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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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| RUBENS 82 |
1.
Oktober 2003 |
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Das Uni-Center
Alternativen
zur Mensa, Teil 3
Von Oktober
2003 bis April 2006 müssen die Angehörigen der
RUB aufgrund der umfangreichen Sanierung auf den täglichen
Gang in die Mensen verzichten. RUBENS stellt in einer
kleinen Reihe die mittäglichen Alternativen vor.
Heute geht es um das Uni-Center.
Eines vorab: Praktisch alles (Warme), das im Uni-Center
gegessen werden kann, ist - zum Teil deutlich - teurer
als das Mensaessen. Ausnahmen bilden da nur Snacks wie
Pommes oder Pizzastücke. Pommes gibt es so ziemlich
überall, Pizzastücke bei Il Torino. Wer
mag, kann hier auch Pizzastangen, Nudelgerichte, Salat
oder Antipasti speisen. Alles geht schnell, die Nudelgerichte
werden ständig warm gehalten und müssen nur
noch auf den Teller gehäuft werden.
Mit allerhand Aktionen wartet der Burger King direkt
nebenan auf: Vieles dreht sich um wenig phantasievolle
Menüs, bei denen es diverse Burger, Pommes und Coca
Cola in unterschiedlichen Größen gibt. Nett
ist das Ambiente mit roten Polstermöbeln à
la fünfziger Jahre.
Das türkische Schnellrestaurant Mr. Chicken
zählt zu den Lokalen, denen der Euro sein "T"
verdankt. Beim Jahreswechsel 2001/02, scheint es, wurden
pauschal 30 Cents auf alle Produkte drauf geschlagen.
Andererseits sind die Portionen gigantisch und das Angebot
ist - dank der beiden Tagesgerichte - insgesamt erfreulich.
Currywurst, Pommes, halbe Hähnchen, Schaschlik -
im Uni Grill steht Handfestes auf dem Speiseplan.
Zudem wird regelmäßig mit Aktionen und Angeboten
geworben. Die gab es zur Eröffnung (letzten Herbst)
auch an der Dönerbude Istanbul Grill. Hier
bekommt man für den kleinen Euro einiges in die Tasche,
z. B. Döner und Falafel. Die Brottasche wiederum
verzerrt man von der Hand, am besten im Sommer auf der
Bank oder auf einer Mauer.
Die Mauer kann beispielsweise die vor dem Summa Cum
Laude sein, einem echten Klassiker, der die großen
Modernisierungsanstrengungen im Uni-Center Mitte der neunziger
Jahre schadlos überstand und frontal weiterhin ohne
Chrom und Glas auskommt. Im Sommer sitzt man draußen
unter großen Sonnenschirmen, das ganze Jahr über
drinnen in gemütlicher Rustikalität. Auf den
Tisch gelangen Pasta, Pizza sowie Internationales wie
Schnitzel oder Geschnetzeltes. Zu empfehlen sind in Herbst
und Winter die Wildgerichte der Tageskarte.
Der Clou im Chinarestaurant ist gewiss der Rabatt
für Studierende. Vergleichsweise preiswert sind der
Mittagstisch und das Büffet. Im Mittelpunkt stehen
Huhn, Ente, Rind und Schwein, die jeweils mit verschiedenen
Soßen (mal feurig, mal fruchtig, mal süß-sauer)
serviert werden.
Einziges Lokal in der 1. Etage des Uni Centers ist das
Mediterranée, das (mit verschiedenen Eingängen)
als Restaurant und Imbiss fungiert. Im stark frequentierten
Imbiss werden die handelsüblichen deutschen, griechischen
und italienischen Schnellgerichte serviert, sie sind handwerklich
allesamt in Ordnung. Im Restaurant kommen aufwändigere
griechische Gerichte hinzu: Ofengerichte, Fisch, Gegrilltes.
Nicht mehr ganz Uni Center, dennoch in der Mittagszeit
gut zu erreichen ist die im März neu eröffnete
Osteria und Bar Uni.Co am Buscheyplatz. Hier kommt
feine italienische Küche (der Koch ist tatsächlich
Italiener) auf die Teller: Antipasti, Pasta, Fisch, Fleisch
und demnächst auch Pizza. Das Essen ist zwar wesentlich
teurer als in der Mensa, für Lammkoteletts oder Dorade
zahlt man allerdings weitaus weniger als in vergleichbaren
Restaurants. Studierende erhalten mittags ein Menü
mit zwei Gängen zu sieben Euro. Inmitten dunkler
Holzmöbel und zum Teil mit Zeitungsausschnitten tapezierten
Wänden kann man auch einfach nur einen Kaffee oder
ein Glas Wein trinken. Im Sommer funktioniert das alles
auch im Außenbereich.
Schräg gegenüber liegt die Studentenkneipe Le
Clochard. Das Clochard gehört laut Unicum-Umfrage
nicht nur zu den zehn beliebtesten Studentenkneipen in
Deutschland, es hat auch kulinarisch allerhand zu bieten.
Salate, Überbackenes, Eintöpfe, Pizza und Baguette
gehören schon lange zum Repertoire, seit ein paar
Jahren wird mit einer wechselnden Wochenkarte das Angebot
an Pasta, Fisch und Fleisch erheblich erweitert. Seit
ein paar Wochen öffnet das Clochard allerdings erst
ab 16 h und bietet sich deshalb nur für ein sehr
spätes Mittagessen an.
ad
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