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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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Zielgenaue Vermarktung
BOMI entwirft
Marketingkonzept für RUBISSIMO
Nachdem beim Kulturtag im letzten Jahr der Zulauf leider
geringer ausgefallen ist als erhofft, soll in diesem Jahr
mit einem neuen Konzept alles anders werden: Zum neuen
Fest RUBISSIMO erhoffen die Planer bis zu 10.000 Gäste.
Sie sollen möglichst breit gestreut aus Unibeschäftigten,
Studierenden und Bochumer Bürgern (Familien) bestehen.
Mit Kultur, Kulinarischem, Wissenschaft und Kinderattraktionen
enthält das Programm für alle Zielgruppen eindeutige
Anreize. Nun geht es darum, die Anreize treffsicher zu
kommunizieren.
Deshalb gibt es diesmal zusätzlich zur reinen Pressearbeit
auch ein Vermarktungskonzept. Dr. Martina Hoffmann,
Leiterin der RUBISSIMO-Planungsgruppe, setzt dabei auf
das Know-how der Bochumer Marketinginitiative BOMI (s.
Kasten). Deren Profession ist die wissenschaftlich fundierte
und praxisnahe Vermarktung von Projekten, Ideen, Produkten
oder Veranstaltungen. Zu den Kunden von BOMI gehören
bisher beispielsweise der VfL Bochum, Mannesmann oder
Rethmann.
Nun erstellen zehn Studierende zusammen mit der Planungsgruppe
ein Marketingkonzept für RUBISSIMO. Das Fest
ist einerseits absolutes Neuland für uns. Andererseits
ist die Arbeit etwas ganz Besonderes. Schließlich
studieren wir alle an der RUB und identifizieren uns mit
der Uni und dem Fest, erläutert Mee-Ran Ahn,
die im Vorstand von BOMI das Ressort Projekte und Praktika
verantwortet. Zusammen mit dem 2. Vorsitzenden Manuel
Müller (zudem Ressortleiter Vorträge und Workshops)
stellt sie die ersten Ideen vor. Entscheidend ist,
dass wir die verschiedenen Zielgruppen auch unterschiedlich
ansprechen, meint Manuel Müller, wir
werden deshalb unter anderem mehrere Plakate mit unterschiedlichen
Schwerpunkten entwerfen lassen: eines, bei dem die Wissenschaft
im Mittelpunkt steht, das die Beschäftigten der RUB
und interessierte Bürger anspricht; eines, dass die
bekanntesten Musikgruppen nennt und die Studenten anziehen
soll; und eines, bei dem das Kinderprogramm im Vordergrund
steht und so die Bochumer Familien anspricht. Mee-Ran
Ahn ergänzt: Dann müssen die Plakate und
Flugblätter noch gezielt verteilt werden: auf dem
Campus und in der Stadt. Auch auf dem Fest selbst
sind die Studierenden von BOMI vertreten: am allgemeinen
Infostand und mit einem Luftballonwettbewerb.
Ein Marketingkonzept wäre kein Marketingkonzept,
wenn nicht irgendwann das Wort Image auftauchen
würde. Im Gespräch mit Mee-Ran Ahn und Manuel
Müller taucht es zweimal auf: RUBISSIMO ist
bislang ein Name ohne Image, erklärt Mee-Ran
Ahn, es geht darum, ihn mit positiven Assoziationen
zu füllen. So kann daraus eine eingängige Marke
mit gutem Image werden. In drei, vier Jahren reicht es
dann, RUBISSIMO zu rufen, um die Massen anzulocken.
Ein Imagegewinn erhofft sich auch BOMI selbst durch die
Zusammenarbeit mit der RUBISSIMO-Planungsgruppe. Schon
jetzt denkt Manuel Müller an die nächsten Feste
an der Uni. Er wünscht sich, dass BOMI dann wieder
mitplanen kann.
BOMI
Im März 1992 gründeten zehn Studenten der Wirtschaftswissenschaft
die Bochumer Marketing Initiative e.V. BOMI. Seit 1996
ist BOMI eine offizielle Institution der RUB. Ihr gehören
Studierende aus unterschiedlichen Fachbereichen (aktive
Mitglieder) sowie Berufstätige (passive Mitglieder)
an. Insgesamt hat BOMI rund 80 Mitglieder. Die Initiative
versteht sich als Vermittler zwischen Studierenden, die
ihr theoretisches Wissen in der Praxis umsetzen wollen,
und Unternehmen, die offen für neue Impulse aus der
Wissenschaft sind. Vermittelt werden u. a. Projekte und
Praktika, zudem organisiert BOMI regelmäßig
Workshops und Vorträge wie das Montagsseminar. Zudem
gibt die Initiative die Zeitschrift Bomivision
heraus.
Weitere Infos: www.bomi.de
ad
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