeitsgruppe Biochemie, Molekulare Zellbiochemie der RUB. Im Mai 2002 habilitierte er sich im Fach Neurobiochemie, im Oktober desselben Jahres erhielt er die Lehrbefugnis.

Ruf angenommen
Dr. Ute Jekosch
(Elektrotechnik und Informationstechnik) hat ihren Ruf auf eine Professorinnenstelle für Psycho- und Kommunikationsakustik an der Technischen Hochschule in Troy (Staat New York, USA) angenommen.

Ehre
Den VDE-Ehrenring – die höchste Auszeichnung des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. – erhielt Ende Oktober in Berlin Prof. Dr.-Ing. Helmut Ermert (Elektrotechnik und Informationstechnik). Gewürdigt werden Ermerts „herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Medizintechnik, insbesondere bei der Abbildung des menschlichen Körpers mit Ultraschall und mit der Magnetresonanz-Tomographie“. Prof. Ermert ist der dritte Bochumer Träger des VDE-Ehrenrings.
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Seinen mittlerweile fünften Ehrendoktortitel erhielt Prof. em. Dr. Alfred Fettweis (Elektrotechnik und Informationstechnik) Ende Oktober im polnischen Posen. Die dortige Technische Universität, an der er häufig Gastvorträge hielt, würdigt damit Prof. Fettweis’ herausragende wissenschaftliche Leistungen in der Nachrichtentechnik, Netzwerktheorie und Signalverarbeitung.
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Am 18.11. wurde zum zehnten Mal der Ernst-Zander-Preis an der RUB vergeben. Mit diesem Preis werden jährlich herausragende wissenschaftliche Leistungen aus allen Fakultäten der RUB, insbesondere aus den Fakultäten für Wirtschaftswissenschaft, Rechtswissenschaft und Ingenieurwissenschaften, prämiert. Ausgezeichnet wurden diesmal Dr. Carsten Dittmar („Knowledge Warehouse – Ein integrativer Ansatz des Organisationsgedächtnisses und die computergestützte Umsetzung auf Basis des Data Warehouse-Konzepts“, Betreuer: Prof. Dr. Roland Gabriel) und Dr. Thorsten Sellhorn („Goodwill Impairment – An Empirical Investigation of Write-Offs under SFAS 142“, Betreuer: Prof. Dr. Bernhard Pellens). Beide Dissertationen wurden mit höchster Auszeichnung bewertet.
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Zwei neue Ehrendoktoren kürte die Juristische Fakultät im November: Am 2.11. wurde der Franzose Claude Blumann zum Ehrendoktor ernannt. Blumann, heute Vizepräsident der Uni Paris II, gilt als Mitinitiator der Partnerschaft der Juristischen Fakultät der RUB mit der rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Uni Tours vor zwölf Jahren; damals war Blumann Dekan dieser Fakultät. Am 12.11. schließlich wurde der Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft Wolfgang Clement ausgezeichnet. Der gebürtige Bochumer hatte zwar in Münster Jura studiert, gleichwohl arbeitete er von 1966 bis 1971 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Juristischen Fakultät der RUB. Seit 1994 begleitet er darüber hinaus im Kuratorium des Instituts für Berg- und Energierecht der RUB die wissenschaftlichen Aktivitäten der Einrichtung und der gesamten Fakultät. Minister Clement ist erst der sechste Ehrendoktor in der 39-jährigen Geschichte der Juristischen Fakultät der RUB. +++ Seit November ist Prof. Dr.-Ing. Eckhard Weidner (Maschinenbau) Leiter des Oberhausener Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT). Gleichzeit bleibt Weidner Inhaber des Lehrstuhls für Verfahrenstechnische Transportprozesse der RUB und stärkt somit die wissenschaftliche Vernetzung beider Forschungseinrichtungen.

Noch mehr Leute
Anfang November besuchte die Kryptologin Xiaoyun Wang den Lehrstuhl für Kryptologie und IT-Sicherheit der RUB (Prof. Hans Dobbertin). Xiaoyun Wang forscht und lehrt an der School of Mathematics & System Science der Shandong University, zu ihren Spezialgebieten zählen Digitale Signaturen und die sog. Hash Functions. An der RUB diskutierte Xiaoyun Wang mit Prof. Dobbertin und seiner Arbeitsgruppe ihre neuesten Ergebnisse, die auf der Konferenz „Crypto ’04“, der weltweit größten Konferenz über Kryptologie, für großes Aufsehen gesorgt haben.
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Eine 18-köpfige japanische Delegation aus Mizusawa besuchte Mitte November die RUB, um Exponate aus der Sieboldiana-Sammlung in Augenschein zu nehmen. Bei dieser von der Fakultät für Ostasienwissenschaften betreuten Sammlung handelt es sich um Teile der Nachlässe der Japanforscher Philipp Franz von Siebold (1796–1866) und seines Sohnes Alexander von Siebold (1846–1911). Im Siebold-Archiv befinden sich u.a. mehrere Handschriften von Takano Chôei (1804–1850), einem der Begründer der modernen Medizin im Japan des 19. Jahrhunderts. Chôei wurde vor 200 Jahren in Mizusawa geboren.

Preise
Der Verband Niedersächsischer Tierschutzvereine verleiht alle fünf Jahre den Ilse-Richter-Tierschutz-Forschungspreis für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten, deren Ziel es ist, Versuche mit lebendenden Tieren einzuschränken, zu ersetzen und soweit wie möglich entbehrlich zu machen. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert, eine Aufteilung ist möglich. Bewerbungsschluss ist der 1.8.05. Infos: 0511-9733980.
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Die Körber-Stiftung schreibt zum 6. Mal den Deutschen Studienpreis aus, das Motto lautet „Ausweg Wachstum? Arbeit, Technik und Nachhaltigkeit in einer begrenzten Welt“. Der Wettbewerb richtet sich an alle bis 30, die studieren, lehren oder forschen. Einsendeschluss: 1.10.05. Den Teilnehmern winken Preise im Gesamtwert von 100.000 Euro; Infos: 040/72503920 o. www.studienpreis.de.

 

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Letzte Änderung: 30.11.2004| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik