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RUBENS 81 1. Juli 2003

Bochumer Erklärung

Forum Junge Romanistik


Ideen sind nicht direkt vermittelbar, sondern müssen über den verlustreichen Umweg Sprache (gesprochen oder geschrieben) kommuniziert werden. Damit unterliegen sie der Interpretation. Die notwendigen Prozesse des Kodierens und Dechiffrierens können von den Sprechern und Rezipienten auch intentional oder manipulativ eingesetzt werden. Wie sich solche Phänomene in den verschiedenen Sprachen der Romania gestalten, erläuterten die Referent/innen beim 19. Forum Junge Romanistik - Thema war „Enthüllen – Verhüllen. Text und Sprache als Strategie“. Das Spektrum reichte von altspanischen Texten bis zur neuesten Internet-Terminologie in Frankreich und Québec.
Der wissenschaftliche Nachwuchs der Romanistik traf sich dieses Jahr für vier Tage (11.-14. Juni) in Bochum. Eingeladen hatte ein Organisationsteam aus dem Mittelbau des Romanischen Seminars der RUB. Nach den Vorträgen fand am Freitagabend ein „Themenschwerpunkt Hochschulpolitik“ statt, bei dem es auch die strukturellen Veränderungen des vergangenen Jahres (u.a. Juniorprofessur, 12-Jahres-Befristung) diskutiert wurden. Dabei wurde eine „Bochumer Erklärung“ verabschiedet, die sich mit der Forderung an die einzelnen Bundesländer richtet, die Maximaldauer von zweimal 6 Jahren im Hochschuldienst (in befristeten Stellen) nicht zum de facto-Berufsverbot für Nachwuchskräfte werden zu lassen. Stattdessen sollen Modelle des Quereinstiegs – z.B. in den Schuldienst – gesetzlich verankert werden.
Neben den Vorträgen gab es Gelegenheit, sich über Projekte und persönliche Arbeitsbedingungen auszutauschen. Das Forum wurde von verschiedenen Stellen gefördert. Staatliche Mittel kamen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Romanistische Fachverbände (DRV, DHV, FRV) sowie verschiedene Botschaften (Spanien, Frankreich, Portugal) und nicht zuletzt die Fakultät für Philologie und das Romanische Seminar der RUB trugen mit ihrer finanziellen und strukturellen Unterstützung dazu bei, dass die Tagung in freundschaftlicher Atmosphäre im Internationalen Begegnungszentrum stattfinden konnte.

Gero Arnscheidt, Stefanie Zaun
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Letzte Änderung: 30.06.2003| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik