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RUBENS 86 30. Januar 2004

Leute an der RUB

Schüler-Uni Bochum


Neu ernannt

Im Oktober 2003 wurde Dr.-Ing. Reinhard Mönig zum Universitätsprofessor am Institut für Energietechnik (Maschinenbau) ernannt. Mönig ist (seit November 2003) gleichzeitig Leiter des Instituts für Antriebstechnik am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln. Er studierte ab 1977 zunächst in Dortmund, ab dem Hauptstudium in Aachen Maschinenbau. Von 1984 bis 1990 war er Forschungsingenieur am Institut für Strahlantriebe und Turboarbeitsmaschinen der RWTH Aachen, ab Oktober 1985 Leiter der Forschungsgruppe „Transsonik- und Überschallverdichter“. Nach der Promotion im Juni 1990 arbeitete Prof. Mönig als Entwicklungs- bzw. Berechnungsingenieur und als Leiter verschiedener Abteilungen in Industrieunternehmen.
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Prof. Dr. Barbara Thomaß hat seit dem WS 03/04 den Lehrstuhl „Internationaler Vergleich von Mediensystemen“ am Institut für Medienwissenschaft inne. Nach ihrem Studium der Publizistik, Politologie und VWL in Berlin arbeitete sie ab 1983 zunächst als freie Journalistin und Redakteurin bei verschiedenen Medien. 1994 begann sie ihre Dissertation zur journalistischen Ethik, die sie 1998 abschloss. Lehraufträge und Forschungsarbeiten in Hamburg, Bremen, Lüneburg, Maastricht, Paris, Göttingen, Wien, Southampton und Bologna schlossen sich an, bis sie sich mit einer Arbeit über die Digitalisierung des Fernsehens und die Zukunft des dualen Systems habilitierte. Im April 2003 kam sie zunächst als Vertretungsprofessorin an die RUB und blieb danach hier.
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Prof. Dr.-Ing. Rainer Martin leitet seit Oktober 2003 das Institut für Kommunikationsakustik (Elektrotechnik und Informationstechnik). Seine Arbeiten sind an der Schnittstelle von Akustik, Signalverarbeitung, Telekommunikation und Wahrnehmung angesiedelt. Nach Abitur und Wehrdienst studierte Martin Allgemeine Elektrotechnik an der RWTH Aachen (1982-88). Mit einem Fulbright-Stipendium erwarb er im Jahr darauf in Atlanta (USA) zusätzlich zum Diplom den Abschluss „Master of Science in Electrical Engineering“. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der RWTH Aachen, wo er 1995 promoviert wurde. Zuletzt war er Leiter der Abteilung für Signalverarbeitung an der TU Braunschweig.
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Prof. Dr. Edwin Kreiner besetzt seit November 2003 den Lehrstuhl für Historische Sozialisations- und Bildungsforschung am Institut für Pädagogik. Kreiner studierte zwischen 1974 und 1979 in Würzburg Pädagogik, Soziologie, Psychologie und Philosophie. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Würzburg und Frankfurt. 1988 wurde er in Frankfurt promoviert, wo er anschließend weitere zehn Jahre arbeitete, bevor er als Vertretungsprofessor an die Uni Gießen ging. An der RUB übernimmt er auch die Leitung des Studiengangs Europäische Kultur und Wirtschaft (ECUE) übernahm. Seine Arbeitsschwerpunkte sind u.a. historische Bildungsforschung und Europäisierung von Pädagogik und Erziehungswissenschaft.
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Die Juniorprofessur für Architekturgeschichte der Neuzeit und der Moderne am Kunsthistorischen Institut besetzt seit Herbst 2003 Dr. Carsten Ruhl. Ruhl studierte von 1988 bis 1991 Architektur in Dortmund, 1991/92 Geschichte und Kunstwissenschaft in Essen, danach bis 1997 Kunstgeschichte, Philosophie und Neuere Geschichte an der RUB. Drei Jahre (1999-2001) verbrachte Ruhl als Stipendiat der Gerda-Henkel-Stiftung und des DAAD in London. Danach war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kunsthistorischen Instituts der RUB, bis er mit einer Studie zur Rezeption der Architektur des italienischen Renaissance-Architekten Andrea Palladio in England promoviert wurde. Ruhls bisherige Schwerpunkte sind Architekturtheorie, Philosophische Ästhetik, Palladianismus, Architektur des 20. Jahrhunderts.

Ehre

Auf der Akademischen Feier der Medizinischen Fakultät der RUB im Audimax am 16. Januar erhielt Bochums Oberbürgermeister Ernst-Otto Stüber die Kortum-Medaille. Stüber habe sich „in beispielhafter Weise für die Medizinische Fakultät eingesetzt, insbesondere für die Schwerpunktbildung und Krankenhauskooperation im Bereich der Klinischen Medizin sowie für die Gründung des universitären Zentrums für Medizintechnologie“, hieß es in der Begründung.






ad/md
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Letzte Änderung: 30.01.2004| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik