Abschiedsgeschenk
Festschrift
für Hubert Schneider
Treffender kann man seine Dankbarkeit kaum zeigen:
Zum Abschied bekam Dr. Hubert Schneider Ende Januar
von seinen ehemaligen Studierenden ein nagelneues, eigentlich
noch gar nicht erschienenes Buch geschenkt, das Schneiders
engagierte Arbeit an der Uni und darüber hinaus
bestens widerspiegelt. Es heißt Deutsche
Juden Polen und enthält nicht
nur Aufsätze vormaliger Studierender, sondern auch
von Schneiders Weggefährten in Deutschland und
Polen. Die das Buch eröffnende Festschrift
für Hubert Schneider Erkennen und Erinnern
freilich stammt aus der Feder von drei Bochumer Studentinnen,
die nicht nur die Idee zum Buch hatten, sondern es auch
herausgeben: Andrea Löw, Kerstin Robusch und Stefanie
Walter.
Der 1941 in Karlsruhe geborene Historiker Dr. Hubert
Schneider kam 1974 an die RUB und hat sich in ihren
späten Gründerjahren durch seine Arbeit in
Gremien der Fakultät, im Uniparlament und im Vorstand
der Assistentenschaft hervorgetan. Zwei seiner Projekte
haben die RUB und die Stadt Bochum besonders geprägt:
zum einen der 1989 begonnene Studierendenaustausch mit
der Uni Krakau; zum anderen der Verein Erinnern
für die Zukunft e.V.. Sein Ziel ist es, ehemalige
Bochumer Juden erstmals wieder in die Stadt einzuladen.
Die ersten Gäste kamen 1995. Für diese
Projekte erhielt Hubert Schneider 2001 die Ehrennadel
der RUB.
Info: Andrea Löw, Kerstin Robusch, Stefanie
Walter (Hg.): Deutsche Juden Polen.
Geschichte einer wechselvollen Beziehung im 20. Jahrhundert,
Wiss. Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 9, Frankfurt/M.
2004, 276 S. 29,90 Euro
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