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zu den Wurzeln
Editorial
Nach 30 Sommer- bzw. Campusfesten sowie einer Geburtstagsfeier
für das Audimax anno 2003 erwartet uns in diesem
Jahr also RUBISSIMO, das neue Fest der Ruhr-Universität.
Die Voraussetzungen für einen gelungen Tag sind
durchaus gegeben. Vor allem die Studierenden der
RUB beteiligen sich nach vielen Jahren Abstinenz erstmals
wieder aktiv. Sechs Stunden lang bieten Fachschaften,
der Asta sowie studentische Initiativen auf dem Nordforum
Sommernachtskultur: mit Livemusik, Lesungen,
Kleinkunst, Gastronomie und verschiedensten Aktionen.
Auch in der ausschließlich mit Angehörigen
der Ruhr-Uni bestückten Planungsgruppe waren der
Asta und einige Fachschaften vertreten.
Das ist ebenso erfreulich wie die Tatsache, dass
sich in erster Linie die Universität selbst einen
ganzen Tag lang präsentiert. Das beginnt bereits
auf der Akademischen Jahresfeier, die dem Fest vorgeschaltet
ist allein das ist schon eine gute Idee, die
das Fest abrunden dürfte. Im Saal des Audimax werden
die besten Erfinderinnen und Erfinder der RUB des Jahres
2003 geehrt, ebenso wie die besten Studierenden aller
Fakultäten. Zum wissenschaftlichen Höhepunkt
avancieren dürfte der Vortrag vom Bochumer Mediziner
Prof. Klaus Überla, er fragt ganz aktuell: Warum
haben wir noch keinen HIV-Impfstoff?
Passend zum Jahr der Technik gibt es direkt nach der
Jahresfeier Wissenschaft zum Anfassen im HZO, wo sich
verschiedene Fakultäten mit ihren Forschungsleistungen
präsentieren. Die Ostasienwissenschaftler begleiten
darüber hinaus den Spielfilm des Tages wissenschaftlich.
Der letzte Samurai wird von ihnen historisch
und kulturell eingeleitet. Die Grundlage dafür
bildet ein Forschungsprojekt, das parallel zum Kinostart
des Films im letzten Winter entstand.
Doch die Präsenz der Universitätsangehörigen
beschränkt sich keineswegs aufs Wissenschaftliche.
Nachmittags besteigen Professoren und Studierende den
Human Kicker und messen ihre fußballerischen Fähigkeiten.
Längst Tradition auf den Festen der RUB ist der
Auftritt des Universitätschors. Diesmal probt und
erklärt er öffentlich den Messias von Händel,
den er im Juni einige Male in Bochum und Umgebung aufführen
wird.
Insgesamt könnte das Fest somit zurück an
seine Wurzeln gelangen und zu einer Veranstaltung von
Angehörigen für Angehörige der RUB werden.
Natürlich soll es darüber hinaus Bochumerinnen
und Bochumer anlocken, die sonst nicht zum Campus kommen.
Wie gesagt, die Voraussetzungen sind gegeben. Hoffen
wir nun noch auf gutes Wetter und guten Besuch. Dann
dürfte einer Neuauflage von RUBISSIMO im nächsten
Jahr nichts im Wege stehen.
ad
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