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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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Entspannte Atmosphäre
Bilanz
des 1. Kulturtages an der RUB
Der zweite Regenschauer war nicht sinnbildlich. Denn gegen
23 h erlebte der Kulturtag seinen Höhepunkt. Zum
imposanten Höhenfeuerwerk über dem Geburtstagskind
Audimax war das illuminierte Forum mit ein paar tausend
Gästen gut gefüllt und die Stimmung prima. Anders
war es beim ersten Regenguss, der ausgerechnet kurz vor
dem Start um 16 h einsetzte und wohl einige Besucher fernhielt.
Deshalb verliefen sich zunächst nur ein paar hundert
Menschen auf dem Forum und im Audimax. Einigermaßen
zufrieden konnten nur die Organisatoren der Führungen
durch die Klanginstallation in der Tiefgarage bzw. durch
das Audimax sein: Sie waren recht gut besucht, und wer
an den Führungen teilnahm, war begeistert.
Am Abend füllte sich das Forum: erst schleppend,
doch ab etwa 21 h nachhaltig. Auch das klassische
Konzert im Audimax wollten knapp 1.000 Menschen erleben.
Hans-Joachim Linneweber vom Organisationskomitee ist sich
sicher, das anvisierte Ziel erreicht zu haben. Wir
hatten auf 5.000 Besucher gehofft. Ich schätze, auf
den ganzen Tag verteilt waren es vielleicht sogar 7.000.
Wir sind zufrieden. Das Stimmungsbild der Gäste
ist etwas differenzierter. Wir sprachen den ganzen Tag
über mit Menschen und lassen ein paar von ihnen zu
Wort kommen.
Björn: Früher war das Unifest
der Treffpunkt für mich und meine ehemaligen Mitstudenten.
Wir haben uns locker verabredet und uns stundenlang unterhalten
und amüsiert. Von Randale haben wir eigentlich nie
was mitbekommen. Heute habe ich noch niemanden getroffen.
Insgesamt bin ich enttäuscht. Man sieht ja auch,
wie leer das jetzt (etwa 20 h) ist. Die, die nicht gekommen
sind, wissen schon warum. Oder sie haben die Plakate nicht
gesehen. Die hingen wohl nur an der Uni.
Karsten: So ein Fest ist genau richtig
für die Uni: nachmittags anspruchsvollere Kultur,
abends Livemusik. Die Atmosphäre ist total entspannt.
Man kann in Ruhe sein Bier trinken, quatschen und Musik
hören.
Marcus: Ärgerlich ist die Sache mit
den Bierpreisen. Die sollten angeblich so sein wie 1978.
Ich habe mich mal schlau gemacht. Damals kostete ein 0,3-Liter-Glas
etwa 1,60 Mark. Hier kostet es 1,75 Euro, also mehr als
doppelt so viel.
Julia: Das Feuerwerk ist einmalig. Klasse
finde ich auch, dass man so viel Kultur umsonst bekommt.
Das war aber früher auch so. Ich möchte mich
auch nicht festlegen, was besser ist: das alte Unifest
oder der Kulturtag. Vielleicht gibt es etwas dazwischen?
ad
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