Ruhr-Universität Bochum zur Navigation zum Inhalt Startseite der RUB pix
Startseite UniStartseite
Überblick UniÜberblick
A-Z UniA-Z
Suche UniSuche
Kontakt UniKontakt

pix
 
Das Siegel
Naturwissenschaften Ingenieurwissenschaften Geisteswissenschaften Medizinische Einrichtungen Zentrale Einrichtungen
pix
RUBENS - Zeitschrift der RUB
RUBENS- Startseite

Lesen
Aktuelle Ausgabe
Archiv
¤Ausgabe Nr. 89
  ¤Artikel
pdf-Dateien

Service & Kontakt
Mediadaten
Redaktion
E-Mail Service
Kontakt

Volltextsuche
pix RUBENS - Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
 
 
 
    
pix
Artikel » Ausgabe 89 »Archiv » RUBENS » Pressestelle » Ruhr-Universität
pix pix
RUBENS 89 1. Juni 2004


Großer Verschiebebahnhof

Gebäudeserie: FNO


Jeder von uns kann sich noch an sein erstes Semester an der RUB erinnern. Wer hat sich da anfangs nicht in den Kellerräumen verirrt und verzweifelt nach einem Ausgang gesucht? Wieso liegt der mal auf 02 und mal auf 01? Und warum gibt es nicht überall eine Cafete? RUBENS liefert die Antworten – diesmal zum FNO.


So richtig passt es nicht ins Bild, das Forum Nord-Ost (FNO): Im Vergleich zu den benachbarten Gebäuden, der Unibibliothek und dem HZO ist es mit seinen zwei Etagen zu niedrig, außerdem weiß statt betongrau, mit türkisfarbenen Fenster- und Türrahmen. Und richtig: Es war auch nicht von Anfang an auf dem Campus. Das Gebäude wurde erst 1994 als Ausweichquartier fertig gestellt, mit Büros und Labors für heimatvertriebene Forscher der umliegenden Gebäude, die während der Asbestsanierung ihrer Räume Unterschlupf brauchten.
Irgendwann war die Sanierung abgeschlossen, die Forscher wieder umquartiert, das FNO aber noch da. Leerstand gab es trotzdem nicht: Alles, was woanders zu wenig Platz hatte, zog hierher und blieb mehr oder weniger lange. So findet sich im FNO heute ein buntes Sammelsurium verschiedenster Abteilungen und Einrichtungen. Viel Platz beansprucht z. B. das Akademische Auslandsamt mit seinen diversen Unterabteilungen, außerdem findet man im FNO das Frauenbüro, Teile des Personaldezernats, ein Büro von Altrektor Prof. Manfred Bormann, die Initiative Prokids, den Verein Türkische Akademiker zu Bochum (TABO), die Genetische Beratungsstelle der Medizinischen Fakultät, das Büro des Informationsdienstes Wissenschaft (idw), das der Elektronischen Forschungsförderinformationen (ELFI) und seit neuestem den RUB-Personalrat. Schon wieder ausgezogen sind z. B. die rubitec GmbH und Mitarbeiter des Lehrstuhls Werkstoffforschung – Schilder zeigen allerdings noch ihre Anwesenheit an, man kommt dem steten Kommen und Gehen nicht so schnell nach. Das könnte allerdings mit daran liegen, dass die Hausverwaltung von den Hausmeistern des HZO miterledigt wird.
Suchenden Besuchern begegnet man so jedenfalls auf den Fluren fast immer. Sie haben es auch nicht leicht: Nicht nur, dass sich die Belegung des Gebäudes ständig ändert, es stiftet auch mit den Etagenbezeichnungen Verwirrung. Vor Ort trägt die Straßenebene die Bezeichnung 0, darüber ist Etage 1, ganz oben 2. Das klingt ganz logisch, stimmt aber nicht mit dem System der Stockwerksbezeichnungen auf dem Campus überein. Demnach müsste die unterste Etage 02 heißen, gefolgt von 01, 00 wäre ganz oben. Genau so stehen die Raumangaben teils auch im Online-Mitarbeiterverzeichnis.

Kaninchen in den Rabatten

Abgesehen von den immergleichen Anfragen verirrter Besucher haben die im FNO untergebrachten Mitarbeiter aber nicht viel zu klagen, alles in allem haben sie es hübsch: Das große Treppenhaus ist mit viel Glas eine Art Wintergarten, alle Türen öffnen sich automatisch, aus den meisten Fenstern erblickt man sattes Grün, Kaninchen räkeln sich in den Rabatten, sehr idyllisch. Weil alles natürlich auch seine Kehrseite hat, lud diese ebenerdige Abgeschiedenheit allerdings auch schon häufiger Diebe ein, die z.B. dem hier arbeitenden Schwerbehindertenobmann und anderen Mitarbeitern ihre Computer klauten. Und auch die bunte Mischung und das immerwährende Ein- und Ausziehen von Büros hat seinen Nachteil: So richtig heimelig ist die Stimmung im Gebäude nicht. Die zumeist schmucklosen Flure lassen vermuten, dass sich viele hier nur vorübergehend einquartiert sehen, vielleicht sitzen sie ja bald schon wieder ganz woanders.

md
pfeil  voriger Artikel Themenübersicht nächster Artikel   pfeil
 
 
Zum Seitenanfang  Seitenanfang | Druckfassung dieser Seite
Letzte Änderung: 01.06.2004| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik