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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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Verträgliche Arbeit
Neu im
Netz: Gesundheitsportal
Zu einem gesunden Arbeitsplatz gehört nicht nur die
rauchfreie Luft im Büro, sondern auch ein prima Betriebsklima.
So stehts jedenfalls im neuen Gesundheitsportal.
Unter www.uv.rub.de/gesundheit/start.htm
können sich Angehörige der RUB seit Februar
über das komplette Angebot der Gesundheitsvorsorge
informieren. Arne Dessaul sprach darüber mit Dr.
Christina Reinhardt vom Steuerkreis Gesundheit.
RUBENS: Frau Dr. Reinhardt, seit wann gibt es den
Steuerkreis Gesundheit und wer gehört dazu?
Dr. Reinhardt: Im Februar 2003 hat Kanzler Gerhard Möller
erstmals eingeladen. Teilgenommen haben Vertreter/innen
aus Bereichen, die an der RUB bereits mit Gesundheit betraut
waren: Arbeitssicherheit, Personaldezernat, Betriebsärztlicher
Dienst, Personalentwicklung, Studienbüro und Arbeitskreis
Sucht. Außerdem haben sich Vertreter/innen aller
Personalräte, die Gleichstellungsbeauftragte und
die Vertrauensfrau der Schwerbehinderten im Steuerkreis
engagiert.
RUBENS: Wie entstand die Idee zum Gesundheitsportal?
Dr. Reinhardt: Als erstes haben wir alle vorhandenen Angebote
zusammengetragen. Wir waren selbst überrascht, was
es schon alles gibt. Anschließend überlegten
wir, wie wir die Beschäftigten der RUB besser als
bisher über die Angebote informieren können.
Ein virtuelles Gesundheitsportal bot sich dafür an,
weil die meisten Beschäftigten Zugang zum Intranet
haben und die Infos und Angebote ständig aktualisiert
werden können.
RUBENS: Auf Ihrer Homepage sprechen Sie von der Vision
einer gesunden Ruhr-Uni. Dazu gehören neben
Fitnesskursen und Arbeitsschutz auch Aspekte wie der sorgfältige
Umgang miteinander. Können Sie uns diesen ganzheitlichen
Ansatz näher erläutern?
Dr. Reinhardt: Ob Arbeitsbedingungen gesundheitsfördernd
sind oder nicht, hängt eben von vielen Faktoren ab.
Krank macht einen meistens nicht allein die Schadstoffbelastung
oder der rauchende Kollege oder die Vorgesetzte, die mich
mit Arbeit zuschüttet. Es ist eher so, dass ich insgesamt
mit Stress besser klar komme, wenn das Arbeitsklima gut
ist und ich regelmäßig Sport treibe. Also reicht
es nicht, wenn die Uni sich in der Gesundheitsvorsorge
auf Arbeitssicherheit oder rauchfreie Räume beschränkt.
Mittlerweile sagt man eher, dass der wichtigste Gesundheitsfaktor
der oder die Vorgesetzte ist hier ist auch eine
wichtige Schnittstelle zur Personalentwicklung. Wir wollen
bei unseren Angeboten für Führungskräfte
stärker auf diesen Aspekt eingehen und das Bewusstsein
für diese Verantwortung stärken.
RUBENS: Würden Sie sagen, dass die Vorgesetzten
für die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
verantwortlich sind?
Dr. Reinhardt: Nein, ich denke für seine Gesundheit
ist man vor allem selbst verantwortlich. Aber Führungskräfte
haben Einfluss auf die Gestaltung von Arbeitsplätzen,
von Arbeitsprozessen und auf das Arbeitsklima. Unser Gesundheitsmanagementsystem
basiert genau auf diesen drei Bereichen und natürlich
auch auf dem Verhalten der Beschäftigten. Unterstützung
finden sie, sowohl Vorgesetzte als auch Mitarbeiter/innen,
in den Maßnahmen, die wir in dem Gesundheitsportal
zusammengetragen haben und die der Steuerkreis Gesundheit
koordiniert: angefangen bei Mitarbeitergesprächen
über Erste Hilfe bis hin zu den flexiblen Arbeitszeiten.
ad
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