Starker Nachwuchs
Editorial:
10 Jahre RUBENS
Gegen Ende des elften Jahrgangs feiert die RUBENS
ihr zehnjähriges Jubiläum. Das mag zunächst
etwas seltsam anmuten, die Erklärung dafür
ist gleichwohl einfach. Der erste Jahrgang begann im
Oktober 1994 und umfasste gerade einmal drei Ausgaben.
Erst ab 1995 erschienen regelmäßig neun RUBENS
pro Jahr, zuzüglich einer Sonderausgabe zur Immatrikulation
im August/September. Demnächst (Januar 2005) beginnt
also der zwölfte Jahrgang, der wiederum von der
hundertsten RUBENS gekrönt wird, erneut im Oktober
übrigens.
Doch so weit sind wir längst noch nicht, und wir
möchten nun auch die Zahlenspiele beenden und stattdessen
an das Wortspiel erinnern, das dem Namen der Universitätszeitschrift
zugrunde liegt und noch immer für Irritationen
sorgt: Ist es nun "der RUBENS" oder "die
RUBENS"? Beide Versionen hören oder lesen
wir regelmäßig. Wir werden niemandem verbieten,
"der RUBENS" zu sagen, richtig ist allerdings
"die RUBENS". Schließlich hat die Zeitschrift
nichts mit dem berühmten Maler zu tun und ihr Name
ist ein zusammengesetztes Wort (verdeutlicht durch die
beiden verschiedenen Farben), bestehend aus dem blauen
Kürzel "RUB" (für Ruhr-Universität
Bochum) und dem - schwarzen - lateinischen Begriff "ENS",
der das Wesen, das Seiende bezeichnet, in diesem Fall
also das Wesen der RUB.
Das klingt für einige vielleicht etwas zu philosophisch,
in unserem Redaktionsalltag hat dieses Credo jedoch
ausschließlich praktische Funktionen: Wir möchten
das Geschehen an der RUB so realistisch und umfassend
wie möglich wiedergeben. Dabei sind wir selbstverständlich
auf die Unterstützung aller Beschäftigten
und Studierenden angewiesen - ihr Mitwirken an RUBENS
ist und bleibt notwendig. Sei es durch Anregungen, Hintergrundinformationen
oder das Verfassen eigener Beiträge. Nur so wird
die Zeitschrift der Ruhr-Universität Bochum weiter
so angenommen wie bisher.
Dass sie angenommen wird, wissen wir aus vielen persönlichen
Gesprächen und aus zwei größeren Umfragen.
Gerade die Umfragen zeigten aber auch, dass sich die
Leserinnen und Leser vor allem eine kritische Berichterstattung
wünschen - insbesondere hierbei sind wir auf die
Mitglieder der RUB angewiesen. Denn einige der Wunden,
die es auf dem Campus gibt, können nur sie zeigen;
wir legen anschließend den Finger in diese Wunden.
Andererseits werden wir außerhalb der RUB schon
jetzt als sehr kritisch und unterhaltsam wahrgenommen,
das zeigen unter anderem Artikel im Fachorgan "Der
Journalist" oder erst vor kurzem in der Wochenzeitschrift
"Die Zeit"; bisweilen werden auch komplette
Artikel aus der RUBENS in anderen Zeitungen und Magazinen
nachgedruckt, beispielsweise in der "NRZ".
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