RGS Economics
Neue Graduiertenschule
Nachdem bislang fachbezogene Graduiertenschulen vor
allem in den Naturwissenschaften gegründet worden
sind, können im Ruhrgebiet nun auch Wirtschaftswissenschaftler
unter einem gemeinsamen Dach promovieren: Am 20.
September wurde die international ausgerichtete Ruhr
Graduate School in Economics (RGS Econ) feierlich eröffnet,
die ersten acht Doktoranden werden am 15. Oktober mit
ihrer Promotion beginnen - und sie bestenfalls nach
drei Jahren abschließen.
Die RGS Econ wird getragen von Wissenschaftlern der
RUB, der Unis Dortmund und Duisburg-Essen sowie des
RWI Essen (Rheinisch-Westfälischen Institut für
Wirtschaftsforschung). Sie soll die Spitzenforschung
und die Doktorandenausbildung im Ruhrgebiet stärken.
Finanziell unterstützt wird die Schule vom Land
NRW, von der Krupp-Stiftung und von der Projekt Ruhr
GmbH. Die Graduierten absolvieren ihre englischsprachige
Ausbildung gebührenfrei und erhalten zum Teil Stipendien
(1.250 Euro monatlich, für maximal drei Jahre).
Sie besuchen Vorlesungen und Seminare an den beteiligten
Hochschulen, die sie auch auf die eigene Forschung vorbereiten
sollen.
Inhaltlich geht die Graduiertenschule zurück
auf das erfolgreiche DFG-Graduiertenkolleg "Allokationstheorie,
Wettbewerbspolitik und kollektive Entscheidungen",
das von 1996 bis 2004 in Dortmund und Bochum lief und
ebenfalls vom RWI unterstützt wurde. Sprecher der
RGS Economics sind Prof. Dr. Christoph M. Schmidt (RUB)
und Prof. Dr. Wolfgang Leininger (Uni Dortmund); Prof.
Schmidt ist zugleich Präsident des RWI; hier wird
die RGS Econ auch koordiniert.
Infos: http://www.ruhr-econ.de/
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