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RUBENS 83 3. November 2003

Leute an der RUB

Schüler-Uni Bochum


Neu ernannt
Seit März leitet Prof. Achim von Keudell die AG Reaktive Plasmen an der Fakultät für Physik und Astronomie. Die AG untersucht u.a. die Wechselwirkung von reaktiven Plasmen mit sie umgebenden Oberflächen. Trotz der großen Bedeutung von reaktiven Plasmen sind zahlreiche grundlegende Phänomene noch unverstanden. Von Keudell studierte zwischen 1986 und 92 Physik an der TU München. Bereits gegen Ende des Studiums arbeitete er am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching. Dort blieb von Keudell bis zu seinem Ruf an die RUB. Seine Promotion (1996) erfolgte genau wie seine Habilitation (2002) an der Uni Bayreuth. Zwischenzeitlich absolvierte er zwei Forschungsaufenthalte in den USA (97/98) bzw. den Niederlanden (2000).
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Seit April hat Prof. Dietrich Erben die Professur für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Frühe Neuzeit inne. Seine Schwerpunkte sind u.a. politische Ikonographie, Kunst- und Architekturtheorie und kunsthistorische Institutionen. Erben studierte von 1982 bis 89 Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik in Augsburg. Seine Promotion beendete er im Februar 94. Von März 95 bis Februar 98 war er Stipendiat am Kunsthistorischen Institut Florenz. Während seiner Habilitation zu „Paris und Rom. Die staatlich gelenkten Kunstbeziehungen unter Ludwig XIV“ (Abschluss: April 02) arbeitete er u. a. als Assistent an der Uni Augsburg und zuletzt als Oberassistent an der ETH Zürich.
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Seit April besetzt Prof. Peter Alexander Awakowicz den Lehrstuhl für Allgemeine Elektrotechnik und Plasmatechnik. Awakowicz studierte ab 1978 zunächst Elektrotechnik in Aachen, ab 1980 Elektrophysik in München, wo er 1984 sein Diplom erwarb. Bis 1990 war er wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Technische Elektrophysik der TU München, 1991 erfolgte seine Promotion. 1998 schloss er seine Habilitationsschrift zu „Niederdruckplasmen: Modelle, Diagnostikmethoden und Anwendungen“ ab und habilitierte sich 1999 im Fachgebiet „Plasmatechnologie“. Bis zu seinem Ruf an die RUB war er als Privatdozent in München tätig.
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Seit Mai besetzt Dr. Christian Igel die Juniorprofessur für Optimierung adaptiver Systeme am Institut für Neuroinformatik. Er beschäftigt sich insbesondere mit neuronalen Netzen und deren Adaptionsmechanismen. Igel studierte zwischen 1991 und 97 Informatik in Dortmund. Im Juni 97 kam er als wissenschaftlicher Mitarbeiter ans Institut für Neuroinformatik der RUB. Seine Dissertation mit „Beiträgen zum Entwurf neuronaler Systeme“ entstand hier und an der Uni Bielefeld, die Promotion schloss er im Oktober 02 ab. Seit Januar 01 leitet Igel die AG „Strukturoptimierung und neuronale Netze“ am Institut für Neuroinformatik.

Ehre
Dr.-Ing. Joachim Ender (Honorarprofessor an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik) ist zum Direktor des Forschungsinstituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik in Wachtberg-Werthoven ernannt worden.
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Prof. Arnd T. May (Zentrum für Medizinethik) wurde vom Bundesjustizministerium in die Arbeitsgruppe „Patientenautonomie am Lebensende“ berufen.



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Letzte Änderung: 31.10.2003| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik