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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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| RUBENS 84 |
1.
Dezember 2003 |
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Jüdische Kultur und Bibelfacetten
Ausstellungen
in der UB
Hebräische Buchstaben und jüdische Kultgegenstände
dienen den jüdischen Künstlern Roman Feierstein
und Ljubow Simonenko als Basis ihrer Werke. Zu sehen sind
die Zeichnungen und Textilbilder in der Ausstellung Bausteine
jüdischer Identität in der Universitätsbibliothek
vom 15.12.03 bis 30.1.04 (Mo.-Fr. 8-20 h). Die
Eröffnung findet am 15.12. (18 h) statt. Die Ausstellung
gehört zum Rahmenprogramm des Herbst-Events Das
Recht des Bildes jüdische Perspektiven in
der modernen Kunst des Museums Bochum, das bis zum
4.1.04 gezeigt wird.
Feiersteins Zeichnungen basieren auf den Buchstaben des
Hebräischen, einer Sprache, die seit Jahrhunderten
und in zahlreichen Kulturen als Bindeglied jüdischer
Identität fungiert. Aus den zweidimensionalen Bausteinen
der Sprache konstruiert der aus Moskau stammende Architekt
plastische Gebäude. Die kostbaren Textilbilder seiner
Gattin Simonenko, ebenfalls Architektin, zitieren kunstvoll
jüdische Kultgegenstände, die wie das Hebräische
zu den traditionellen Bestandteilen jüdischen Lebens
gehören.
Neben der Kunst präsentiert die UB als zweiten Teil
der Ausstellung aktuelle Forschungsarbeiten zur jüdischen
Kultur aus eigenen Beständen in einem Sonder-Lesebereich.
Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Studien, die die jüngere
Geschichte beleuchten. Eine Bibliographie ist auf der
Homepage der UB (www.ub.rub.de) veröffentlicht. Eine
Sammlung von Internet-Quellen zum Thema rundet diesen
Teil der Ausstellung ab. Die Einführung in die Ausstellung
übernimmt die an der RUB ausgebildete Osteuropa-Historikerin
Inge Blank, die heute u. a. Stellvertretende Vorsitzende
der Gesellschaft der Freunde der Hebräischen Universität
Düsseldorf ist. Sie hat nicht nur zahlreiche Studien
zur ostjüdischen Sozial- und Kulturgeschichte verfasst,
sondern beschäftigt sich auch mit Fragen der christlich-jüdischen
Zusammenarbeit heute.
Parallel dazu zeigt die UB seit dem 20. November die Ausstellung
Bibelfacetten zum Jahr der Bibel 2003.
Unter der Frage Was bedeutet Bibelforschung heute?
stellt der Lehrstuhl für Alte Kirchengeschichte die
Grundlagen seiner Arbeit vor. Auch die einzelnen wissenschaftlichen
Schritte zur Erklärung der Bibel sowie die historische
kritische Methode werden auf großen Schaubildern
erläutert. Die Bibelfacetten sind noch bis
zum 6. Januar 2004 in der 5. Etage der UB zu sehen.
Infos: Gisela Ogasa, Referat für Öffentlichkeitsarbeit,
UB 6/19, Tel. -22 383
Gisela
Ogasa
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