Leute an der
RUB
Schüler-Uni
Bochum
Neu ernannt
Im Oktober 2003 wurde Dr.-Ing. Reinhard Mönig
zum Universitätsprofessor am Institut für
Energietechnik (Maschinenbau) ernannt. Mönig ist
(seit November 2003) gleichzeitig Leiter des Instituts
für Antriebstechnik am Deutschen Zentrum für
Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln. Er studierte
ab 1977 zunächst in Dortmund, ab dem Hauptstudium
in Aachen Maschinenbau. Von 1984 bis 1990 war er Forschungsingenieur
am Institut für Strahlantriebe und Turboarbeitsmaschinen
der RWTH Aachen, ab Oktober 1985 Leiter der Forschungsgruppe
Transsonik- und Überschallverdichter.
Nach der Promotion im Juni 1990 arbeitete Prof. Mönig
als Entwicklungs- bzw. Berechnungsingenieur und als
Leiter verschiedener Abteilungen in Industrieunternehmen.
+++
Prof. Dr. Barbara Thomaß hat seit dem WS
03/04 den Lehrstuhl Internationaler Vergleich
von Mediensystemen am Institut für Medienwissenschaft
inne. Nach ihrem Studium der Publizistik, Politologie
und VWL in Berlin arbeitete sie ab 1983 zunächst
als freie Journalistin und Redakteurin bei verschiedenen
Medien. 1994 begann sie ihre Dissertation zur journalistischen
Ethik, die sie 1998 abschloss. Lehraufträge und
Forschungsarbeiten in Hamburg, Bremen, Lüneburg,
Maastricht, Paris, Göttingen, Wien, Southampton
und Bologna schlossen sich an, bis sie sich mit einer
Arbeit über die Digitalisierung des Fernsehens
und die Zukunft des dualen Systems habilitierte. Im
April 2003 kam sie zunächst als Vertretungsprofessorin
an die RUB und blieb danach hier.
+++
Prof. Dr.-Ing. Rainer Martin leitet seit Oktober
2003 das Institut für Kommunikationsakustik (Elektrotechnik
und Informationstechnik). Seine Arbeiten sind an der
Schnittstelle von Akustik, Signalverarbeitung, Telekommunikation
und Wahrnehmung angesiedelt. Nach Abitur und Wehrdienst
studierte Martin Allgemeine Elektrotechnik an der RWTH
Aachen (1982-88). Mit einem Fulbright-Stipendium erwarb
er im Jahr darauf in Atlanta (USA) zusätzlich zum
Diplom den Abschluss Master of Science in Electrical
Engineering. Anschließend arbeitete er als
wissenschaftlicher Mitarbeiter an der RWTH Aachen, wo
er 1995 promoviert wurde. Zuletzt war er Leiter der
Abteilung für Signalverarbeitung an der TU Braunschweig.
+++
Prof. Dr. Edwin Kreiner besetzt seit November
2003 den Lehrstuhl für Historische Sozialisations-
und Bildungsforschung am Institut für Pädagogik.
Kreiner studierte zwischen 1974 und 1979 in Würzburg
Pädagogik, Soziologie, Psychologie und Philosophie.
Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher
Mitarbeiter in Würzburg und Frankfurt. 1988 wurde
er in Frankfurt promoviert, wo er anschließend
weitere zehn Jahre arbeitete, bevor er als Vertretungsprofessor
an die Uni Gießen ging. An der RUB übernimmt
er auch die Leitung des Studiengangs Europäische
Kultur und Wirtschaft (ECUE) übernahm. Seine Arbeitsschwerpunkte
sind u.a. historische Bildungsforschung und Europäisierung
von Pädagogik und Erziehungswissenschaft.
+++
Die Juniorprofessur für Architekturgeschichte der
Neuzeit und der Moderne am Kunsthistorischen Institut
besetzt seit Herbst 2003 Dr. Carsten Ruhl. Ruhl
studierte von 1988 bis 1991 Architektur in Dortmund,
1991/92 Geschichte und Kunstwissenschaft in Essen, danach
bis 1997 Kunstgeschichte, Philosophie und Neuere Geschichte
an der RUB. Drei Jahre (1999-2001) verbrachte Ruhl als
Stipendiat der Gerda-Henkel-Stiftung und des DAAD in
London. Danach war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter
des Kunsthistorischen Instituts der RUB, bis er mit
einer Studie zur Rezeption der Architektur des italienischen
Renaissance-Architekten Andrea Palladio in England promoviert
wurde. Ruhls bisherige Schwerpunkte sind Architekturtheorie,
Philosophische Ästhetik, Palladianismus, Architektur
des 20. Jahrhunderts.
Ehre
Auf der Akademischen Feier der Medizinischen Fakultät
der RUB im Audimax am 16. Januar erhielt Bochums Oberbürgermeister
Ernst-Otto Stüber die Kortum-Medaille. Stüber
habe sich in beispielhafter Weise für die
Medizinische Fakultät eingesetzt, insbesondere
für die Schwerpunktbildung und Krankenhauskooperation
im Bereich der Klinischen Medizin sowie für die
Gründung des universitären Zentrums für
Medizintechnologie, hieß es in der Begründung.
ad/md
|