Historische
Hilfe
Krimi:
Rückkehr der Pest?
Ein neuer Job wartet auf Marc Vandoosler. Marc ist diplomierter
Historiker, sein Spezialgebiet ist das Mittelalter.
Diesmal braucht der aus einigen Vargas-Krimis bekannte
Kommissar Adamsberg Marcs Hilfe. In Paris tauchen auf
Wohnungstüren spiegelverkehrte und seltsam verzierte
Vieren auf. Parallel dazu verkündet ein Ausrufer
gegen Bezahlung eines unbekannten Absenders mysteriöse
Botschaften, in denen von Flöhen, Ratten oder Schlangen
die Rede ist. Plötzlich wird ein Toter gefunden
in der einzigen Wohnung eines großen Hauses,
deren Tür nicht von einer Vier geschmückt
war. Der Tote weist Symptome eines Pestopfers auf.
Marc findet heraus, dass die mysteriösen Botschaften
allesamt Zitate aus einem historischen Pesttagebuch
sind und dass die spiegelverkehrten Vieren im Mittelalter
als Abwehr gegen die Pest dienen sollten. Deshalb also
der Tote hinter einer Tür ohne Vier!? Zunächst
nützen Marcs Erkenntnisse Kommissar Adamsberg nicht
viel, denn die Vieren mehren sich ebenso wie die Toten.
Außerdem bricht nicht zuletzt dank der Medien
Panik aus in Paris. Droht tatsächlich die Pest?
Oder haben es Adamsberg und Vandoosler mal wieder mit
einem ganz ausgeklügelten Mordplan zu tun?
Wie es sich für einen Krimi gehört, gibt es
die passende Antwort erst am Schluss. Bis dahin liefert
uns Fred Vargas wieder eine Reihe von brillant geschilderten
Ereignissen und außergewöhnlichen Figuren.
Fred Vargas: Fliehe weit und schnell,
Aufbau Verlag, Berlin 2003, 400 S., 22 Euro.
Wir verlosen das Buch unter allen, die bis zum 28.11.
schreiben: Rubens, Pressestelle der Ruhr-Uni, UV 366,
44780 Bochum; Stichwort ist die Antwort auf die Frage:
Woher stammt der Schmetterling in NC?
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