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RUBENS 89 1. Juni 2004


Absolventenvereinigung der Wiwis: 10 Jahre BOWI


„Jeder Vierte sagt ja“


Wer das Abschlusszeugnis in der Hand hält und sich vorschriftsmäßig exmatrikuliert hat, verlässt die Uni – und sieht sie möglicherweise niemals wieder. So läuft es Jahr für Jahr bei Hunderten von Absolventinnen und Absolventen der RUB. Doch immer häufiger stemmen sich Menschen gegen die „Danke-fürs-Studium-und-Tschüss-Mentalität“. Sie gehören Absolventenclubs an und möchten, dass ihre ehemaligen Kommilitoninnen und Kommilitonen den Kontakt untereinander und zur RUB nicht verlieren. Eine solche Vereinigung ist BOWI: Mit ihren zehn Jahren zählt sie zu den Pionieren in Bochum.
BOWI steht für „Vereinigung Bochumer Wirtschaftswissenschaftler“ und ist ein eingetragener Verein: mit Vorstand, Geschäftsführung und 1.100 Mitgliedern, allesamt Absolventen der Wirtschaftsfakultät. Seit der Gründung 1994 wird jeder neue Diplomer gefragt, ob er BOWI beitreten möchte, meist von Angesicht zu Angesicht bei der Diplomverleihung. „Etwa jeder Vierte sagt ja“, erklärt der Vereinsvorsitzende Christian Odenthal, „wobei wir natürlich versuchen, die Quote ständig zu erhöhen.“ Bei jährlich bis zu 150 Absolventen sind die Zuwächse ordentlich, zumal nur wenige den Verein verlassen und auch Absolventen der Jahrgänge vor 1994 beigetreten sind.
Bei den in der Satzung publizierten Zielen des Vereins taucht häufig der Begriff „Förderung“ auf. Gefördert wird u.a. der wissenschaftliche Kontakt ehemaliger Studenten mit der Fakultät, die Diskussion zwischen Wissenschaft und Praxis oder die wissenschaftlichen Aktivitäten der Studenten. All das läuft über Konferenzen, Seminare usw. erreichen, die Wissenschaftlern, Praktikern und Studenten offen stehen und deren Ergebnisse veröffentlicht werden.
Christian Odenthal ergänzt, dass Ziele und Wege regelmäßig vom Vorstand hinterfragt werden und dieser dabei den optimalen Nutzen für Verein und Mitglieder sucht: „Der Verein bekommt Mitgliedsbeiträge und finanziert dadurch seine Aktivitäten. Das ist ein konkreter Nutzen. Unsere Mitglieder halten den Kontakt zu den Kommilitonen und zur Fakultät, sie besuchen unsere Veranstaltungen, zum Teil treten sie als Referenten auf. Sie können BOWI aber auch als Netzwerk nutzen. Alle Mitglieder präsentieren sich im Internet in einer Datenbank mit ihren Tätigkeiten und Kenntnissen. Wer einen Experten zu einem Spezialthema der VWL sucht, kann ihn dort finden und erspart sich die Recherche.“

Dienstleistungsebene

Einen Nutzen haben auch die Wiwi-Studierenden: An allem, das BOWI organisiert, können sie kostenlos teilnehmen, so am 18. Juni, wenn eine Exkursion zu Thyssen Krupp ansteht. Weitere Besuche, Symposien etc. sind geplant, im November wird es zudem die jährliche Mitgliederversammlung inklusive Grünkohl-Essen geben und 2005 den vierten Ökonomen-Tag, zu dem alle Absolventen der Fakultät eingeladen sind.
BOWI wird professionell geführt. Seit 1999 zwackt der Verein einen Teil der Mitgliedsbeiträge ab und hat einen Teilzeit-Geschäftsführer eingestellt. Ihm zur Seite stehen zwei studentische Hilfskräfte, eine von ihnen pflegt den Internetauftritt von BOWI. Die drei teilen sich neuerdings ein Büro auf Ebene GC 03, die sich so zur Dienstleistungsebene der Wiwis mausert: Nebenan sitzt die Marketing Initiative BOMI und ein paar Türen weiter die Fachschaft.

Info: BOWI, GC 03/140 (Mo-Do 11-14 h), Tel. -29634, www.bowi-online.net


Alumni-Verbund RUB
Die demnächst umstrukturierte Webseite www.rub.de/angebote/alumni.htm zählt 16 Alumniclubs an der RUB auf – nach Studienfächern oder Nationalitäten geordnet. Doch auch die Uni als Ganzes interessiert sich für ihre ehemaligen Studierenden. Seit April betreut Kobra (Koordinierungs- und Beratungsstelle für den Berufseinstieg) das Projekt Alumni-Verbund RUB. Der Verbund soll parallel zu den dezentralen Clubs arbeiten und diese auf Wunsch organisatorisch unterstützen. Denn nicht alle Clubs sind schon so weit wie BOWI. „Der Alumni-Verbund soll die dezentralen Vereinigungen aber weder ersetzen, noch soll er ihnen irgendwelche Ressourcen wegnehmen“, erläutert Gunnar Sandkühler, der das Projekt zusammen mit der Kobra-Leiterin Dr. Britta Freis betreut. „Wir möchten gerne intensiv mit ihnen zusammenarbeiten.“ Deshalb ist der frühere Germanistikmentor Sandkühler zurzeit viel auf dem Campus unterwegs, um sich mit den Verantwortlichen der Absolventenvereinigungen abzustimmen.
Alle bisherigen und künftigen Absolventen der RUB können sich dem Alumni-Verbund kostenlos anschließen – und gleichzeitig Mitglied in ihrer fachspezifischen Absolventenvereinigung werden bzw. bleiben. Wer dem Verbund beitritt, hält den Kontakt zur RUB, wird persönlich über deren Geschicke unterrichtet und demnächst vielleicht zu einem Absolvententag eingeladen.

Info: Alumni-Verbund RUB, c/o Kobra, SH 2/208, Tel. -23866, E-Mail: kobra@rub.de oder gunnar.sandkuehler@rub.de


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Letzte Änderung: 01.06.2004| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik