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RUBENS 83 3. November 2003

Schönheit und Schmerz

Ausstellung im Malakowturm


Aussagen über eine objektive Wirklichkeit sind nicht Frankenbergs Sache, sondern die Beschäftigung mit diesen Themen in der Kunst und für die Kunst. Gleichzeitig stehen die Arbeiten des Arztes und Künstlers in einem engen Verhältnis zu den beiden Polen „Gesundheit“ und „Krankheit“, die als Orientierungspunkte heilkundlicher Tätigkeit gelten. „Schönheit und Schmerz“ wie auch „Gesundheit und Krankheit“ zeigen keine überzeitliche Konturen, sondern erhalten ihre aufeinander bezogene Gestalt nur durch ihren kulturellen Kontext, in dem sich Kunst und Medizin berühren. „Schönheit und Schmerz in der menschlichen Gestalt“ lautet auch der Titel einer Ausstellung, die ab dem 1. November im Malakowturm zu sehen ist. Gezeigt werden über 50 grafische Arbeiten von Donald von Frankenberg (geb. 1951).
Von Frankenbergs Arbeiten fokussieren zum einen antike Mythen, die für die Kunst von Bedeutung waren und sind: etwa die Geschichte von Laokoon, dem es nicht gelingt, sich und seine Kinder vor den Schlangen zu retten, oder das Los der Proserpina, die von Hades in die Unterwelt entführt wird und trotz aller Anstrengungen ihrer göttlichen Mutter Demeter ihrem Schicksaal nicht entrinnen kann. Dazu gesellen sich Studien zu antiken „Idealkörpern“, wie dem Speerträger Doryphoros, zu alt- und neutestamentlichen Motiven, etwa „Judith“ und „Magdalena“, aber auch Arbeiten zum „Grabtuch als Selbstportrait“ , und schließlich Zeitgeschichtliches, wie die Werke „Traurige Arbeiter“ oder „Blick nach Jugoslawien“.

Die Ausstellung läuft vom 1.11.03 bis 15.2.04 (Pause: 17.12.03 bis 5.1.04) im Malakowturm Julius Philipp, Markstr. 258a; Öffz.: Mi 9-12 u. 14-18, Sa 14-18, So 11-18 h. Der Ausstellungskatalog (6 Euro) kann im Malakowturm erworben werden. Weitere Infos: Abteilung für Geschichte der Medizin und Medizinhistorische Sammlung der RUB, Tel. -23394, Internet: www.rub.de/malakow/

Stefan Schulz
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Letzte Änderung: 31.10.2003| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik