Studentisches
Theaterfest
Kunst
zum Anfassen
Erstmals geschah es vor zwei Jahren, deshalb
startet nun die dritte Auflage und das
ausgerechnet vier Tage lang. Um die mystischen
Zahlensalat zu komplettieren, findet das Bochumer Studentische
Theaterfest Megafonam ersten, zweiten, dritten
und vierten Dezember im Musischen Zentrum (MZ) der RUBstatt.
Das meiste daran ist natürlich purer Zufall, aber
nicht zufällig entwickelt sich das Festival zu
einer guten Tradition. Schließlich bringt es studentische
Ensembles zusammen, früher ausschließlich
aus dem Ruhr-, diesmal aus dem gesamten Bundesgebiet.
Die Truppen spielen, was das Zeug hält, und hinterher
sitzen Schauspieler und Regisseure im Kulturcafé
und diskutieren mit den Zuschauern. Kunst und Künstler
zum Anfassen. Verantwortlich für dieses Konzept
sind drei Institutionen der RUB: das Asta-Kulturreferat,
das Kulturbüro Boskop und die Studiobühne
des MZ.
Eröffnet wird das Festival am Mittwoch (1.12.)
mit der Produktion Chortheater Westend des
Bochumer Instituts für Theaterwissenschaft, die
sich mit der Ruhrpott-Mentalität auseinandersetzt.
Danach findet eine Podiumsdiskussion (Welches
Theater für welches Revier?) mit Experten
der deutschen Theater- und Festivalszene statt. Am Donnerstag
zeigt die Gruppe big NOTWENDIGKEIT aus Gießen
take a bow und Malte Scholz die szenische
Lesung Das Gespräch eines Einzelnen über
Vieles. Beide Theaterprojekte entstanden am Institut
für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen.
Am Freitag spielt die Studiobühne Köln Bombsong
von Thea Dorn, Deutschlands brutalster Krimiautorin,
im Anschluss zeigt die Studiobühne der RUB die
Live Art Performance Identity Shuffle. Am
Samstag ist nochmals die Uni Gießen sehen, diesmal
mit einer Remix-Version der Oper Tosca
von Jan Philipp Gloger. Den Abschluss bildet die Berliner
Ernst-Busch-Hochschule mit Kasper tot. Schluss
mit lustig. Danach steigt im Kulturcafé
der Ruhr-Uni die Festivalparty.
Info: Megafon - 3. Studentische Theaterfest der
RUB, 1. bis 4. Dezember 2004, Musisches Zentrum, www.asta-bochum.de/theater
ad
|