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RUBENS 89 1. Juni 2004


Leute an der RUB

Schüler-Uni Bochum


Neu ernannt
Seit April besetzt Prof. Peter Stephan Wick den Lehrstuhl für Exegese und Theologie des Neuen Testaments; Geschichte des Urchristentums (Evangelische Theologie). Er beschäftigt sich u.a. mit den Gottesdiensten der ersten Christen und der jüdischen und hellenistischen Umwelt des Urchristentums. Wick studierte zwischen 1985 und 1990 Theologie in Basel und Fribourg. Nach seiner Promotion (1993) leistete er sein Vikariat in der evangelisch-reformierten Kirche in Bubendorf (Baseler Land). Nach einem Forschungsjahr in Jerusalem nahm er im April 1996 einen Lehrauftrag an der Uni Basel an. Auch nach seiner Habilitation (Juni 1999) blieb er in Basel, wo er zuletzt eine Assistenzprofessor innehatte.
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Ebenfalls seit April neu an der RUB ist Prof. Michael Walla. Er besetzt den Lehrstuhl Geschichte Nordamerikas und beschäftigt sich z.B. mit den internationalen Beziehungen der USA oder mit Nachrichtendienstgeschichte. Walla erwarb zunächst ein Diplom in Volkswirtschaft (1978, Hamburg) und anschließend einen Master in Geschichte (1982, Wisconsin). 1988 wurde er in Hamburg promoviert. Anschließend arbeitete er bis 1996 als Hochschulassistent in Erlangen-Nürnberg, unterbrochen von Forschungsaufenthalten in den USA. Nach der Habilitation (1996) blieb er zunächst als Oberassistent in Erlangen. Es folgten Gastprofessuren und Lehrstuhlvertretungen, zuletzt an der Uni München (2002-04).
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Seit April hat Prof. Franz Narberhaus den Lehrstuhl für Biologie der Mikroorganismen inne. Der 41-jährige studierte ab 1983 Mikrobiologie, Biochemie und Organische Chemie in Göttingen, wo er 1992 promoviert wurde. Für die Habilitation zog es ihn an die ETH Zürich, wo er bis zu seinem Ruf nach Bochum blieb. Zwischendurch verbrachte er Forschungsaufenthalte in Berkeley und Jerusalem. Zu seinem Forschungsgebieten gehören die biologische Stickstoff-Fixierung in Bakterien und die Organisation und Regulation von Molybdän-Transport und Prozessierung im Purpurbakterium Rhodobacter capsulatus.
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Den Lehrstuhl für Wettbewerbstheorie und -politik besetzt seit März Prof. Justus Haucap. Haucap, der 1969 in Quakenbrück geboren wurde, studierte zwischen 1988 und 1993 VWL in Saarbrücken. Nach seiner Promotion 1997 ging an der die Universität der Bundeswehr in Hamburg, wo er sich im November 2003 habilitierte. Als Gastforscher arbeitete er in Berkeley, Wellington, Berlin und Zürich. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Wettbewerb, Deregulierung (z. B. bei der Telekom, der Post, auf dem Stromsektor und bei der Bahn), Mobilfunk, Verbraucherpolitik und Medienökonomie.

Ruf erhalten
Prof. Christoph Strohm (Evangelische Theologie) hat einen Ruf an die Uni Tübingen erhalten.

Ehre
Im März wurde Prof. Eberhard Curio (Biologie) vom International Biographical Centre (Cambridge) zum „International Educator of the Year“ fürs Jahr 2004 ernannt. Im letzten Jahr hatte ihn dieselbe Institution bereits zum „International Scientist of the Year“ für 2003 ernannt.
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Für seine Verdienste um die Wissenschaft auf dem Gebiet der Sicherheit der Informationstechnik (IT) erhielt Horst Görtz am 30. April die Ehrendoktorwürde der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik. Görtz erkannte bereits 1984 die zentrale Rolle der Sicherheit im Informationszeitalter und legte darauf seinen unternehmerischen Schwerpunkt. Seit 1999 fördert er mit seiner Stiftung den Ausbau der IT-Sicherheit als „Center of Excellence“ an der RUB – seinen Namen trägt das Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit (HGI).

Abschied
Fernerkundung in der Geographie – seit annähernd 40 (!) Jahren wird dieses Thema an der RUB in Forschung und Lehre vertreten durch Prof. Jürgen Dodt. Nach seinem 65. Geburtstag am 3. Juni heißt es mit Ende des Sommersemesters aus alters- und dienstrechtlichen Gründen Abschied nehmen. Dem Einsatz der Fernerkundung (Luft- und Satellitenbildauswertung) für verschiedene geographische Fragen, in den letzten zwei Jahrzehnten insbesondere auch für Zwecke der Altlastenerfassung und des Umweltmonitorings, gilt sein fachwissenschaftliches Interesse. Hiermit prägte er Studentengenerationen des – in NRW einzigartigen – Geographie-Nebenfachs Kartographie/Fernerkundung (heute: Vertiefungsrichtung Geomatik). Neben seinem Engagement in der akademischen Selbstverwaltung, u.a. durch mehrfache Übernahme des Amtes eines Dekans, bringt er sich seit Jahrzehnten fachlich-ehrenamtlich ein in die Deutsche Gesellschaft für Kartographie, in der er 13 Jahre als Hauptschriftleiter und Vorstandsangehöriger die wichtigste deutschsprachige Fachzeitschrift „Kartographische Nachrichten“ betreute und derzeit das Amt eines Vizepräsidenten bekleidet. Kolleginnen und Kollegen wie auch die Studierenden gratulieren herzlich zum Geburtstag und wünschen für den „Ruhestand“ alles Gute!


 

ad, md, Werner Herzog (Artikel "Abschied")
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Letzte Änderung: 01.06.2004| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik