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RUBENS 89 1. Juni 2004

Zurück zu den Wurzeln

Editorial


Nach 30 Sommer- bzw. Campusfesten sowie einer Geburtstagsfeier für das Audimax anno 2003 erwartet uns in diesem Jahr also RUBISSIMO, das neue Fest der Ruhr-Universität. Die Voraussetzungen für einen gelungen Tag sind durchaus gegeben. Vor allem die Studierenden der RUB beteiligen sich nach vielen Jahren Abstinenz erstmals wieder aktiv. Sechs Stunden lang bieten Fachschaften, der Asta sowie studentische Initiativen auf dem Nordforum „Sommernachtskultur“: mit Livemusik, Lesungen, Kleinkunst, Gastronomie und verschiedensten Aktionen. Auch in der ausschließlich mit Angehörigen der Ruhr-Uni bestückten Planungsgruppe waren der Asta und einige Fachschaften vertreten.
Das ist ebenso erfreulich wie die Tatsache, dass sich in erster Linie die Universität selbst einen ganzen Tag lang präsentiert. Das beginnt bereits auf der Akademischen Jahresfeier, die dem Fest vorgeschaltet ist – allein das ist schon eine gute Idee, die das Fest abrunden dürfte. Im Saal des Audimax werden die besten Erfinderinnen und Erfinder der RUB des Jahres 2003 geehrt, ebenso wie die besten Studierenden aller Fakultäten. Zum wissenschaftlichen Höhepunkt avancieren dürfte der Vortrag vom Bochumer Mediziner Prof. Klaus Überla, er fragt ganz aktuell: „Warum haben wir noch keinen HIV-Impfstoff?“
Passend zum Jahr der Technik gibt es direkt nach der Jahresfeier Wissenschaft zum Anfassen im HZO, wo sich verschiedene Fakultäten mit ihren Forschungsleistungen präsentieren. Die Ostasienwissenschaftler begleiten darüber hinaus den Spielfilm des Tages wissenschaftlich. „Der letzte Samurai“ wird von ihnen historisch und kulturell eingeleitet. Die Grundlage dafür bildet ein Forschungsprojekt, das parallel zum Kinostart des Films im letzten Winter entstand.
Doch die Präsenz der Universitätsangehörigen beschränkt sich keineswegs aufs Wissenschaftliche. Nachmittags besteigen Professoren und Studierende den Human Kicker und messen ihre fußballerischen Fähigkeiten. Längst Tradition auf den Festen der RUB ist der Auftritt des Universitätschors. Diesmal probt und erklärt er öffentlich den Messias von Händel, den er im Juni einige Male in Bochum und Umgebung aufführen wird.
Insgesamt könnte das Fest somit zurück an seine Wurzeln gelangen und zu einer Veranstaltung von Angehörigen für Angehörige der RUB werden. Natürlich soll es darüber hinaus Bochumerinnen und Bochumer anlocken, die sonst nicht zum Campus kommen.
Wie gesagt, die Voraussetzungen sind gegeben. Hoffen wir nun noch auf gutes Wetter und guten Besuch. Dann dürfte einer Neuauflage von RUBISSIMO im nächsten Jahr nichts im Wege stehen.



ad
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Letzte Änderung: 01.06.2004| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik