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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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| RUBENS 84 |
1.
Dezember 2003 |
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Glas und Beton
Alternativen
zur Mensa, Teil 5
Von wegen, unsere Serie zu den Mensaalternativen ist zu
Ende! Das haben wir in der letzten RUBENS behauptet. Doch
was interessieren uns unsere Worte von gestern? Wenig.
Schließlich läuft mittlerweile der Ersatzbetrieb
am Querforum West (QFW), in der Schirmbar vor GB und in
zwei Cafeten.
Wer die noch nicht ganz erschlossenen Wege vom Forum zum
QFW zu Ende geht, staunt zunächst über die hübsche
Glasfassade des neuen Gebäudes. Das ist doch mal
was anderes! Drinnen allerdings geht es vertrauter zu.
Das Mobiliar kennt man aus der Kleinen Mensa (Seufz!),
es wird aber noch durch neue Möbel ersetzt, Lieferprobleme
haben das bislang verhindert. Vertraut sind auch die Gesichter
des Akafö-Personals sowie das Essen. Gewöhnungsbedürftig
ist die fehlende Beschilderung an den Ausgaben: Man
muss überall gucken, was auf die Teller gehäuft
wird und das Ende der richtigen Schlange suchen.
Auch auf dem Weg zur Kasse gibt es Probleme mit der Schlange.
Schließlich liegt die Nudeltheke genau vor einer
der Kassen. Geschicktes Einfädeln ist hier gefragt.
Je nach Uhrzeit beginnt jetzt die Platzsuche: Ab zwölf
wirds eng im QFW. Im oberen Stock ist auf jeden
Fall die Ruhe größer. Man muss nur daran denken,
stets in Richtung Glasfassade zu blicken, denn die Rückwand
mit ihren blanken, großen Betonsteinen erinnert
eher an einen Hörsaal oder ein RUB-Parkhaus. Wir
hoffen auf schnelle Verschönerung mit Bildern etc.
und auf den nächsten Sommer, wenn man auf
der Terrasse vor dem QFW speisen kann.
Wie im Frühling versprochen (RUBENS
78), serviert das Akafö im QFW vier Gerichte
(Standard, Vegetarisch, Pfannengericht, Tagestipp) zuzüglich
Nudeln und Salat. Die vier Gerichte können - ab
etwa zwölf Uhr - auch nebenan in der neuen Schirmbar
verzehrt werden. Der runde Bau mit der durchgehenden
Glasfassade ist abgesehen von den Getränkekisten
neben der Eingangstür durchaus gelungen. An
der runden Theke gibt es außer den Mittagsgerichten
auch Kaffee, Kaltgetränke und Süßigkeiten.
Beim Mobiliar hilft sich das Akafö auch hier vorrübergehend
mit alten Beständen aus: diesmal aus der Bierklause.
Brandflecke erinnern an die Vergangenheit der groben Holztische.
Neue Flecke werden nicht hinzukommen, denn die Schirmbar
ist wie das QFW rauchfrei.
Das gilt auch für die anderen beiden Ausgabemensen
des Akafö, die wir ebenfalls in den ersten Tagen
nach ihrer Eröffnung getestet haben. Ganz oben im
HZO und im Süden von NB (Ebene 03) fährt das
Akafö allerdings nicht sein gesamtes kulinarisches
Leistungsspektrum auf: Hier kommt nur eines der vier Tagesgerichte
auf die Teller: meist das Pfannen- bzw. Schöpfgericht,
das mit einer Kelle aus Topf oder Pfanne geholt wird.
Der Charme der NB-Cafete hält sich in Grenzen, verwendet
wird das Mobiliar der Großen Mensa (Seufz!), auch
die Lage (Stauraumatmosphäre) ist nicht toll; dafür
ist es dort bislang ziemlich leer. Das gilt auch fürs
HZO. Immerhin kommen hier unbekannte Möbel zum Einsatz.
Vor allem aber entlasten diese beiden Ausgabemensen das
QFW und tragen genau wie die Cafeten in GA, GB, NA und
NC das dezentrale Versorgungskonzept des Akafö während
der Mensasanierung: In den vier genannten Cafeten wird
neuerdings auch ein Pfannengericht ausgegeben.
ad
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