Wie bei Muttern
Alternativen
zur Mensa, Teil 6
Sie läuft und läuft und läuft ... Was
früher für den VW-Käfer galt, gilt heute
für unsere Serie zu den Mensaalternativen. Pünktlich
zum Jahresbeginn gesellte sich eine weitere Option hinzu:
der Beckmanns Hof im Botanischen Garten, auch als Internationales
Begegnungszentrum (IBZ) bekannt.
Speisen und trinken kann man dort schon lange, bislang
jedoch nur bei Veranstaltungen. Solche gibt es regelmäßig
im IBZ. Mal feiern dort die Wirtschafts- und Steuerjuristen
ihren Abschluss, mal ein Prof. seinen Geburtstag, mal
gehen komplette Seminare dorthin um Kaffee zu trinken.
Seit Januar fahren Gabriele und Ingo Kopietz auch ein
Mittagessen auf.
Das Ehepaar fungiert seit neun Jahren als Pächter
des Bauernhauses und versteht den Mittagstisch hauptsächlich
als Angebot für Professorinnen und Professoren
und deren Besucher. Die Preise werden bei acht
bis elf Euro liegen, das ist für Studierende wohl
zu teuer, erläutert Gabriele Kopietz. Dafür
bekommen die Gäste ein Menü mit Vorsuppe,
Hauptgericht und Dessert. Koch Ingo Kopietz verspricht
eine Küche wie bei Muttern, also frische
Zutaten und ordentliche Portionen. Deftig hingegen
sind die Hauptgerichte nicht immer. Natürlich
gibt es Roulade mit Klößen, aber auch Hähnchen
mit Reis oder vegetarische Aufläufe, kündigt
Ingo Kopietz an.
Wer im Beckmanns Hof mittags speisen möchte, sollte
sich ein bis zwei Tage vorher anmelden (-27782). Das
Platzangebot hängt von den Veranstaltungen im IBZ
ab. Die Kopietz garantieren 20 bis 30 Plätze in
den Gesindestuben und in der Wohnstube. Wenn zeitgleich
keine Veranstaltung stattfindet, kann im Kuhstall (50
Plätze) getafelt werden.
Info: Mehr zum Beckmanns Hof unter www.rub.de/archiv/IBZ/
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