Neu ernannt
Seit März leitet Prof. Achim von Keudell die
AG Reaktive Plasmen an der Fakultät für Physik
und Astronomie. Die AG untersucht u.a. die Wechselwirkung
von reaktiven Plasmen mit sie umgebenden Oberflächen.
Trotz der großen Bedeutung von reaktiven Plasmen
sind zahlreiche grundlegende Phänomene noch unverstanden.
Von Keudell studierte zwischen 1986 und 92 Physik an der
TU München. Bereits gegen Ende des Studiums arbeitete
er am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching.
Dort blieb von Keudell bis zu seinem Ruf an die RUB. Seine
Promotion (1996) erfolgte genau wie seine Habilitation
(2002) an der Uni Bayreuth. Zwischenzeitlich absolvierte
er zwei Forschungsaufenthalte in den USA (97/98) bzw.
den Niederlanden (2000).
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Seit April hat Prof. Dietrich Erben die Professur
für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte mit Schwerpunkt
Frühe Neuzeit inne. Seine Schwerpunkte sind u.a.
politische Ikonographie, Kunst- und Architekturtheorie
und kunsthistorische Institutionen. Erben studierte von
1982 bis 89 Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik
in Augsburg. Seine Promotion beendete er im Februar 94.
Von März 95 bis Februar 98 war er Stipendiat am Kunsthistorischen
Institut Florenz. Während seiner Habilitation zu
Paris und Rom. Die staatlich gelenkten Kunstbeziehungen
unter Ludwig XIV (Abschluss: April 02) arbeitete
er u. a. als Assistent an der Uni Augsburg und zuletzt
als Oberassistent an der ETH Zürich.
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Seit April besetzt Prof. Peter Alexander Awakowicz
den Lehrstuhl für Allgemeine Elektrotechnik und
Plasmatechnik. Awakowicz studierte ab 1978 zunächst
Elektrotechnik in Aachen, ab 1980 Elektrophysik in München,
wo er 1984 sein Diplom erwarb. Bis 1990 war er wissenschaftlicher
Assistent am Lehrstuhl für Technische Elektrophysik
der TU München, 1991 erfolgte seine Promotion. 1998
schloss er seine Habilitationsschrift zu Niederdruckplasmen:
Modelle, Diagnostikmethoden und Anwendungen ab und
habilitierte sich 1999 im Fachgebiet Plasmatechnologie.
Bis zu seinem Ruf an die RUB war er als Privatdozent in
München tätig.
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Seit Mai besetzt Dr. Christian Igel die Juniorprofessur
für Optimierung adaptiver Systeme am Institut für
Neuroinformatik. Er beschäftigt sich insbesondere
mit neuronalen Netzen und deren Adaptionsmechanismen.
Igel studierte zwischen 1991 und 97 Informatik in Dortmund.
Im Juni 97 kam er als wissenschaftlicher Mitarbeiter ans
Institut für Neuroinformatik der RUB. Seine Dissertation
mit Beiträgen zum Entwurf neuronaler Systeme
entstand hier und an der Uni Bielefeld, die Promotion
schloss er im Oktober 02 ab. Seit Januar 01 leitet Igel
die AG Strukturoptimierung und neuronale Netze
am Institut für Neuroinformatik.
Ehre Dr.-Ing. Joachim Ender (Honorarprofessor an der
Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik)
ist zum Direktor des Forschungsinstituts für Hochfrequenzphysik
und Radartechnik in Wachtberg-Werthoven ernannt worden.
+++ Prof. Arnd T. May (Zentrum für Medizinethik)
wurde vom Bundesjustizministerium in die Arbeitsgruppe
Patientenautonomie am Lebensende berufen.