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RUBENS 90 1. Juli 2004


Todsünden und Irrgärten

Tag der Philologie


Beim Tag der Philologie am 7. Juli zeigen Dozenten und Studierende, dass sie noch anderes drauf haben, als sich „nur“ mit vermeintlich trockener Wissenschaft zu beschäftigen. So schlägt beispielsweise Oliver Uschmann in seiner „Tour de Force“ den Bogen von der Literatur zur Philosophie, von der Philosophie zur Wissenschaft, von der Wissenschaft zur Religion und von dort wieder zurück zur Literaturwissenschaft. Zudem wird er zusammen mit der Literaturinitiative Treibgut „Die sieben Todsünden des Schreibens“ vorstellen.
Burkhard Niederhoff hält am Tag der Philologie seine Antrittsvorlesung, darin geht es um „Parodie und Paradox bei Oscar Wilde“. Dabei soll Oscar Wilde „selbst“ zu Wort kommen. „Es soll also nicht allzu trocken werden“, verrät Niederhoff vorab. Der Vortrag „Faszination Lesen“ von Gerhard Rupp entführt in ein „Leselabyrinth“. Er spricht über „eine Reise ins eigene Selbst, in die Fremde und in die Ferne – in die Ferne von Zeit und Raum“. Um aus diesem Labyrinth herauszufinden, brauchen wir einen Leitfaden. Der Vortrag wird von Studierenden mitgestaltet. Das Hauptseminar „Lesen und Lektüre als Thema der Literatur“ entwickelte einen Mix aus Selbsterfahrungselementen und Ausstellungsobjekten zum Lesen. Das „Leselabyrinth“ als erlebbares Projekt bzw. Ausstellung hat in der Mittagspause von 12.15 bis 13.30 und von 16 bis 17 h geöffnet.
Theater machen können wir auch, dachten sich wohl die Studierenden von Benedikt Jeßing. „Aufklärungskomödie“, so hieß das Germanistik-Seminar, dass im Sommersemester 2003 über den uni-internen Tellerrand hinausschaute und Praxis vermittelte. Nachdem fünf Vorstellungen im Musischen Zentrum im letzten Wintersemester ein voller Erfolg waren, wiederholen die Jung-Schauspieler das selbstverfasste Stück „Heißer Kopf und schwarze Galle“ am 7. Juli. Auch die moderne Technik kommt nicht zu kurz: Tibor Kiss hält einen Vortrag über die Rolle der Sprachwissenschaft bei der Informationssuche im Netz. Zusätzlich veranstalten Studierende der Sprachwissenschaft eine Posterausstellung zur Orthographie, die auf anschauliche Weise Berührungspunkte von Linguistik und Alltag vorstellt.
Am Tag der Philologie fallen die Veranstaltungen der Fakultät aus, damit alle Studierenden und Dozenten daran teilnehmen können.

Info: Tag der Philologie, 7. Juli, HGB 10, Programm: www.dekphil.rub.de/


Sabine Ries
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Letzte Änderung: 01.07.2004| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik