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RUBENS 90 1. Juli 2004

Sprachenzentrum geplant

Studie ermittelt Bedarf


Wer sich als Jurastudent zum ersten Staatsexamen anmeldet, muss den erfolgreichen Besuch einer „fremdsprachlichen rechtswissenschaftlichen Veranstaltung oder eines rechtswissenschaftlich ausgerichteten Sprachkurses“ nachweisen. Eigentlich kein Problem, doch die Juristische Fakultät der RUB bietet diese Kurse nicht an. Zumindest nicht selbst, das erledigen z. B. die Anglisten oder Romanisten, und sie erledigen es auch für andere Fachbereiche, wo Fremdsprachen obligatorisch, notwendig oder zumindest gewünscht sind. Doch insgesamt ist – aus Sicht der Dekane und Studienberater – der Bedarf an Sprachausbildung wesentlich größer und differenzierter als das bisherige Angebot. Nicht zuletzt deshalb beschäftigt sich das Rektorat schon länger mit der Idee, an der RUB ein Sprachenzentrum zu gründen.
In den Fachbereichen stößt dieses Ansinnen auf offene Ohren. Das ermittelte im Auftrag des Rektorats der Lehrstuhl für Sprachlehrforschung, dessen Studie „Erhebung und Analyse des Fremdsprachenbedarfs an der RUB“ nun vorliegt. Befragt wurden darin die Dekane, Studienberater oder Sprachbeauftragten von 17 Fakultäten, 16 Instituten und dem Optionalbereich. Eigentlich alle Befragten messen den Fremdsprachen eine zentrale Bedeutung bei, ganz oben steht selbstverständlich Englisch, schließlich wird Fachliteratur zunehmend (in einigen Fächern fast ausnahmslos) in der Wissenschaftssprache schlechthin veröffentlicht.
In allen Fächern wird vorausgesetzt, dass Studierende von der Schule her Englisch können (müssten). Doch oft wird die Erfahrung gemacht, dass die Kenntnisse bei weitem nicht ausreichen. Dabei erwarten die Befragten von den Studierenden erhebliche Sprachkompetenz: neben Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben auch Kultur und Landeskunde sowie die Fähigkeiten, in der Fremdsprache zu moderieren, zu präsentieren oder sich zu bewerben. Genau diese Fertigkeiten (und ein paar mehr) sollten in dem geplanten Sprachenzentrum vermittelt werden, nach den Wünschen der Interviewten möglichst mit Personal und Know-how aus der RUB, in kleinen Kursen, sehr differenziert, standardisiert, qualifiziert, bedarfsgerecht, überschaubar, attraktiv, mit Zertifikaten und Kreditpunkten belohnt usw.
Eines scheint nach Bekunden der Dekane etc. festzustehen: Die Studierenden sind ihrer Meinung nach sehr am Spracherwerb interessiert, bis zu 50 Prozent der Eingeschriebenen wird diese Vorliebe unterstellt.


ad
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Letzte Änderung: 01.07.2004| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik