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RUBENS 81 1. Juli 2003

Gute Nachrichten

Sonderforschungsbereiche


Gute Nachrichten von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erhielt die RUB Ende Mai: Sie bekommt einerseits ab dem 1. Juli zusammen mit Köln und Duisburg-Essen einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB), zum anderen wird ein SFB (ebenfalls ab 1.7.) verlängert.
Neu eingerichtet wird der SFB „Symmetrien und Universalität in mesoskopischen Systemen“. Sprecherhochschule ist Köln, stellvertretender Sprecher ist der RUB-Mathematiker Prof. Alan T. Huckleberry. Beteiligt sind auch Wissenschaftler der Uni Düsseldorf und der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Der mathematisch-physikalische SFB erforscht sog. mesoskopische Systeme. Dieser Begriff beschreibt den Grenzbereich zwischen 1 Nanometer und 1 Mikrometer, also etwas oberhalb der Größe einfacher Moleküle (zugleich der Bereich der Quantenmechanik). Mesoskopisch strukturierte Materialien können neue Eigenschaften und Funktionen besitzen.
Verlängert wurde der SFB „Metall-Substrat-Wechselwirkungen in der heterogenen Katalyse“, der seit Juli 2000 läuft. Federführend ist die Fakultät für Chemie der RUB (Sprecher: Prof. Christof Wöll). Beteiligt sind zudem Bochumer Physiker, Mineralogen und Werkstoffwissenschaftler, als Kooperationspartner fungieren das Max Planck Institut für Kohlenforschung in Mülheim und internationale Industrieunternehmen. Erforscht werden Katalysatoren, mit deren Hilfe in industrialisierten Ländern etwa 20 Prozent des Bruttosozialproduktes erwirtschaftet werden. Dennoch sind viele Prozesse noch nicht ganz verstanden. Zurzeit stehen Kupferkatalysatoren für die Methanolsynthese im Vordergrund. Da Methanol ein geeigneter Treibstoff für brennstoffzellengetriebene Fahrzeuge ist, verfügt der Bereich über großes Wachstumspotential. Insgesamt ist die RUB nun an zwölf Sonderforschungsbereichen beteiligt.

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Letzte Änderung: 30.06.2003| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik