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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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Italienische
Kontakte
Botschafter
zu Besuch
Auf dem Weg in den gemeinsamen Europäischen Hochschulraum
befinden sich auch die Bochumer Fakultäten und Institute.
Ein ranghoher Vertreter des Staates, in dem die Bologna-Erklärung
verabschiedet wurde, besuchte am 9. Mai die Bochumer Italianistik
und gab Gelegenheit zur wechselseitigen Information und
Standortbestimmung. Der Botschafter der Republik Italien
in Deutschland, dott. Silvio Fagiolo, war der Einladung
von Prof. Gerald Bernhard, Geschäftsführender
Direktor des Romanischen Seminars, gefolgt und nach Bochum
gekommen. Eine, wie er sagte, ihm aus seiner Bonner
Zeit in den 80er-Jahren vertraute Region; nach Nordrhein-Westfalen
hat er auch familiäre Bindungen, da er mit einer
Rheinländerin verheiratet ist.
Im Dekanatssaal der Philologischen Fakultät begrüßten
den Botschafter Prorektor Prof. Elmar Weiler, Dekan Prof.
Reinhold F. Glei sowie Prof. Bernhard. Zur Unterstreichung
seines Postulats, die Philologien als wichtige Mittler
und Impulsgeber für die Fortführung und Entwicklung
der politischen und kulturellen innereuropäischen
Kontakte zu begreifen, ging der Dekan klassischer
Philologe mit gutem Beispiel voran und hieß
den Gast in dessen Muttersprache willkommen.
In seinem Vortrag, zu dem auch viele Studierende gekommen
waren, erläuterte der Botschafter u. a. die wichtigsten
Herausforderungen und Zielsetzungen für die kommenden
sechs Monate der italienischen EU-Ratspräsidentschaft.
Begleitet wurde Fagiolo von Dr. Antonio Trinchese, italienischer
Konsul mit Dienstsitz in Dortmund. Für die Aktivitäten
der Bochumer Italianistik ist er ein wichtiger Ansprechpartner,
fördert doch das italienische Außenministerium
über das Konsulat einen im Herbst stattfindenden
Fortbildungskurs für Lehrer unter der Leitung von
Prof. Bernhard. Am 19. Mai war der Konsul wiederum
zu Gast bei der Giornata italiana, initiiert
von Dr. Mario De Matteis (Romanisches Seminar). Die Bochumer
Italianistik kann also nicht nur von Höhepunkten
wie dem Besuch des Botschafters, sondern auch von einer
intensiven und kontinuierlichen Zusammenarbeit mit den
Vertretern Italiens vor Ort profitieren.
Prof.
Gerald Bernhard
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