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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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Stärkung
durch Reform
Editorial
Der Beginn des neuen Jahres gibt Anlass, einen Moment
innezuhalten und auf dieses Jahr und die kommenden Semester
zu schauen. Die Universität und das Hochschulsystem
als Ganzes befinden sich seit einiger Zeit in einem weitreichenden
Veränderungsprozess, der viele Probleme, aber auch
Chancen in sich birgt. Lehre, Forschung und Struktur der
Ruhr-Uni sind gleichermaßen hiervon betroffen.
Wir wollen kurz noch einmal die zentralen Baustellen
unserer Universität in Erinnerung rufen: Die flächendeckende
Umstellung der Studiengänge in den Geistes- und Naturwissenschaften
auf das international kompatible Bachelor-/Master-System
hat in starkem Maße in den betroffenen Fakultäten
Kräfte gebunden, und dies wird auch weiterhin erforderlich
sein. Diese zukunftsweisende Reform gibt uns aber im Wettbewerb
der Universitäten einen Vorsprung, mit dem wir uns
hervorragend profilieren und dessen return
wir in den nächsten Jahren stärker sehen werden.
In der Forschung setzen wir Schwerpunkte mit der Fokussierung
auf Centers of Excellence, die grundsätzlich
interdisziplinär arbeiten. Sie tragen wesentlich
zu unserer nationalen und internationalen Profilbildung
bei.
Wir werden uns in den nächsten Monaten intensiv mit
den Herausforderungen des Hochschulkonzepts 2010
des Landes auseinander zu setzen haben. Wir beginnen zugleich
einen Denkprozess der Überprüfung der Binnenstruktur
unserer Universität, um mit einer besseren Aufstellung
den Herausforderungen besser gewachsen zu sein. Ziel muss
bei allem stets sein, den Studierenden und den Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftlern unserer Hochschule noch bessere und
flexiblere Forschungs-, Lehr- und Lernmöglichkeiten
zu bieten und unnötige bürokratische Hemmnisse
abzubauen.
Lehre und Forschung können wir nicht ohne Internationalisierung
sehen: Die Ruhr-Universität will sich noch weiter
öffnen und kann und sollte als Hochschule durchaus
eine Vorbildfunktion für unsere Gesellschaft annehmen.
Auch hier sehen wir Verbesserungsmöglichkeiten.
Alle Anstrengungen werden wir jedoch bei weiter schrumpfenden
Ressourcen leisten müssen, denn 2004 bringt uns die
nächste spürbare Kürzung der Mittel für
Forschung und Lehre. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass
wir gemeinsam, die Mitglieder und Angehörigen der
Ruhr-Universität, diese nicht kleinen Herausforderungen
meistern werden.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein friedvolles
und produktives und vor allem gesundes Jahr 2004.
Ihr
Rektorat
Gerhard Wagner, Gerhard Möller, Notburga Ott, Elmar
Weiler, Jörg Winter
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