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RUBENS 83 3. November 2003

Prüfungen zum Verlieben

Modellstudiengang Medizin startet


Manche kamen eher zufällig dazu, andere ganz bewusst deshalb nach Bochum und es soll tatsächlich einige Studierende geben, die überhaupt nur Medizin studieren wollten, wenn sie in den Modellstudiengang aufgenommen würden, der zum Wintersemester an der RUB startete. Das Los entschied und 42 Bewerbern (von 92) war Fortuna hold, sie trafen sich ab 14. Oktober zur Orientierungswoche im Uni-Hochhaus-West, ihrem zukünftigen Domizil.
Teamwork stand im Mittelpunkt der Vier-Tage-Woche und ist Basis des ganzen Modellstudiengangs. Denn von nun an erarbeiten sich je sieben Studierende mit Hilfe eines Tutors selbst ihr medizinisches Wissen anhand konkreter Fälle – und müssen dafür nicht eine Vorlesung besuchen. Bei 18 Wochenstunden Gruppenarbeit bleibt viel Zeit zum Selbststudium. Der Lehrplan des Regelstudiengangs sieht 32 Wochenstunden vor.
Problemorientiertes Lernen (POL) war für einige der ausschlaggebende Grund, zum Studium nach Bochum zu kommen. „Mir gefällt, dass das Studium praxisorientiert ist und ich nicht fürs Physikum sinnlos Bio und Physik pauken muss“, begründet Anne Lingnau aus Mönchengladbach ihre Entscheidung für das Modellstudium. Florian Engmann aus Bocholt ergänzt: „Ich weiß, wofür ich lerne und kann gleich was anfangen damit. Das Modellstudium soll persönlicher und motivierender sein als der Frontalunterricht.“
Das leidige Physikum hat im Modellstudiengang also ausgedient. Wer anders lernt, muss auch anders geprüft werden, und so gab es in der Orientierungswoche mit „Fun-OSCE: Prüfung zum Verlieben“ schon mal eine fiktive Kostprobe: Mal Prüfling, mal Prüfer, mussten die Studierenden spielerisch z.B. einem tobsüchtigen Patienten intramuskulär eine Spritze geben oder bei einem blinden Diabetiker eine Diätberatung durchführen und sich dabei anhand einer „Checkliste“ gegenseitig selbst bewerten. Bei der „echten“ Objective Structured Clinical Examination lösen die Studierenden 18 überwiegend praxisorientierte Aufgaben in jeweils fünf Minuten.

md/bk
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Letzte Änderung: 31.10.2003| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik