8.000 neue Papierkörbe
für die RUB
Blau oder
Grau
Schwer ist es nicht: In (fast) jedem Büro an der
RUB stehen zwei unterschiedliche Papierkörbe: einer
ohne Plastiktüte für Papier, einer mit Tüte
für Restmüll. Da müsste doch eigentlich
jeder Wurf ein Volltreffer sein. Bestenfalls bringt noch
man seine leeren Plastikbecher etc. zum Wertstoffsammelbehälter
in der Teeküche. Wer alles richtig macht, leistet
nicht nur einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz, sondern
hilft der RUB, Kosten zu senken. Denn für die Entsorgung
von Wertstoffen zahlt die Uni weniger als für Restmüll,
und fürs Altpapier bekommt sie zurzeit sogar Geld.
Doch nicht alle Beschäftigten der RUB machen immer
alles richtig, da landet schon mal das Papier im Restmüll
oder der Restmüll beim Papier. Das mag auch dran
liegen, dass es in den Büros keine einheitlichen
Papierkörbe gibt, mal sind sie braun, mal grün,
mal mit Rillen, mal ohne Rillen, da kann man schon mal
durcheinander kommen. Diese Ausrede gilt jetzt allerdings
nicht mehr, denn die Uni hat 8.000 neue Papierkörbe
gekauft, 4.000 blaue für Papier und 4.000 graue für
Restmüll. Für alle Fälle erhalten die Abfalleimer
sogar Beschriftungen.
Die Papierkörbe werden ab dem 10. Dezember von den
beiden an der RUB beschäftigten Reinigungsfirmen
auf die Büros verteilt. Parallel dazu werden die
Beschäftigten der Reinigungsfirmen eingewiesen und
mit neuen Wagen ausgestattet. Neben Abfalltüten für
Papier und Restmüll enthalten sie eine Tüte
für Wertstoffe. Damit die einzelnen Tüten an
den 13 zentralen Sammelstellen richtig zugeordnet werden
können, sind dort neuerdings viersprachige Hinweisschilder
angebracht: Deutsch, Türkisch, Polnisch und Russisch.
Neue Reinigungsverträge
Die letztgenannten Punkte sind Bestandteile neuer Verträge
mit den Reinigungsfirmen. Sie regeln auch die unterschiedliche
Reinigung von Büros, Labors oder Sanitäranlagen.
Während Labore und Toiletten täglich geputzt
werden, kommen die Reinigungskräfte nur zweimal
pro Woche ins Büro. Wer sein Büro häufiger
geputzt haben möchte, kann einen Antrag auf Sonderreinigung
stellen; andererseits kann man z. B. während
des Urlaubs die Reinigung für bestimmte
Zeit aussetzen, dazu gibt es ein passendes Schild, das
man sich an die Tür kleben kann, ähnlich dem
Bitte nicht stören im Hotel. Einen
Überblick der aktuellen Reinigungssituation (inkl.
Antrag auf Sonderreinigung und Türschild) gibt
es im Internet: www.uv.rub.de/dezernat5/Service/Reinigung/Reinigung.htm.
Dort kann man sich darüber informieren, wie man
wirklich richtig trennt: www.uv.rub.de/dezernat5/Service/Abfallentsorgung/Trennenkoennen/Sortierungen/Sortierung.htm.
Verantwortlich für die Konzepte sind zwei Mitarbeiter
der Technischen Hochschulbetriebe (Dezernat 5). Martin
Berndroth (-24854) kümmert sich um die Abfallentsorgung
und plant momentan ein Abfallhandbuch für die RUB;
er betreut zudem das Projekt Trennen können
an der RUB, über das wir bereits berichtet
haben (RUBENS
82). Helge Hammes (-28756) ist für alle Fragen
und Anregungen zur Reinigung zuständig. Beide hoffen,
dass sich sowohl die Neustrukturierung der Reinigung
als auch die Anschaffung der neuen Papierkörbe
(1,89 Euro pro Stück) bald in barer Münze
auszahlen. Immerhin gibt es die o. g. preislichen Unterschiede
bei der Entsorgung, die eine einfache Rechnung zulassen:
Je mehr Altpapier und je weniger Restmüll an der
RUB anfallen, desto geringer sind die Entsorgungskosten.
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