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RUBENS 88 1. Mai 2004

Zielgenaue Vermarktung

BOMI entwirft Marketingkonzept für RUBISSIMO


Nachdem beim Kulturtag im letzten Jahr der Zulauf leider geringer ausgefallen ist als erhofft, soll in diesem Jahr mit einem neuen Konzept alles anders werden: Zum neuen Fest RUBISSIMO erhoffen die Planer bis zu 10.000 Gäste. Sie sollen möglichst breit gestreut aus Unibeschäftigten, Studierenden und Bochumer Bürgern (Familien) bestehen. Mit Kultur, Kulinarischem, Wissenschaft und Kinderattraktionen enthält das Programm für alle Zielgruppen eindeutige Anreize. Nun geht es darum, die Anreize treffsicher zu kommunizieren.
Deshalb gibt es diesmal zusätzlich zur reinen Pressearbeit auch ein Vermarktungskonzept. Dr. Martina Hoffmann, Leiterin der RUBISSIMO-Planungsgruppe, setzt dabei auf das Know-how der Bochumer Marketinginitiative BOMI (s. Kasten). Deren Profession ist die wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Vermarktung von Projekten, Ideen, Produkten oder Veranstaltungen. Zu den Kunden von BOMI gehören bisher beispielsweise der VfL Bochum, Mannesmann oder Rethmann.
Nun erstellen zehn Studierende zusammen mit der Planungsgruppe ein Marketingkonzept für RUBISSIMO. „Das Fest ist einerseits absolutes Neuland für uns. Andererseits ist die Arbeit etwas ganz Besonderes. Schließlich studieren wir alle an der RUB und identifizieren uns mit der Uni und dem Fest“, erläutert Mee-Ran Ahn, die im Vorstand von BOMI das Ressort Projekte und Praktika verantwortet. Zusammen mit dem 2. Vorsitzenden Manuel Müller (zudem Ressortleiter Vorträge und Workshops) stellt sie die ersten Ideen vor. „Entscheidend ist, dass wir die verschiedenen Zielgruppen auch unterschiedlich ansprechen“, meint Manuel Müller, „wir werden deshalb unter anderem mehrere Plakate mit unterschiedlichen Schwerpunkten entwerfen lassen: eines, bei dem die Wissenschaft im Mittelpunkt steht, das die Beschäftigten der RUB und interessierte Bürger anspricht; eines, dass die bekanntesten Musikgruppen nennt und die Studenten anziehen soll; und eines, bei dem das Kinderprogramm im Vordergrund steht und so die Bochumer Familien anspricht.“ Mee-Ran Ahn ergänzt: „Dann müssen die Plakate und Flugblätter noch gezielt verteilt werden: auf dem Campus und in der Stadt.“ Auch auf dem Fest selbst sind die Studierenden von BOMI vertreten: am allgemeinen Infostand und mit einem Luftballonwettbewerb.
Ein Marketingkonzept wäre kein Marketingkonzept, wenn nicht irgendwann das Wort „Image“ auftauchen würde. Im Gespräch mit Mee-Ran Ahn und Manuel Müller taucht es zweimal auf: „RUBISSIMO ist bislang ein Name ohne Image“, erklärt Mee-Ran Ahn, „es geht darum, ihn mit positiven Assoziationen zu füllen. So kann daraus eine eingängige Marke mit gutem Image werden. In drei, vier Jahren reicht es dann, RUBISSIMO zu rufen, um die Massen anzulocken“. Ein Imagegewinn erhofft sich auch BOMI selbst durch die Zusammenarbeit mit der RUBISSIMO-Planungsgruppe. Schon jetzt denkt Manuel Müller an die nächsten Feste an der Uni. Er wünscht sich, dass BOMI dann wieder mitplanen kann.


BOMI
Im März 1992 gründeten zehn Studenten der Wirtschaftswissenschaft die Bochumer Marketing Initiative e.V. BOMI. Seit 1996 ist BOMI eine offizielle Institution der RUB. Ihr gehören Studierende aus unterschiedlichen Fachbereichen (aktive Mitglieder) sowie Berufstätige (passive Mitglieder) an. Insgesamt hat BOMI rund 80 Mitglieder. Die Initiative versteht sich als Vermittler zwischen Studierenden, die ihr theoretisches Wissen in der Praxis umsetzen wollen, und Unternehmen, die offen für neue Impulse aus der Wissenschaft sind. Vermittelt werden u. a. Projekte und Praktika, zudem organisiert BOMI regelmäßig Workshops und Vorträge wie das Montagsseminar. Zudem gibt die Initiative die Zeitschrift „Bomivision“ heraus.

Weitere Infos: www.bomi.de

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Letzte Änderung: 30.04.2004| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik