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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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Gute Nachrichten
Sonderforschungsbereiche
Gute Nachrichten von der Deutschen Forschungsgemeinschaft
(DFG) erhielt die RUB Ende Mai: Sie bekommt einerseits
ab dem 1. Juli zusammen mit Köln und Duisburg-Essen
einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB), zum anderen
wird ein SFB (ebenfalls ab 1.7.) verlängert.
Neu eingerichtet wird der SFB Symmetrien und
Universalität in mesoskopischen Systemen. Sprecherhochschule
ist Köln, stellvertretender Sprecher ist der RUB-Mathematiker
Prof. Alan T. Huckleberry. Beteiligt sind auch Wissenschaftler
der Uni Düsseldorf und der Polnischen Akademie der
Wissenschaften. Der mathematisch-physikalische SFB erforscht
sog. mesoskopische Systeme. Dieser Begriff beschreibt
den Grenzbereich zwischen 1 Nanometer und 1 Mikrometer,
also etwas oberhalb der Größe einfacher Moleküle
(zugleich der Bereich der Quantenmechanik). Mesoskopisch
strukturierte Materialien können neue Eigenschaften
und Funktionen besitzen.
Verlängert wurde der SFB Metall-Substrat-Wechselwirkungen
in der heterogenen Katalyse, der seit Juli 2000
läuft. Federführend ist die Fakultät
für Chemie der RUB (Sprecher: Prof. Christof Wöll).
Beteiligt sind zudem Bochumer Physiker, Mineralogen und
Werkstoffwissenschaftler, als Kooperationspartner fungieren
das Max Planck Institut für Kohlenforschung in Mülheim
und internationale Industrieunternehmen. Erforscht werden
Katalysatoren, mit deren Hilfe in industrialisierten Ländern
etwa 20 Prozent des Bruttosozialproduktes erwirtschaftet
werden. Dennoch sind viele Prozesse noch nicht ganz verstanden.
Zurzeit stehen Kupferkatalysatoren für die Methanolsynthese
im Vordergrund. Da Methanol ein geeigneter Treibstoff
für brennstoffzellengetriebene Fahrzeuge ist, verfügt
der Bereich über großes Wachstumspotential.
Insgesamt ist die RUB nun an zwölf Sonderforschungsbereichen
beteiligt.
ad
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