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RUBENS 91

1. Oktober 2004

Starker Nachwuchs

Editorial: 10 Jahre RUBENS


Gegen Ende des elften Jahrgangs feiert die RUBENS ihr zehnjähriges Jubiläum. Das mag zunächst etwas seltsam anmuten, die Erklärung dafür ist gleichwohl einfach. Der erste Jahrgang begann im Oktober 1994 und umfasste gerade einmal drei Ausgaben. Erst ab 1995 erschienen regelmäßig neun RUBENS pro Jahr, zuzüglich einer Sonderausgabe zur Immatrikulation im August/September. Demnächst (Januar 2005) beginnt also der zwölfte Jahrgang, der wiederum von der hundertsten RUBENS gekrönt wird, erneut im Oktober übrigens.
Doch so weit sind wir längst noch nicht, und wir möchten nun auch die Zahlenspiele beenden und stattdessen an das Wortspiel erinnern, das dem Namen der Universitätszeitschrift zugrunde liegt und noch immer für Irritationen sorgt: Ist es nun "der RUBENS" oder "die RUBENS"? Beide Versionen hören oder lesen wir regelmäßig. Wir werden niemandem verbieten, "der RUBENS" zu sagen, richtig ist allerdings "die RUBENS". Schließlich hat die Zeitschrift nichts mit dem berühmten Maler zu tun und ihr Name ist ein zusammengesetztes Wort (verdeutlicht durch die beiden verschiedenen Farben), bestehend aus dem blauen Kürzel "RUB" (für Ruhr-Universität Bochum) und dem - schwarzen - lateinischen Begriff "ENS", der das Wesen, das Seiende bezeichnet, in diesem Fall also das Wesen der RUB.
Das klingt für einige vielleicht etwas zu philosophisch, in unserem Redaktionsalltag hat dieses Credo jedoch ausschließlich praktische Funktionen: Wir möchten das Geschehen an der RUB so realistisch und umfassend wie möglich wiedergeben. Dabei sind wir selbstverständlich auf die Unterstützung aller Beschäftigten und Studierenden angewiesen - ihr Mitwirken an RUBENS ist und bleibt notwendig. Sei es durch Anregungen, Hintergrundinformationen oder das Verfassen eigener Beiträge. Nur so wird die Zeitschrift der Ruhr-Universität Bochum weiter so angenommen wie bisher.
Dass sie angenommen wird, wissen wir aus vielen persönlichen Gesprächen und aus zwei größeren Umfragen. Gerade die Umfragen zeigten aber auch, dass sich die Leserinnen und Leser vor allem eine kritische Berichterstattung wünschen - insbesondere hierbei sind wir auf die Mitglieder der RUB angewiesen. Denn einige der Wunden, die es auf dem Campus gibt, können nur sie zeigen; wir legen anschließend den Finger in diese Wunden.
Andererseits werden wir außerhalb der RUB schon jetzt als sehr kritisch und unterhaltsam wahrgenommen, das zeigen unter anderem Artikel im Fachorgan "Der Journalist" oder erst vor kurzem in der Wochenzeitschrift "Die Zeit"; bisweilen werden auch komplette Artikel aus der RUBENS in anderen Zeitungen und Magazinen nachgedruckt, beispielsweise in der "NRZ".

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Letzte Änderung: 01.10.2004| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik